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Fossile Energien – Steinkohle

Folgende Artikel und Fragen (FAQ) haben wir zum Thema „Fossile Energien – Steinkohle“ veröffentlicht. Wir haben sie unterteilt in die Bereiche

Ferner finden Sie:

Beiträge eigener Autoren

Anlagen

Eberhard Wagner
Dipl.-Ing.
E. Wagner

Kühlwasser – warum benötigen Wärmekraftwerke das ?

In lang anhaltenden Trockenzeiten wie im Sommer 2003 kann die Stromerzeugung und damit die Energieversorgung durch Wassermangel eingeschränkt sein. Das betrifft nicht nur die Wasserkraftwerke, sondern auch die thermischen Kraftwerke (Wärmekraftwerke). Der Artikel zeigt die Gründe auf. … mehr

Burgherr

Dr. P. Burgherr
Burgherr

Dr. S. Hirschberg

In welchem Umfang sind im Energiebereich während der letzten 30 Jahre schwere Unfälle aufgetreten?

Eines der Kriterien für die Nachhaltigkeit von Energiesystemen ist die Risikoarmut. Sie kann anhand des Auftretens schwerer Unfälle in der Vergangenheit oder, soweit das nicht möglich ist, anhand von Modellrechnungen bemessen werden. Als „schwere Unfälle“ gelten solche, bei denen mindestens eine der folgenden Konsequenzen zu verzeichnen war: 5 Todesfälle – 10 Verletzte – 200 Evakuierte – umfassendes regionales Verbot zum Verzehr von Lebensmitteln – Freisetzung von mehr als 10.000 t Kohlenwasserstoffen – erforderliche Reinigung einer Land- oder Wasserfläche von mindestens 25 km2 – ökonomische Schäden von mindestens 5 Millionen US-Dollar. … mehr

Eike Roth
Dr. E. Roth

Wann kommt das Ende der Verbrennung?

Der Klimawandel mit möglicherweise katastrophalen Folgen für sehr viele Menschen führt zu einer Reihe von Fragen: Wann müssen wir diese Verbrennung überhaupt einstellen? Wie viel der nur beschränkt vorhandenen Kohle-, Öl- und Gasvorräte werden bis dahin verbrannt sein und wie viel bleibt noch für andere Verwendungszwecke (z. B. in der Chemie- und Pharmaindustrie) übrig? Wie muss eine Politik aussehen, mit der die Vorgaben der Klimaexperten erreicht werden können? … mehr

Joachim Grawe
Prof. Dr. J. Grawe

Wie wurden die verschiedenen Energietechniken staatlich gefördert?

Seit Mitte der 1960er Jahre sind Techniken der Gewinnung und Nutzung fossiler Energieträger (Kohle, geringfügig auch Öl und Gas), der Kernenergie und der Regenerativen Energien sowie der Energieeinsparung und der Fernwärme, bes. aus Kraft-Wärme-Kopplung (KWK), in Deutschland vom Staat gefördert worden, in erster Linie vom Bund, aber auch von den Ländern und einer Anzahl von Kommunen. Ferner haben deutsche Forschungseinrichtungen und Unternehmen erhebliche Mittel von der EU erhalten. … mehr

E. Schulz
Dipl.-Volkswirt.
E. Schulz

Welche Bedeutung hat die Kraft-Wärme-Kopplung?

Für die gekoppelte Erzeugung von Strom und Nutzwärme (Kraft-Wärme-Kopplung – KWK) stehen heute ausgereifte Techniken zur Verfügung. Sowohl fossile wie nukleare Energieträger als auch Biomasse können für sie eingesetzt werden. Bei sachgemäßem Vergleich mit der Erzeugung von Strom und Nutzwärme in getrennten Anlagen, nämlich Kondensations-Kraftwerk und moderne Heizkessel, zeigen sich ein um 15 - 20 % geringerer Energieaufwand und entsprechend geringere Emissionen der KWK. … mehr
 

Martin Dehli
Prof. Dr. M. Dehli

Wie energiesparend sind moderne Heizkessel?

