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Fossile Energie - Erdgas

Folgende Artikel und Fragen (FAQ) haben wir zum Thema "Fossile Energien - Erdgas" veröffentlicht. Wir haben sie unterteilt in die Bereiche

Ferner finden Sie:

Beiträge eigener Autoren

Anlagen

Martin Dehli
Prof. Dr. M. Dehli

Die Erdgasversorgung – Wie entwickelt sie sich in Zukunft?

Im Winter 2008/2009 kam es zum „Gasstreit“ zwischen Russland und der Ukraine, der zeitweilig eine Verringerung von Erdgaslieferungen nach Europa zur Folge hatte. Viele Bürger fragen sich deshalb, wie sicher die Erdgasversorgung in Deutschland und Europa ist. … mehr

Martin Dehli
Prof. Dr. M. Dehli

Power-to-Gas

Speicherung von Strom aus Windkraft- und Photovoltaikanlagen
in der Erdgasinfrastruktur

Um den Anteil der erneuerbaren Energien Windkraft und Solarenergie an der Stromerzeugung zu erhöhen, ist ein umfassender Ausbau von Speichern für elektrische Energie erforderlich. Als geeignete Techniken sind im Wesentlichen Pumpspeicherkraftwerke, Druckluftspeicher und chemische Energieträger einsetzbar. Chemische Energieträger in Form von Wasserstoff und Methan könnten in Kombination mit der vorhandenen Erdgasinfrastruktur interessante Speichermöglichkeiten eröffnen. … mehr (pdf, rd. 885 kB)

Turowski
Dr. R. Turowski

Sind Erdgasfahrzeuge eine Alternative zu herkömmlichen Fahrzeugen?

Rund 60.000 Fahrzeuge mit Erdgasantrieb sind in Deutschland im Einsatz. Die Technik ist ausgereift, wirtschaftlich und sauber. Erdgasfahrzeuge haben kein Problem mit Feinstaub-Partikeln, anspruchsvolle Stickstoffoxid-Grenzwerte (NOx) werden eingehalten und die Emissionen von Kohlenmonoxid (CO) sowie von unverbrannten Kohlenwasserstoffen (HC) sind niedrig. … mehr

Martin Dehli
Prof. Dr. M. Dehli

Wie energiesparend sind moderne Heizkessel?

Von den etwa 31 Millionen beheizten Wohnungen in Deutschland sind rund 75 % älter als 25 Jahre. In diesen Wohnungen werden 95 % der Heizwärme verbraucht. Dies verdeutlicht: Bei den Anstrengungen für eine sparsame Energieverwendung und für einen wirksamen Umweltschutz im Bereich der Haushalte steht vor allem der Gebäudebestand im Mittelpunkt. Denn ältere Gebäude weisen eine aus heutiger Sicht oft unzureichende Wärmedämmung und eine teilweise veraltete Heiztechnik auf. … mehr

Klaus Kasper
Dr. K. Kasper

Was ist von kombinierten Gas- und Dampfturbinen- Kraftwerken (GuD-Anlagen) zu erwarten?

Mitte der 1990er Jahre kamen Gasturbinen größerer Leistung mit hohen Wirkungsgraden (über 38 Prozent) und sehr hohen Abgastemperaturen, die in einer nachgeschalteten Kesselanlage zur Dampfproduktion genutzt werden können, auf den Markt. Zugleich waren seit Anfang der 1990er Jahre die Erdgaspreise kontinuierlich gefallen und hatten sich den Steinkohlepreisen stark angenähert. Schließlich waren die großen Gasturbinenhersteller aus betriebswirtschaftlichen und wettbewerblichen Gründen bereit, günstige Preise zu gewähren. … mehr

Eberhard Wagner
Dipl.-Ing.
E. Wagner

Kühlwasser – warum benötigen Wärmekraftwerke das?

In lang anhaltenden Trockenzeiten wie im Sommer 2003 kann die Stromerzeugung und damit die Energieversorgung durch Wassermangel eingeschränkt sein. Das betrifft nicht nur die Wasserkraftwerke, sondern auch die thermischen Kraftwerke (Wärmekraftwerke). Der Artikel zeigt die Gründe auf. … mehr

Burgherr
Dr. P. Burgherr
Burgherr
Dr. S. Hirschberg

In welchem Umfang sind im Energiebereich während der letzten 30 Jahre schwere Unfälle aufgetreten?

Eines der Kriterien für die Nachhaltigkeit von Energiesystemen ist die Risikoarmut. Sie kann anhand des Auftretens schwerer Unfälle in der Vergangenheit oder, soweit das nicht möglich ist, anhand von Modellrechnungen bemessen werden. Als „schwere Unfälle“ gelten solche, bei denen mindestens eine der folgenden Konsequenzen zu verzeichnen war: 5 Todesfälle – 10 Verletzte – 200 Evakuierte – umfassendes regionales Verbot zum Verzehr von Lebensmitteln – Freisetzung von mehr als 10.000 t Kohlenwasserstoffen – erforderliche Reinigung einer Land- oder Wasserfläche von mindestens 25 km2 – ökonomische Schäden von mindestens 5 Millionen US-Dollar. … mehr

Eike Roth
Dr. E. Roth

Wann kommt das Ende der Verbrennung?

Der Klimawandel mit möglicherweise katastrophalen Folgen für sehr viele Menschen führt zu einer Reihe von Fragen: Wann müssen wir diese Verbrennung überhaupt einstellen? Wie viel der nur beschränkt vorhandenen Kohle-, Öl- und Gasvorräte werden bis dahin verbrannt sein und wie viel bleibt noch für andere Verwendungszwecke (z. B. in der Chemie- und Pharmaindustrie) übrig? Wie muss eine Politik aussehen, mit der die Vorgaben der Klimaexperten erreicht werden können? … mehr

Joachim Grawe
Prof. Dr. J. Grawe

Wie wurden die verschiedenen Energietechniken staatlich gefördert?

Seit Mitte der 1960er Jahre sind Techniken der Gewinnung und Nutzung fossiler Energieträger (Kohle, geringfügig auch Öl und Gas), der Kernenergie und der Regenerativen Energien sowie der Energieeinsparung und der Fernwärme, bes. aus Kraft-Wärme-Kopplung (KWK), in Deutschland vom Staat gefördert worden, in erster Linie vom Bund, aber auch von den Ländern und einer Anzahl von Kommunen. Ferner haben deutsche Forschungseinrichtungen und Unternehmen erhebliche Mittel von der EU erhalten. … mehr

E. Schulz
Dipl.-Volkswirt.
E. Schulz

Welche Bedeutung hat die Kraft-Wärme-Kopplung?

Für die gekoppelte Erzeugung von Strom und Nutzwärme (Kraft-Wärme-Kopplung – KWK) stehen heute ausgereifte Techniken zur Verfügung. Sowohl fossile wie nukleare Energieträger als auch Biomasse können für sie eingesetzt werden. Bei sachgemäßem Vergleich mit der Erzeugung von Strom und Nutzwärme in getrennten Anlagen, nämlich Kondensations-Kraftwerk und moderne Heizkessel, zeigen sich ein um 15 - 20 % geringerer Energieaufwand und entsprechend geringere Emissionen der KWK. … mehr

Joachim Grawe
Prof. Dr. J. Grawe

Wieso braucht ein Kraftwerk zur Energiegewinnung selbst Energie?

Natürlich dient ein Kraftwerk zur Erzeugung von Elektroenergie (Strom). Aber in ihm gibt es eine ganze Anzahl von Aggregaten, die ihrerseits mit Strom betrieben werden. Das gilt grundsätzlich für alle Kraftwerke … mehr

Material zum Thema "Biogas" und "Bioerdgas" finden Sie unter Regenerative Energien -> Biomasse
 

Energiewirtschaftliche Fragen

Martin Dehli
Prof. Dr. M. Dehli

Die Erdgasversorgung – Wie entwickelt sie sich in Zukunft?

Im Winter 2008/2009 kam es zum „Gasstreit“ zwischen Russland und der Ukraine, der zeitweilig eine Verringerung von Erdgaslieferungen nach Europa zur Folge hatte. Viele Bürger fragen sich deshalb, wie sicher die Erdgasversorgung in Deutschland und Europa ist. … mehr

Screenshot Video

Video: Welche Vorteile hat ein leistungsfähiges Erdgasnetz für die Energiewende?

mit Dr. Klaus-Dieter Barbknecht

Die Vorteile überwiegen: Erdgasnetze sind international verknüpft, sind an Speicher angeschlossen und weisen eine hohe Verfügbarkeit auf. Die große Menge an speicherbarer Energie ist ein weiterer Vorteil. Dr. Klaus-Dieter Barbknecht erläutert die Idee überflüssigen, mit erneuerbaren Energien erzeugten Strom in Gas zu wandeln und zu speichern. … zum Video (5:45 Min., veröffentlicht: 30. Aug. '12)
 

NZZ Sreenshot

Schiefergas bringt den USA die Energiewende

Die USA verfügen dank neuen Gasfördertechniken über die billigste Energie. Das ändert Grundlegendes: wie das Land Strom erzeugt, heizt, den Verkehr betreibt – aber auch die Kostenbasis der Industrie und das Verhältnis zu anderen Staaten. … Link zum Artikel in der Neuen Zürcher Zeitung (NZZ) vom 29. Juni 2012 (Titel & Text: NZZ)

NZZ Sreenshot

USA: Die Erdgasbranche hofft auf ein goldenes Zeitalter

Der Boom beim nichtkonventionellen Erdgas transformiert die gesamte Branche und verändert die weltweiten Energiemärkte

„Durch neue Fördertechniken sind die USA zum grössten Erdgasproduzenten der Welt geworden. Aufgrund steigender Nachfrage und wachsenden Angebots wird dem Energieträger Gas ein goldenes Zeitalter vorhergesagt.“ … Link zum Artikel in der Neuen Zürcher Zeitung (NZZ) vom 19. Juni 2012 (Titel & Text: NZZ)

 

Manfred Popp
Prof. Dr. M. Popp

Was bringt das Energie-Konzept der Bundesregierung?

  • Bemerkenswert ist, dass die Regierung unter Bundeskanzlerin Merkel anders als die Regierungen der letzten 20 Jahre überhaupt ein Energiekonzept vorgelegt hat.
  • Das Grundmuster des Energie-Konzepts ist eindeutig „grün“. Zum ersten Mal gibt eine Bundesregierung dem Klimaschutz höchste Priorität und erklärt die Absicht, die deutsche Energieversorgung auf eine völlig neue Grundlage zu stellen, denn 2050 sollen rund 80 % des Stroms und 50 % der gesamten Energie aus regenerativen Quellen stammen. … mehr
Guenther Zybell
Dipl.-Ing.
G. Zybell

Eberhard Wagner
Dipl.-Ing.
E. Wagner

Wie setzen sich die Strompreise zusammen? (Stand 2006)

Von dem, was die Haushalte für ihren Stromverbrauch bezahlen, entfallen etwas mehr als 20 Prozent auf die Erzeugung der elektrischen Energie und fast 40 Prozent auf den Transport von den Kraftwerken und Windparks zu den Verbrauchszentren sowie auf die Verteilung vor Ort. Dieser Anteil ist so hoch, weil sich elektrische Energie nur über  ständig erforderliche Leitungen transportieren lässt und weil vor allem die örtliche Verteilung über das Niederspannungsnetz (meistens Erdkabel) sehr teuer ist. Rund 40 Prozent ihrer Stromkosten müssen derzeit die Haushalte für Stromsteuer, gesetzliche Aufschläge, Abgaben und Mehrwertsteuer aufwenden. … mehr

Klaus Theißing
Klaus Theißing

Wie verhalten sich Investitions-, Betriebs- und Brennstoffkosten bei unterschiedlichen Systemen zur Stromerzeugung?

Wie lassen sich die Kosten der elektrischen Energieerzeugung für Kohle-, Gas- und Kernkraftwerke aufschlüsseln? Zunächst ergeben sich aufgrund diverser Faktoren unterschiedliche Produktionskosten in unterschiedlichen Ländern. Zu diesen Faktoren gehören z. B.:

  • politische Rahmenbedingungen,
  • unterschiedliche Standortbedingungen
  • Konstruktionskosten
  • Finanzierungsmodelle.

… zum Artikel

Joachim Grawe
Prof. Dr. J. Grawe

Warum können regenerative Energien die Stromerzeugung aus Kernenergie und fossilen Energieträgern nicht ersetzen?