Von den etwa 31 Millionen beheizten Wohnungen in Deutschland sind rund 75 % älter als 25 Jahre. In diesen Wohnungen werden 95 % der Heizwärme verbraucht. Dies verdeutlicht: Bei den Anstrengungen für eine sparsame Energieverwendung und für einen wirksamen Umweltschutz im Bereich der Haushalte steht vor allem der Gebäudebestand im Mittelpunkt. Denn ältere Gebäude weisen eine aus heutiger Sicht oft unzureichende Wärmedämmung und eine teilweise veraltete Heiztechnik auf. … mehr

Eberhard Wagner
Dipl.-Ing.
E. Wagner

Wo und wie können wir am meisten Öl sparen?

Wir können dort am ehesten Öl sparen, wo am meisten verbraucht wird. Das Sparen kann auf unterschiedliche Weise und mit unterschiedlicher Wirkung geschehen. In Deutschland werden Mineralölprodukte vor allem in den drei Bereichen Verkehr, Heizung und Warmwasser, sowie für die Chemie-Industrie eingesetzt. … mehr

Joachim Grawe
Prof. Dr. J. Grawe

Geht uns bald das Öl aus ?

Schon nach dem 1. Weltkrieg tauchte die Sorge auf, die Öl-Vorräte könnten bald zur Neige gehen. Durch die vom Club of Rome in Auftrag gegebene Studie „Die Grenzen des Wachstums“ schien das 1974 zur Gewissheit zu werden. Der Bericht sagte die Erschöpfung der Vorkommen um die Jahrtausendwende voraus. Doch in diesem Punkt wie bei fast allen Prognosen haben sich die Verfasser gründlich geirrt. … mehr

Joachim Grawe
Prof. Dr. J. Grawe

Wie wurden die verschiedenen Energietechniken staatlich gefördert?

Seit Mitte der 1960er Jahre sind Techniken der Gewinnung und Nutzung fossiler Energieträger (Kohle, geringfügig auch Öl und Gas), der Kernenergie und der Regenerativen Energien sowie der Energieeinsparung und der Fernwärme, bes. aus Kraft-Wärme-Kopplung (KWK), in Deutschland vom Staat gefördert worden, in erster Linie vom Bund, aber auch von den Ländern und einer Anzahl von Kommunen. Ferner haben deutsche Forschungseinrichtungen und Unternehmen erhebliche Mittel von der EU erhalten. … mehr

Joachim Grawe
Prof. Dr. J. Grawe

Was ist und was bringt die Wärmepumpe ?

Mit Hilfe von Wärmepumpen kann Wärme niedriger Temperatur genutzt werden, bes. zur Heizung, Warmwasserbereitung und Klimatisierung bzw. Wärmeregulierung. Die Wärme wird vor allem dem tieferen (Erdwärme) oder bodennahen Erdreich (gespeicherte Solarenergie) entzogen. Aber auch Grundwasser und Oberflächengewässer sowie Aussenluft eignen sich als Wärmequelle. Im letzteren Fall muss an kalten Wintertagen eine konventionelle Heizung oder ein elektrischer Heizstab die Wärmepumpe ergänzen oder sogar ersetzen. Mittels eines Kompressors wird die Wärme auf die benötigte Temperatur (bis 65 °C) angehoben. Elektrische Wärmepumpen sind ein ideales Heizsystem für Ein- und Zweifamilienhäuser, insbesondere in nicht mit Fernwärme oder Erdgas versorgten Gebieten. … mehr

Energiewirtschaftliche Fragen

Manfred Popp
Prof. Dr. M. Popp

Wie wirkt sich der beschleunigte Ausstieg aus der Kernenergie auf die Preise und die Versorgungssicherheit beim Strom aus?

Nach dem von der Bundesregierung verhängten Moratorium sind am 17. März dieses Jahres fünf Kernkraftwerke mit einer Leistung von insgesamt über 5000 MWe und einer Stromerzeugung von rund 120 GWe pro Tag vom Netz genommen worden. Zusätzlich waren die Kernkraftwerke Krümmel und Brunsbüttel nicht am Netz, so 7000 MWe nicht zur Verfügung standen. Mit den im Juni zur Energiewende erlassenen Gesetzen ist dies nun zum Dauerzustand geworden. Verstärkt wird dieser Effekt zur Zeit noch durch die regelmäßig im Sommer durchgeführten Revisionen, so dass zeitweilig auch weitere Kernkraftwerke nicht zur Verfügung stehen. … mehr
 

Manfred Popp
Prof. Dr. M. Popp

Was bringt das Energie-Konzept der Bundesregierung?