Dass regenerative Energien, vor allem Sonne und Wind, mit fossilen Brennstoffen befeuerte (und erst recht nukleare) Kraftwerke in Mitteleuropa nicht ersetzen können, hat hauptsächlich zwei Gründe, die miteinander zusammenhängen. … mehr

Edwin
Prof. Dr.-Ing.
K. Edwin

Wieviel Reservekraftwerke werden bei einem starken Ausbau von Wind- und Solaranlagen gebraucht?

Bei der Nutzung von Wind- und Solarenergie, in geringerem Umfang auch von (Lauf-) Wasserkraft, sind wir stark abhängig von der Natur. Ihr Angebot stimmt tages- und jahreszeitlich nicht überein mit unserer Energienachfrage. Das gilt auch und gerade im Elektrizitätssektor. Auf Wind- und Solarkraftwerke allein lässt sich deshalb eine Stromversorgung in einem mitteleuropäischen Industriestaat wie Deutschland nicht gründen. Vielmehr müssen in ausreichendem Umfang Reservekapazitäten in Form von Kohle- und Gaskraftwerken vorhanden sein für die Zeiten, in denen die Sonne nicht oder kaum scheint und der Wind zu unregelmäßig (Böen), zu schwach (Flaute) oder zu stark (Sturm) weht. … mehr

Eberhard Wagner
Dipl.-Ing.
E. Wagner

Inwieweit ist die – momentane – Stromerzeugung der unterschiedlichen Kraftwerke, insbesondere die der Regenerativ-Kraftwerke, den typischen Lastbereichen des Strombedarfs zuordenbar (Strommanagement)?

Die in Deutschland derzeit noch immer vorhandene hohe Versorgungssicherheit mit Elektrizität – „Rund um die Uhr“ – ist nur durch eine ständige und genaue Gleichheit zwischen Stromerzeugung und Strombedarf möglich. Dieses Gleichgewicht verlangt
eine Steuerung der Leistung der Kraftwerke entsprechend dem zu erwartenden momentanen Strombedarf. Es setzt einen erheblichen technischen und organisatorischen Aufwand voraus. Diese Aufgabe organisieren die sog. Lastverteiler, als Teil der Netzbetreiber der bedeutenden Stromversorgungs-Unternehmen. Die Kompliziertheit dieses Systems ist weder bei der Gasversorgung noch bei der Wasserversorgung vorhanden bzw. notwendig. … mehr

Joachim Grawe
Prof. Dr. J. Grawe

Wo finde ich jeweils aktuelle Zahlen über den Energie- und Stromverbrauch weltweit, in der EU und in Deutschland?

Daten über die Energieversorgung (Gewinnung, Umwandlung, Verbrauch) der Welt, Europas und Deutschlands werden regelmässig von verschiedener Seite veröffentlicht. Der Artikel listet die Veröffentlichungen und stellt Links bereit. … mehr

Sreenshot

Die Erdölförderung wird immer unkonventioneller – mit unabsehbaren Folgen für die Energiemärkte, die Geopolitik und die Umwelt

Artikel „Schiefer, Sand und zähe Masse“ in der NZZ

Schiefergas hat die Gasmärkte durcheinandergewirbelt. Auf unkonventionelle Vorkommen setzen auch Erdölproduzenten. Vor allem in Nord- und Südamerika gibt es grosses Potenzial. … Link zum Artikel in der Neuen Zürcher Zeitung (NZZ) vom 29. Mai 2012 (Titel & Text: NZZ)

In der Printausgabe hat die NZZ eigene Grafiken zu „Reserven, Ressourcen und Verfügbarkeit von Energierohstoffen“ veröffentlicht. Diese basieren auf Daten der (deutschen) Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR). Die Grafiken der BGR sowie die Energiekurzstudie 2011 sowie weiteres Hintergrundmaterial für Studien, Referate und Semesterarbeiten sind beid er BGR.de als download verfügbar.
 

Umweltauswirkungen

P. Borsch
Dr. P. Borsch

Welche Emissionen von Schwefeldioxid, Stickoxiden und Staub entstehen bei den verschiedenen Energiesystemen?

Bei der Verbrennung von Kohlen und Erdölprodukten sowie Erdgas entstehen – neben dem klimawirksamen Kohlendioxid (CO2) – als wichtigste Schadstoffe Schwefeldioxid (SO2), Stickoxide (NOx) und Staub. Deren Menge bzw. Anteile am Rauchgas hängt ab von der Zusammensetzung des Brennstoffs, der Verbrennungstechnik und dem Aufwand bei der Rauchgasreinigung. … mehr

A. Voss
Prof. Dr.-Ing. A. Voß
Eine Übersicht von Emissionen unterschiedlicher Kraftwerksarten finden sich im Foliensatz
Windenergie – Entwicklungen, Erwartungen und energiewirtschaftliche Einordnung (pdf, 1,8 MB)
Mackenthun
Dr. G. Mackenthun

Wie groß sind die Umwelt- und Gesundheitsrisiken der unterschiedlichen Stromerzeugungsarten im Vergleich?

Kernenergie gilt den meisten Bundesbürgern als gefährlich. Sie vergessen dabei, dass auch die Nutzung anderer Energieträger wie Kohle, Öl und Gas ihre Gesundheits- und Unfallrisiken haben. Im Beitrag werden die Umwelt- und Gesundheitsrisiken der einzelnen Stromerzeugungsarten miteinander verglichen. … mehr

Rainer Friedrich
Prof. Dr.-Ing. habil.
R. Friedrich

Wie hoch sind die "externen Kosten" der verschiedenen Energie-Techniken bei der Stromerzeugung?

Die Stromerzeugung verursacht Risiken für die menschliche Gesundheit und Schäden an Pflanzen, Ökosystemen und Materialien. Diese unerwünschten, sogenannten externen Effekte sollten bei Vergleichen und Entscheidungen auf konsistente Weise mit berücksichtigt werden. … mehr

Eike Roth
Dr. E. Roth

Kann man das Klimaproblem auch durch Filtern und Speichern von Kohlendioxid lösen?

Die Freisetzung von Kohlendioxid (CO2) durch den Menschen steht im Verdacht, über den "Treibhauseffekt" das globale Klima zu verändern. Das "Prinzip Verantwortung" fordert von uns vorsorgliche Gegenmaßnahmen, auch wenn noch nicht alle Fragen wissenschaftlich geklärt sind. Energiesparen und die Verwendung CO2-freier Energieformen sind die naheliegenden möglichen Gegenmaßnahmen. … mehr

Unter dem Aspekt Klimagefahren haben wir weitere Informationen zusammengestellt.
 

Wirkungsgrade

Informationen zum Thema Wirkungsgrad finden Sie unter "Rationelle Energieverwendung - Wirkungsgrade"
 

Beiträge der Stiftung Energie & Klimaschutz Baden-Württemberg

Manfred Popp
Prof. Dr. M. Popp

Energie-Wende – bleibt der Klimaschutz auf der Strecke?

Trotz aller Beschwörungen der Politiker, der Klimaschutz hat es nach der abrupten Energiewende schwerer. Die Argumente, die vor Mitte des Jahres 2010 zugunsten einer Laufzeitverlängerung der Kernkraftwerke ins Feld geführt wurden, waren ja nicht abwegig: 150 Mio. t CO2 sparten die deutschen Kernkraftwerke Jahr für Jahr ein, und das zu äußerst günstigen ökonomischen Bedingungen. Nun wird diese Entlastung 10 Jahre früher fehlen, und es wird kaum möglich sein, diesen Ausfall zu kompensieren, schon gar nicht zu gleichen ökonomischen Bedingungen. … mehr

Manfred Popp
Prof. Dr. M. Popp

Wie entwickelt sich der Energieverbrauch der Welt in Zukunft?

Der World Energy Outlook 2010 der IEA

Die Internationale Energie-Agentur, der die Staaten Europas und Nordamerikas sowie Australien, Neuseeland, Japan und Süd-Korea angehören, hat vor kurzem ihre Prognose für die Entwicklung des Welt-Energieverbrauchs bis 2035 vorgelegt. Für die Weltbevölkerung wird bis 2030 ein Anwachsen von 6,7 Milliarden in 2008 auf 8,5 Milliarden, und ein Wirtschaftswachstum von 3,2 % pro Jahr, hauptsächlich getrieben durch Nicht-Mitgliedsländer der IEA, wie China und Indien, angenommen. Drei Szenarien betrachtet die IEA … mehr

Manfred Popp
Prof. Dr. M. Popp

Peak Oil: Knapp und teuer – Geht uns der Sprit aus?

Sind wir erpressbar?

Die Welt ist stark von fossilen Energieträgern abhängig: Allen Bemühungen um den Ausbau der Erneuerbaren Energien zum Trotz wird nach Schätzungen der IEA auch 2035 der Weltenergie­bedarf noch zu 63 % von fossilen Energiequellen gedeckt werden. Trotzdem war ein klares doppeltes Nein die einvernehmliche Antwort der Experten, des für globale Energiezenarien beim World Energy Council verantwortlichen Prof. Karl Rose und des Leiters des Energie­wirtschaftlichen Instituts an der Universität Köln. Prof. Dr. Marc Oliver Bettzüge beim Debattenabend der Stiftung Energie und Klimaschutz Baden Württemberg. … mehr

Manfred Popp
Prof. Dr. M. Popp

Wie funktioniert der internationale Handel mit CO2-Emissions-Zertifikaten?

Das Kyoto-Protokoll sieht auch einen Mechanismus für umweltverträgliche Entwicklung (Clean Development Mechanism, kurz CDM) vor. CDM ermöglicht es Ländern mit Verpflichtung zur CO2-Reduzierung (also den höher entwickelten Ländern), Emissionsminderungen durch die Realisierung von Klimaschutzprojekten in Ländern ohne Verpflichtungen zur Emissionsreduzierung (also den weniger entwickelten Ländern) zu erbringen. Sinnvoll ist dies, weil in vielen Entwicklungsländern mit weniger effizienten Technologien gearbeitet wird als in den Industrieländern und dort deshalb mit dem gleichen finanziellen Aufwand höhere Einsparungen realisiert werden können. … mehr

Manfred Popp
Prof. Dr. M. Popp

Kann CCS Kohlekraftwerke Klima-neutral werden lassen?

Zum ersten Mal seit Nutzbarmachung des Feuers durch den Menschen soll das Endprodukt der Verbrennung von Holz, Kohle und Öl nicht einfach in die Atmosphäre entweichen dürfen, sondern durch "Carbon Capture and Storage" (CCS), also Einfang und Lagerung des bei der Verbrennung von Kohlenstoffverbindungen entstehenden CO2 zurückgehalten und entsorgt werden. Die Bundesregierung rechnet in ihrem neuen Energie-Konzept ab 2025 mit der Markteinführung von CCS, um ihre ehrgeizigen Ziele einer bis 2050 zu 80 % CO2-freien Stromerzeugung erreichen zu können. … mehr

Manfred Popp
Prof. Dr. M. Popp

Welche Bedeutung haben Werkstoffe für die zukünftige Energieversorgung?

Welche Bedeutung Werkstoffe für die künftige Energieversorgung haben, zeigte der Debatten-Abend der Stiftung Energie und Klimaschutz: In den Vorträgen und der anschließenden Diskussion wurde deutlich, dass Werkstoffe in vielen Bereichen für die Zukunft der Energieversorgung wichtig sind: Die Effizienz von Wärmekraftwerken ist vor allem von der Temperatur abhängig, mit der die Turbine betrieben werden kann. Möglichst hohe Eingangs-Temperaturen führen zu Konflikten mit der Haltbarkeit über die Betriebsdauer. … mehr

Beiträge in denen das Thema Erdgas am Rande behandelt wird

Manfred Popp
Prof. Dr. M. Popp

Wie wirkt sich der beschleunigte Ausstieg aus der Kernenergie auf die Preise und die Versorgungssicherheit beim Strom aus?

Nach dem von der Bundesregierung verhängten Moratorium sind am 17. März dieses Jahres fünf Kernkraftwerke mit einer Leistung von insgesamt über 5000 MWe und einer Stromerzeugung von rund 120 GWe pro Tag vom Netz genommen worden. Zusätzlich waren die Kernkraftwerke Krümmel und Brunsbüttel nicht am Netz, so 7000 MWe nicht zur Verfügung standen. Mit den im Juni zur Energiewende erlassenen Gesetzen ist dies nun zum Dauerzustand geworden. Verstärkt wird dieser Effekt zur Zeit noch durch die regelmäßig im Sommer durchgeführten Revisionen, so dass zeitweilig auch weitere Kernkraftwerke nicht zur Verfügung stehen. … mehr
 

Manfred Popp
Prof. Dr. M. Popp

Was bedeutet die „Energiewende“ für das Energiekonzept der Bundesregierung?