  • Bemerkenswert ist, dass die Regierung unter Bundeskanzlerin Merkel anders als die Regierungen der letzten 20 Jahre überhaupt ein Energiekonzept vorgelegt hat.
  • Das Grundmuster des Energie-Konzepts ist eindeutig „grün“. Zum ersten Mal gibt eine Bundesregierung dem Klimaschutz höchste Priorität und erklärt die Absicht, die deutsche Energieversorgung auf eine völlig neue Grundlage zu stellen, denn 2050 sollen rund 80 % des Stroms und 50 % der gesamten Energie aus regenerativen Quellen stammen. … mehr
G. Zybell
Dipl.-Ing.
G. Zybell

Eberhard Wagner

Dipl.-Ing.
E. Wagner

Wie setzen sich die Strompreise zusammen? (Stand 2006)

Von dem, was die Haushalte für ihren Stromverbrauch bezahlen, entfallen etwas mehr als 20 Prozent auf die Erzeugung der elektrischen Energie und fast 40 Prozent auf den Transport von den Kraftwerken und Windparks zu den Verbrauchszentren sowie auf die Verteilung vor Ort. Dieser Anteil ist so hoch, weil sich elektrische Energie nur über  ständig erforderliche Leitungen transportieren lässt und weil vor allem die örtliche Verteilung über das Niederspannungsnetz (meistens Erdkabel) sehr teuer ist. Rund 40 Prozent ihrer Stromkosten müssen derzeit die Haushalte für Stromsteuer, gesetzliche Aufschläge, Abgaben und Mehrwertsteuer aufwenden. … mehr

Klaus Theißing
Klaus Theißing

Wie verhalten sich Investitions-, Betriebs- und Brennstoffkosten bei unterschiedlichen Systemen zur Stromerzeugung?

Wie lassen sich die Kosten der elektrischen Energieerzeugung für Kohle-, Gas- und Kernkraftwerke aufschlüsseln? Zunächst ergeben sich aufgrund diverser Faktoren unterschiedliche Produktionskosten in unterschiedlichen Ländern. Zu diesen Faktoren gehören z. B. :

  • politische Rahmenbedingungen,
  • unterschiedliche Standortbedingungen
  • Konstruktionskosten
  • Finanzierungsmodelle.

… zum Artikel

Joachim Grawe
Prof. Dr. J. Grawe

Warum können regenerative Energien die Stromerzeugung aus Kernenergie und fossilen Energieträgern nicht ersetzen?

Das regenerative Energien, vor allem Sonne und Wind, mit fossilen Brennstoffen befeuerte (und erst recht nukleare) Kraftwerke in Mitteleuropa nicht ersetzen können, hat hauptsächlich zwei Gründe, die miteinander zusammenhängen: Solaranlagen liefern (umgerechnet auf) rd. 800, bei günstigen Einstrahlungsverhältnissen bis zu 1.000 Volllaststunden Strom. Zudem ist die Stromerzeugung aus Regenerativen Energien, bes. wiederum Sonne und Wind, zu teuer. … mehr

Edwin
Prof. Dr.-Ing.
K. Edwin

Wieviel Reservekraftwerke werden bei einem starken Ausbau von Wind- und Solaranlagen gebraucht?

Bei der Nutzung von Wind- und Solarenergie, in geringerem Umfang auch von (Lauf-) Wasserkraft, sind wir stark abhängig von der Natur. Ihr Angebot stimmt tages- und jahreszeitlich nicht überein mit unserer Energienachfrage. Das gilt auch und gerade im Elektrizitätssektor. Auf Wind- und Solarkraftwerke allein lässt sich deshalb eine Stromversorgung in einem mitteleuropäischen Industriestaat wie Deutschland nicht gründen. Vielmehr müssen in ausreichendem Umfang Reservekapazitäten in Form von Kohle- und Gaskraftwerken vorhanden sein für die Zeiten, in denen die Sonne nicht oder kaum scheint und der Wind zu unregelmäßig (Böen), zu schwach (Flaute) oder zu stark (Sturm) weht. … mehr

Eberhard Wagner
Dipl.-Ing.
E. Wagner

Inwieweit ist die – momentane – Stromerzeugung der unterschiedlichen Kraftwerke, insbesondere die der Regenerativ-Kraftwerke, den typischen Lastbereichen des Strombedarfs zuordenbar (Strommanagement)?

Die in Deutschland derzeit noch immer vorhandene hohe Versorgungssicherheit mit Elektrizität – „Rund um die Uhr“ – ist nur durch eine ständige und genaue Gleichheit zwischen Stromerzeugung und Strombedarf möglich. Dieses Gleichgewicht verlangt
eine Steuerung der Leistung der Kraftwerke entsprechend dem zu erwartenden momentanen Strombedarf. Es setzt einen erheblichen technischen und organisatorischen Aufwand voraus. Diese Aufgabe organisieren die sog. Lastverteiler, als Teil der Netzbetreiber der bedeutenden Stromversorgungs-Unternehmen. Die Kompliziertheit dieses Systems ist weder bei der Gasversorgung noch bei der Wasserversorgung vorhanden bzw. notwendig. … mehr

Joachim Grawe
Prof. Dr. J. Grawe

Wo finde ich jeweils aktuelle Zahlen über den Energie- und Stromverbrauch weltweit, in der EU und in Deutschland?

Daten über die Energieversorgung (Gewinnung, Umwandlung, Verbrauch) der Welt, Europas und Deutschlands werden regelmässig von verschiedener Seite veröffentlicht. Der Artikel listet die Veröffentlichungen und stellt Links bereit. … mehr

Eberhard Wagner
Dipl.-Ing.
E. Wagner

Zu welchen Ergebnissen kommt die neue umfassende Studie zum Ausbau der Windenergie ("dena-Netzstudie")?

Im Auftrag der bundeseigenen „Deutschen Energie-Agentur (dena)“ hat ein Konsortium aus Wissenschaftlern sowie Fachleuten des Bundeswirtschaftsministeriums, der Hersteller und Betreiber von Windkraftanlagen und von Stromversorgern die groß angelegte Studie „Energiewirtschaftliche Planung für die Netzintegration von Windenergie in Deutschland an Land und Offshore bis zum Jahr 2020 (dena-Netzstudie)“ erarbeitet. … mehr

Umweltauswirkungen

Eike Roth
Dr. E. Roth

Welche Umweltprobleme der Energieversorgung sind die wichtigsten?

Ohne Energiezufuhr gibt es kein Leben. Und wenn viele Menschen „gut“ leben wollen, brauchen sie viel Energie. Unsere Energieversorgung beeinflusst aber unvermeidbar auch unsere Umwelt. Wie und wie sehr, hängt von der Art der Energieversorgung ab. Sind diese Einflüsse zu groß, sprechen wir von Umweltproblemen. Die wichtigsten Umweltprobleme unserer Energieversorgung werden in dem Artikel erläutert. … mehr

P. Borsch
Dr. P. Borsch

Welche Emissionen von Schwefeldioxid, Stickoxiden und Staub entstehen bei den verschiedenen Energiesystemen?

Bei der Verbrennung von Kohlen und Erdölprodukten sowie Erdgas entstehen – neben dem klimawirksamen Kohlendioxid (CO2) – als wichtigste Schadstoffe Schwefeldioxid (SO2), Stickoxide (NOx) und Staub. Deren Menge bzw. Anteile am Rauchgas hängt ab von der Zusammensetzung des Brennstoffs, der Verbrennungstechnik und dem Aufwand bei der Rauchgasreinigung. … mehr

A. Voss
Prof. Dr.-Ing. A. Voß

Windenergie –
Entwicklungen, Erwartungen und energiewirtschaftliche Einordnung

Eine Übersicht von Emissionen unterschiedlicher Kraftwerksarten – auch er Steinkohlekraftwerke – finden sich in der PowerPoint Präsentation Windenergie – Entwicklungen, Erwartungen und energiewirtschaftliche Einordnung (pdf, 1,8 MB)

Mackenthun
Dr. G. Mackenthun

Wie groß sind die Umwelt- und Gesundheitsrisiken der unterschiedlichen Stromerzeugungsarten im Vergleich?