Die abrupte Energiewende der Bundesregierung, aber auch andere aktuelle Entwicklungen haben das Energiekonzept, das die Bundesregierung erst vor 9 Monaten vorgelegt hat, in wichtigen Teilen zur Makulatur gemacht … mehr

Eberhard Wagner
Dipl.-Ing.
E. Wagner

Ist in Deutschland mit einer sogenannten Stromlücke zu rechnen?

In jüngster Zeit wird das Thema einer möglichen unzureichenden Stromversorgung kontrovers diskutiert. Sie könnte als Folge des Verzichts auf die Nutzung der Kernenergie, der zunehmenden Blockaden bei der Errichtung von konventionellen Kohlekraftwerken und der Ausweitung der Nutzung erneuerbarer Energien – mit hohem Anteil sog. nicht gesicherter Leistung – eintreten. Derzeit gibt es dazu zwei Studien: Umweltbundesamt (UBA), Deutsche Energie-Agentur (Dena). Diese kommen zu unterschiedlichen Beurteilungen. Eine Studie des Öko-Instituts gibt dazu indirekt Hinweise. Die Bundesregierung selbst verneint eine Gefährdung der Stromversorgung. … mehr

Linkohr
Dr. R. Linkohr

Was hat es mit den handelbaren Emissions-Zertifikaten auf sich??

Als neues Instrument zur Verminderung der Umweltbelastungen steht der Handel mit Emissionszertifikaten in Europa vor der Einführung. Die USA (in Bezug auf Schwefeldioxid), aber auch multinationale Unternehmen für ihre internen Aktivitäten verfügen schon über Erfahrungen damit.

… mehr

Joachim Grawe
Prof. Dr. J. Grawe

Wie viele Arbeitsplätze sind durch die Nutzung der Windenergie geschaffen worden?

Im Artikel wird "Die gängige Zahl" und "Die korrekte (gesamt-volkswirtschaftliche) Vorgehensweise" beschrieben. Zusätzlich werden die einzelnen Effekte erläutert. … mehr

Joachim Grawe
Prof. Dr. J. Grawe

Ist die Errichtung großer Windparks in Süddeutschland unter dem Aspekt der Nachhaltigkeit sinnvoll?

Windkraftanlagen – und damit auch die Zusammenfassung mehrerer Windkraftanlagen in einem Windpark – sind wie alle Energietechniken heute anhand ihres Beitrags zur "nachhaltigen Energieversorgung" zu bewerten. … mehr

Joachim Grawe
Prof. Dr. J. Grawe

Glauben Sie wirklich, dass durch Atomenergie das Klima gerettet werden kann ?

Im Artikel wird der CO2-Ausstoß div. Systeme zur Erzeugung elektrischer Energie vergleichen. Die Möglichkeiten und Grenzen der Atomenergie werden anschliessend aufgezeigt. … mehr

Eike Roth
Dr. E. Roth

Kann man das Klimaproblem auch durch Filtern und Speichern von Kohlendioxid lösen ?

Die Freisetzung von Kohlendioxid (CO2) durch den Menschen steht im Verdacht, über den "Treibhauseffekt" das globale Klima zu verändern. Das "Prinzip Verantwortung" fordert von uns vorsorgliche Gegenmaßnahmen, auch wenn noch nicht alle Fragen wissenschaftlich geklärt sind. Energiesparen und die Verwendung CO2-freier Energieformen sind die naheliegenden möglichen Gegenmaßnahmen. … mehr

Hagenmeyer
Prof. Dr. E.
Hagenmeyer

Warum verlegt man nicht alle Stromleitungen, so wie die Gasleitungen, einfach unter die Erde?

Die physikalischen und technischen Vorgänge beim Transport von Strom und Gas sind sehr verschieden. Der Artikel erläutert diese Unterschiede. … mehr

Dr. Herrmann
Dr. D. Herrmann

Kernenergie: Was gilt nun wirklich, „Renaissance“ oder „Brückentechnologie“?

Das hängt ganz vom Blickwinkel ab: Beides oder auch keines von beidem!
Sowohl „Renaissance“ als auch „Brückentechnologie“ sind umgangssprachliche Begriffe, die einer breiten Öffentlichkeit bestimmte reale Veränderungen in der Entwicklung und Bewertung der Kernenergie veranschaulichen sollen. Beide bringen damit, bei erheblichen Unterschieden im Detail, durchaus ähnliche Sachverhalte zum Ausdruck. … mehr

Joachim Grawe
Prof. Dr. J. Grawe

Was ist und was bringt die Wärmepumpe ?

Mit Hilfe von Wärmepumpen kann Wärme niedriger Temperatur genutzt werden, bes. zur Heizung, Warmwasserbereitung und Klimatisierung bzw. Wärmeregulierung. Die Wärme wird vor allem dem tieferen (Erdwärme) oder bodennahen Erdreich (gespeicherte Solarenergie) entzogen. Aber auch Grundwasser und Oberflächengewässer sowie Aussenluft eignen sich als Wärmequelle. Im letzteren Fall muss an kalten Wintertagen eine konventionelle Heizung oder ein elektrischer Heizstab die Wärmepumpe ergänzen oder sogar ersetzen. Mittels eines Kompressors wird die Wärme auf die benötigte Temperatur (bis 65 °C) angehoben. Elektrische Wärmepumpen sind ein ideales Heizsystem für Ein- und Zweifamilienhäuser, insbesondere in nicht mit Fernwärme oder Erdgas versorgten Gebieten. … mehr

Nutzung von Erdgas in unterschiedlichen Ländern:

Martin Dehli
Prof. Dr. M. Dehli

Die dänische Energiewirtschaft – ein Modell für Deutschland?

Die stark staatlich gelenkte dänische Energiewirtschaft wird mitunter als Vorbild für Deutschland hingestellt. Bei näherer Betrachtung zeigen sich interessante Entwicklungen, aber auch Besonderheiten, Schwächen und in jüngster Zeit die Abkehr von früheren Bestrebungen.