Kernenergie gilt den meisten Bundesbürgern als gefährlich. Sie vergessen dabei, dass auch die Nutzung anderer Energieträger wie Kohle, Öl und Gas ihre Gesundheits- und Unfallrisiken haben. Im Beitrag werden die Umwelt- und Gesundheitsrisiken der einzelnen Stromerzeugungsarten miteinander verglichen. … mehr

Linkohr
Dr. R. Linkohr

Was hat es mit den handelbaren Emissions-Zertifikaten auf sich??

Als neues Instrument zur Verminderung der Umweltbelastungen steht der Handel mit Emissionszertifikaten in Europa vor der Einführung. Die USA (in Bezug auf Schwefeldioxid), aber auch multinationale Unternehmen für ihre internen Aktivitäten verfügen schon über Erfahrungen damit.

… mehr

Eike Roth
Dr. E. Roth

Ist der Elektroantrieb für Alle möglich?
Alternative Antriebe für Auto und E-Roller

Würde die Fläche Deutschlands ausreichen um alle Haushalte mit sauberem Strom zu versorgen oder auch entsprechende Elektroautos damit betreiben zu können? Dr. Roth: „Eigentlich könnte ich es mir leicht machen und einfach mit „Nein“ antworten. Allein schon wenn 56 Millionen Elektroautos „auf einen Schlag“ mit „sauberem“ Strom fahren sollen, geht das ganz sicher nicht. Ich will aber doch versuchen, etwas weiter auszuholen …“ mehr
Eike Roth
Dr. E. Roth

Kann man das Klimaproblem auch durch Filtern und Speichern von Kohlendioxid lösen ?

Die Freisetzung von Kohlendioxid (CO2) durch den Menschen steht im Verdacht, über den "Treibhauseffekt" das globale Klima zu verändern. Das "Prinzip Verantwortung" fordert von uns vorsorgliche Gegenmaßnahmen, auch wenn noch nicht alle Fragen wissenschaftlich geklärt sind. Energiesparen und die Verwendung CO2-freier Energieformen sind die naheliegenden möglichen Gegenmaßnahmen. … mehr

Unter dem Aspekt Klimagefahren haben wir weitere Informationen zusammengestellt.

Wirkungsgrad

Informationen zum Thema Wirkungsgrad finden Sie unter "Rationelle Energieverwendung - Wirkungsgrade"
 

Beiträge der Stiftung Energie & Klimaschutz Baden-Württemberg

Manfred Popp
Prof. Dr. M. Popp

Wie entwickelt sich der Energieverbrauch der Welt in Zukunft?

Der World Energy Outlook 2010 der IEA

Die Internationale Energie-Agentur, der die Staaten Europas und Nordamerikas sowie Australien, Neuseeland, Japan und Süd-Korea angehören, hat vor kurzem ihre Prognose für die Entwicklung des Welt-Energieverbrauchs bis 2035 vorgelegt. Für die Weltbevölkerung wird bis 2030 ein Anwachsen von 6,7 Milliarden in 2008 auf 8,5 Milliarden, und ein Wirtschaftswachstum von 3,2 % pro Jahr, hauptsächlich getrieben durch Nicht-Mitgliedsländer der IEA, wie China und Indien, angenommen. Drei Szenarien betrachtet die IEA … mehr

Manfred Popp
Prof. Dr. M. Popp

Wie funktioniert der internationale Handel mit CO2-Emissions-Zertifikaten?

Das Kyoto-Protokoll sieht auch einen Mechanismus für umweltverträgliche Entwicklung (Clean Development Mechanism, kurz CDM) vor. CDM ermöglicht es Ländern mit Verpflichtung zur CO2-Reduzierung (also den höher entwickelten Ländern), Emissionsminderungen durch die Realisierung von Klimaschutzprojekten in Ländern ohne Verpflichtungen zur Emissionsreduzierung (also den weniger entwickelten Ländern) zu erbringen. Sinnvoll ist dies, weil in vielen Entwicklungsländern mit weniger effizienten Technologien gearbeitet wird als in den Industrieländern und dort deshalb mit dem gleichen finanziellen Aufwand höhere Einsparungen realisiert werden können. … mehr

Manfred Popp
Prof. Dr. M. Popp

Kann CCS Kohlekraftwerke Klima-neutral werden lassen?