Dänemark hat etwa die gleiche Fläche wie Niedersachsen, mit 5,3 Millionen aber nur etwa zwei Drittel so viel Einwohner. Schwerindustrie und andere energieintensive Wirtschaftszweige fehlen. Der Energieverbrauch je Einwohner und Jahr ist deshalb etwas niedriger als in Deutschland. Zu 93 % und damit stärker als hierzulande  beruht die Energieversorgung auf fossilen Brennstoffen. … mehr

Martin Dehli
Prof. Dr. M. Dehli
 

Energiewirtschaftliche Entwicklungen in China

China hat sich im Rahmen seines wirtschaftlichen Modernisierungsprozesses den marktwirtschaftlichen Grundsätzen teilweise geöffnet. Die Erneuerung und der Ausbau der Energiewirtschaft spielt dabei eine wesentliche Rolle. Mit etwa 1,31 Milliarden Menschen (Stand Ende 2005) ist China der bevölkerungsreichste Staat der Erde. Die Volksrepublik China ist heute – nach den USA – der zweitgrößte Primärenergieverbraucher der Welt: China benötigte im Jahr 2006 etwa 5,2-mal so viel Primärenergie wie Deutschland. … mehr

Hintergrundmaterial

A. VossProf. Dr.-Ing. A. Voß

Wege der Energiewirtschaft zu einer nachhaltigen Energieversorgung

Aus dem Inhalt: Bestandsaufnahme der Energieversorgung Deutschlands, CO2-Emissionen und Klimaschutz, Energiepreise, CO2-Vermeidungskosten, Nachhaltige Versorgung – Was ist das?, Stromerzeugungssysteme auf dem Prüfstand, Rohstoff- und Materialaufwand, Externe Kosten, Vollkosten, Szenarien der Entwicklung, durchschnittliche Stromkosten … zur Präsentation des Vortrags (pdf, rd. 2,5 MB) vom Mai 2011.

Studie Kraftwerke 2010 Plus

Kraftwerke 2020+ – Kraftwerksoptionen für die Zukunft

„Der Wissenschaftliche Beirat des europäischen technischen Fachverbandes für die Strom- und Wärmeerzeugung VGB PowerTech, zusammengesetzt aus 30 Professoren der Kraftwerkstechnik aus acht europäischen Ländern, hat seine Sicht der Situation der europäischen Elektrizitätsversorgung und seine Besorgnisse und Empfehlungen zur Ausgestaltung der zukünftigen Forschungserfordernisse auf diesem Gebiet in einer neuen 32-seitigen Stellungnahme Kraftwerksoptionen für die Zukunft - Kraftwerke 2020+ zusammengefasst.“
(Aus der Ankündigung des VGB, 2010; Link zu vgb.org)

Energiespiegel COver

Nachhaltige Elektrizität: Wunschdenken oder bald Realität?

Energiespiegel – eine Publikations des Paul-Scherrer-Instituts (PSI, Villigen, CH Sommer 2010). Aus der Ankndigung der Publikation:

„Nachhaltigkeit ist heute in aller Munde. Kaum ein Begriff wird so oft gebraucht wie auch missbraucht. Der Wunsch nach einer nachhaltigen Entwicklung ist wohl unbestritten, aber was bedeutet das konkret im Energie- und Stromsektor? Kann die Nachhaltigkeit von Energiesystemen objektiv gemessen werden? Welche Technologien schneiden dabei gut ab? Die jüngste Forschung am PSI zeigt, dass es derzeit keine optimale Lösung gibt und dass es darauf ankommt, wo wir unsere Prioritäten setzen. Lesen Sie mehr in der aktuellen Ausgabe des PSI Energie-Spiegels.“ … mehr (pdf, rd. 2 MB, Link zum PSI)

COver Studie Energieszenarien

Energieszenarien für ein Energiekonzept der Bundesregierung

Studie von ewi, prognos und gws aus dem Jahr 2010 für das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie und das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit. … mehr (pdf, 2,3 MB)

Cover ESC NEws CCS

Grosses Potential aber noch viele offene Fragen rund um die CO2-Speicherung

In verschiedenen Pilotanlagen wird CO2 bereits heute dauerhaft im Untergrund entsorgt. Ob das Konzept des Carbon Dioxide Capture and Storage (CCS) dereinst wirklich einen relevanten Beitrag zur Bekämpfung des Klimaproblems leisten wird, ist aber unklar, müssen dazu doch erst noch zahlreiche offene Fragen geklärt werden. Link zum Newsletter des Energy Science Centers (pdf, rd. 1 MB) der ETH Zürich

Dietmar Dürr
Carbon Capture and Storage (CCS) – Chancen und Risiken der Kohlendioxidabscheidung und -speicherung (pdf, 670 kB)
TABBüro für Technikfolgen-Abschätzung beim Dt. Bundestag (TAB)

CO2 -Abscheidung und -Lagerung bei Kraftwerken

Die gegenwärtige Energieversorgung in Deutschland und in der EU beruht zu über 80 % auf fossilen Energieträgern, bei deren Nutzung Kohlendioxid (CO2) entsteht, das zum vom Menschen gemachten Klimawandel beiträgt. Zur Minderung von Treibhausgasemissionen wird zurzeit daran gedacht, CO2 aus dem Abgasstrom von Kraftwerken und Industrieanlagen abzutrennen und anschließend in unterirdische Lagerungsstätten zu verbringen. Der Bericht schliest das Spannungsfeld zwischen «sauberer» Nutzung der Kohle und langfristig unkalkulierbaren Risiken auf. … mehr (Link zum Büro für Technikfolgen-Abschätzung beim Deutschen Bundestag)

Dietmar Ufer
Dr. D. Ufer
Analyse der energiewirtschaftlichen Situation 2005 in Deutschland (pdf, 215 kB )
Wird es neue Ölkrisen geben ? (PDF, 190 kB) Quelle: Energiewirtschaftliche Tagesfragen, Heft 8 2004
Lebenszyklusanalyse fossiler, nuklearer und regenerativer Stromerzeugungstechniken,
Link zum Online Publikationsverbund Universität Stuttgart (OPUS); Dissertation, 2002
Ökobilanz in der der Ausstoß von Kohlendioxid (CO2), Stickoxiden (NOx) und Schwefeldioxid (SO2) verschiedener Systeme zur Erzeugung elektrischer Energie vergleichen wird.
 

Links

Screenshot

„Flüssig-Erdgas in Australien – Zwischen Überangebot und Engpass“

Australien überholt in naher Zukunft Katar als weltgrössten Exporteur von verflüssigtem Erdgas (LNG). Doch die Projekte kommen zu einem ungünstigen Moment auf den Markt. Link zum Artikel in der Neuen Zürcher Zeitung (NZZ) vom 11. Dez. '16 (Titel: Zitat aus der NZZ)

Peter Voser bei Notenstein

Ende des Ölrauschs?

Interview mit Peter Voser (CEO Shell)

Das rund halbstündige Interview erschien im Dez. '13 als Audio-Podcast bei Notenstein.ch. Es umfasst die Themen:

  • Peak Oil
  • Weltweiter Markt, Aussicht
  • Zusammenarbeit mit staatlichen Ölunternehmen
  • Erläuterung und Vorgehen „Hydraulische Frakturierung“ (Fracking), Horizontalbohrungen und Tiefseebohrungen und -förderung
  • Sicherheit bei der Exploration und Förderung
  • Energiewende
  • "Carbon Capture and Storage" (CCS)
Screenshot

Israel wird zum Akteur im Gasmarkt

Erdgasvorkommen im Mittelmeer

"Israel hat im Frühling sein erstes Erdgasfeld auf hoher See in Betrieb genommen. Trotz Exportbeschränkungen und gewissen geopolitischen Unwägbarkeiten bergen die Funde ein grosses wirtschaftliches Potenzial." … Link zum Artikel in der Neuen Zürcher Zeitung (NZZ) vom 03. Juli '13 (Titel & Text: NZZ)

Klaus Theißing

Tiefe Erdgaspreise belasten US-Ölsektor

Anleger rätseln über Diskrepanz zwischen Öl- und Gaspreisen

„Der Erdölpreis notiert bei mehr als 100 $ je Fass, die Gasproduzenten kämpfen hingegen mit tiefen Preisen. An der Wall Street fragt man sich, ob die Zukunft dennoch im Erdgas liegt.“ … Link zum Artikel in der Neuen Zürcher Zeitung (NZZ) vom 30. Mrz. '12
(Titel & Text: NZZ)
 

Screenshot

Erdgas schafft Freunde

„Netanjahu hat in Nikosia vorbeigeschaut - Der erste Besuch eines israelischen Premiers auf Zypern zeigt, wie die Erdgasfunde im Mittelmeer neue Allianzen schaffen – gegen die Türkei“ … zum Artikel beim derStandard (Titel & Text: derStandard.at, 16. Feb. 2012)
 

Die Presse

Gazprom gibt Rabatt für europäische Kunden

„Nach langem Ringen einigt sich auch die heimische EconGas mit dem russischen Konzern auf niedrigere Preise. Endkunden haben davon nichts.“ … zum Artikel (Link zu DiePresse.de)


ARTE TV

Hintergründe zum Film „Gas Monopoly“

„Woher nimmt Europa das Gas, das es so dringend braucht? Um eine Antwort zu finden, reist der Journalist Martin Leidenfrost an die neuralgischen Punkte des internationalen Gasgeschäfts. Und stellt fest: Gas ist nicht nur ein Geschäft, es ist Politik, Intrige und Emotion. Es geht um Macht, Männer und Monopole.“ Der Film wurde am 10. Jan. '12 auf ARTE TV gezeigt und wird am 19. Jan. '12 wiederholt.
Auf der Webseite zum Film (Link zu ARTE TV) finden sich Hintergrundinfos und Kartenmaterial sowie ein Link zum kompletten Film.
 

Screenshot

Chinas Energiehunger Investition in US-Schiefergas

Investition in US-Schiefergas

„Derweil die Erdölnotizen in New York und London wieder etwas nachgegeben haben und sich das Interesse vom iranischen Säbelrasseln an der Meerenge von Hormuz an die Euro-Front verschoben hat, wurden zum Wochenbeginn drei Transaktionen angekündigt, welche das Potenzial haben, im Energiesektor längerfristig zu Akzentverschiebungen zu führen.“ … zum Artikel in der NZZ (Artikel vom 5. Jan. 2012; Titel und Text: Neue Zürcher Zeitung, NZZ)

Screenshot Erdgaspipeline

Die heile Erdgas-Welt von gestern neigt sich ihrem Ende zu

Der russische Erdgaskonzern Gazprom wird von mehreren Seiten bedrängt

„Gazprom feiert die Eröffnung der Ostsee-Pipeline, die für direkte Lieferungen nach Deutschland sorgt. Am Glanz des russischen Erdgaskonzerns wird jedoch von mehreren Seiten gekratzt.“ … zum Artikel in der NZZ
(Titel und Text: Neue Zürcher Zeitung, NZZ)
 

Screenshot Erdgaspipeline

Merkel und Medwedew öffnen den Gashahn

Einweihung der Pipeline Nord Stream – russische Energie für Mitteleuropa

„In einem grossen Festakt, an dem auch die Regierungschefs von Frankreich und den Niederlanden teilnahmen, haben deutsche Bundeskanzlerin Merkel und Russlands Präsident Medwedew eine Pipeline eröffnet, durch die Zukunft zehn Prozent allen Gases für Europa fliessen wird.“ … zum Artikel in der NZZ
(Titel und Text: Neue Zürcher Zeitung, NZZ)
 

Internationale Energieagentur (International Energy Agency - IEA)
(Link zu iea.org)
CO2-arme Kohlekraftwerke - noch fehlt der Praxistest (Link zu www.nzz.ch)

Erdgasförderung mittels „Fracking - Hydraulic Fracturing“ Verfahren (auch Frac-Methode)

Peter Voser bei Notenstein

Ende des Ölrauschs?

Interview mit Peter Voser (CEO Shell)

Das rund halbstündige Interview erschien im Dez. '13 als Audio-Podcast bei Notenstein.ch. Es umfasst die Themen:

  • Peak Oil
  • Weltweiter Markt, Aussicht
  • Zusammenarbeit mit staatlichen Ölunternehmen
  • Erläuterung und Vorgehen „Hydraulische Frakturierung“ (Fracking), Horizontalbohrungen und Tiefseebohrungen und -förderung
  • Sicherheit bei der Exploration und Förderung
  • Energiewende
  • "Carbon Capture and Storage" (CCS)
Screenshot N-TV

Bundesregierung will Fracking erlauben

In den USA veringern sich die Energiepreise und Fracking. In Deutschland gibt es Diskussionen um die generelle Erlaubnis für die umstrittene Gasförderung nach dem Fracking-Verfahren. Der Artikel Bund will Fracking erlauben bei N-TV.de erläutert die Hintergründe.

Screenshot BMU

Fracking nur mit strengen Auflagen zulassen

Neues Gutachten: Keine Erdgasbohrungen in Trinkwasserschutzgebieten

Die Fracking-Technologie, mit der Erdgas aus unkonventionellen Lagerstätten gefördert wird, kann zu Verunreinigungen im Grundwasser führen. Besorgnisse und Unsicherheiten bestehen besonders wegen des Chemikalieneinsatzes und der Entsorgung des anfallenden Abwassers, dem so genannten Flowback. Zu diesem Schluss kommt ein aktuelles Gutachten für das Bundesumweltministerium und das Umweltbundesamt, das heute in Berlin von Bundesumweltminister Peter Altmaier und dem Präsidenten des Umweltbundesamtes, Jochen Flasbarth, vorgestellt wurde. … zur Pressemeldung und zur Studie (Link zum Bundesumweltministerium; Sept. 2012)

Fracking in Nordrhein-Westfalen verboten

Umweltministerium und Wirtschaftsministerium legen Risikogutachten zu Fracking vor: Experten stellen in allen Bereichen erhebliche Wissens- und Informationsdefizite fest – Breites Dialogverfahren wird gestartet … zur Webseite der Landesregierung NRW nrw.de
Screenshot

Umweltdiskussion zu Schiefergas-Bohrungen

Wissenschafter in den USA dämpfen Befürchtungen wegen neuer Fördertechnik

Wird nach Schiefergas gebohrt, äussern Anwohner oft Umweltsorgen. Eine neue Studie wirft Licht auf die Problematik. Als Hauptproblem sieht sie Lecks, nicht die neuartige Fördertechnik. Damit ist die Diskussion aber noch nicht zu Ende. …zum Artikel (Link zur NZZ, 7. März '12)

Screenshot IVZ

Ein zögerndes „Ja, aber“

„Gas geben bei der Erdgas-Suche? Der US-Energieriese Exxonmobil hat das unlängst erneut versucht – und wieder eine Abfuhr kassiert. Zuerst hatte das Unternehmen einen neuen Antrag für die in Nordwalde geplante Erkundungsbohrung gestellt und ausdrücklich erklärt, entgegen früheren Absichten dort auf das umstrittene Fracking-Verfahren verzichten zu wollen.“ … Link zur Ibbenbürener Volkszeitung (Titel und Text: IVZ)

Screenshot Fracking WN

Erdgas: Kurzer Boom, ewige Schäden

Expertenkreis berichtet von USA-Reise

„Zustände wie in den USA? Beim Thema Erdgas-Förderung in Deutschland lieber nicht. So jedenfalls lautet die Quintessenz des Expertenkreises, des­sen Mitglieder gestern in Münster von dem berichteten, was sie unlängst jenseits des Atlantiks erlebt und gesehen haben.“ … zum Artikel in der Borkener Zeitung (Titel und Text: Borkener Zeitung)
 

Screenshot

USA-Reise hat Erdgas-Experten „negativ beeindruckt“

„«Negativ beeindruckt» haben sich die [deutschen, die Red.] Wissenschaftler des vom US-Öl-Konzern Exxonmobil ins Leben gerufenen Expertenkreises über die Umstände der Erdgas-Förderung in den USA gezeigt.“ … zum Artikel
(Titel und Text: Borkener Zeitung)
 

Screenshot Fracking WN

„Röttgen legt Fracking auf Eis: «Ich werde kein Risiko eingehen.»“

„Die Risiken der Erdgasförderung durch Fracking will Bundesumweltminister Norbert Röttgen in einer Studie klären lassen. Er werde eine „umfangreiche“ Expertise in Auftrag geben, um die Wissenslücken über die Umwelteinwirkungen der umstrittenen Fördermethode zu schließen.“ … zum Artikel
(Titel und Text: Westfälische Nachrichten)

 

Screenshot Stadt MS

Umweltamt Stadt Münster: Rechtlicher Rahmen – Aktivitäten auf Landesebene

Webseite mit Erläuterungen, Hintergründen, Studien, Links zu Befürwortern und Gegnern der Methode … zur Webseite der Stadt Münster

 

Screenshot

EXXON: Erdgassuche in Deutschland

Informations-Plattform für einen „Informations- und Dialogprozess“, sowie Forum rund um Suche nach Erdgas in Deutschland. … Link zu erdgassuche-in-deutschland.de

 

Link zur NZZ

Die USA sitzen auf gewaltigen Erdgasreserven

Die Erschliessung unkonventioneller Vorkommen im Tonstein macht das Land von Importen unabhängig

Detaillierte Beschreibung des Fracking-Verfahrens in der Neuen Zürcher Zeitung (NZZ) vom 11. Mai 2011. Zudem Übersicht über Maßnahmen zum Umweltschutz und Erläuterungen, wieso Erdgas aus dem Wasserhahn strömen kann, wie dies in einigen Videos aus dem Internet zu sehen war. …zum Artikel (Link zur NZZ)

 

NZZ Screenshot Frankreich

Abbau von Schiefergas in Frankreich soll gestoppt werden

Widerstand gegen Bohrkonzessionen

Als erstes Land Europas will Frankreich die Erdgasförderung aus tiefliegenden Schiefergesteinen verbieten. Den Hintergrund und die Folgen der Entscheidung stellt der Artikel „Frankreich schiebt Erdölfirmen einen Riegel“ aus der Neuen Zürcher Zeitung vom 10. Mai 2011. … zum Artikel (Link zur NZZ)

 

NZZ Screenshot Trinkwasser

Methan im Trinkwasser: Folgen der US-Erdgasförderung

Bei der Förderung unkonventioneller Gasvorkommen (Schiefergas) mit dem „Hydraulic Fracturing“ (Fracking), kann es zur Freisetzung von Erdgas in das Trinkwasser kommen. … zum Artikel (Link zur NZZ)

 

Westfälische Nachrichten

Debatte über Probebohrungen in Nordrhein-Westfalen sorgt für Vorwürfe und Spott

„Der Vorwurf ist nicht von Pappe: „Sie haben das Parlament falsch informiert, nicht nur lückenhaft“, ging der FDP-Fraktionsvorsitzende Gerhard Papke am Mittwoch im Wirtschaftsausschuss auf Minister Harry Voigtsberger los.“ … zum Artikel (Zitat: Westfälische Nachrichten (WN); Link zu den WN)

 

B