Zum ersten Mal seit Nutzbarmachung des Feuers durch den Menschen soll das Endprodukt der Verbrennung von Holz, Kohle und Öl nicht einfach in die Atmosphäre entweichen dürfen, sondern durch "Carbon Capture and Storage" (CCS), also Einfang und Lagerung des bei der Verbrennung von Kohlenstoffverbindungen entstehenden CO2 zurückgehalten und entsorgt werden. Die Bundesregierung rechnet in ihrem neuen Energie-Konzept ab 2025 mit der Markteinführung von CCS, um ihre ehrgeizigen Ziele einer bis 2050 zu 80 % CO2-freien Stromerzeugung erreichen zu können. … mehr

Manfred Popp
Prof. Dr. M. Popp

Welche Bedeutung haben Werkstoffe für die zukünftige Energieversorgung?

Welche Bedeutung Werkstoffe für die künftige Energieversorgung haben, zeigte der Debatten-Abend der Stiftung Energie und Klimaschutz: In den Vorträgen und der anschließenden Diskussion wurde deutlich, dass Werkstoffe in vielen Bereichen für die Zukunft der Energieversorgung wichtig sind: Die Effizienz von Wärmekraftwerken ist vor allem von der Temperatur abhängig, mit der die Turbine betrieben werden kann. Möglichst hohe Eingangs-Temperaturen führen zu Konflikten mit der Haltbarkeit über die Betriebsdauer. … mehr

Beiträge in denen die Nutzung von Steinkohle am Rande behandelt wird

Manfred Popp
Prof. Dr. M. Popp

Was sagen die Fachleute der Energiewirtschaft zur Energiewende?

Keine guten Noten erhielt die deutsche Energiepolitik auf der Jahrestagung der VGB Powertech1 2011 in Bern. Die 1100 Energie-Fachleute aus Deutschland, dem diesjährigen Gastgeberland Schweiz und den anderen 26 Mitgliedsländern des VGB diskutierten die Folgen der deutschen Energiewende betont sachlich, aber mit deutlich spürbarem Unbehagen. … mehr

Manfred Popp
Prof. Dr. M. Popp

Was bedeutet die „Energiewende“ für das Energiekonzept der Bundesregierung?

Die abrupte Energiewende der Bundesregierung, aber auch andere aktuelle Entwicklungen haben das Energiekonzept, das die Bundesregierung erst vor 9 Monaten vorgelegt hat, in wichtigen Teilen zur Makulatur gemacht … mehr

Eberhard Wagner
Dipl.-Ing.
E. Wagner

Ist in Deutschland mit einer sogenannten Stromlücke zu rechnen?

In jüngster Zeit wird das Thema einer möglichen unzureichenden Stromversorgung kontrovers diskutiert. Sie könnte als Folge des Verzichts auf die Nutzung der Kernenergie, der zunehmenden Blockaden bei der Errichtung von konventionellen Kohlekraftwerken und der Ausweitung der Nutzung erneuerbarer Energien – mit hohem Anteil sog. nicht gesicherter Leistung – eintreten. Derzeit gibt es dazu zwei Studien: Umweltbundesamt (UBA), Deutsche Energie-Agentur (Dena). Diese kommen zu unterschiedlichen Beurteilungen. Eine Studie des Öko-Instituts gibt dazu indirekt Hinweise. Die Bundesregierung selbst verneint eine Gefährdung der Stromversorgung. … mehr

Klaus Kasper
Dr. K. Kasper

Was ist von kombinierten Gas- und Dampfturbinen- Kraftwerken (GuD-Anlagen) zu erwarten?

Mitte der 1990er Jahre kamen Gasturbinen größerer Leistung mit hohen Wirkungsgraden (über 38 Prozent) und sehr hohen Abgastemperaturen, die in einer nachgeschalteten Kesselanlage zur Dampfproduktion genutzt werden können, auf den Markt. Zugleich waren seit Anfang der 1990er Jahre die Erdgaspreise kontinuierlich gefallen und hatten sich den Steinkohlepreisen stark angenähert. Schließlich waren die großen Gasturbinenhersteller aus betriebswirtschaftlichen und wettbewerblichen Gründen bereit, günstige Preise zu gewähren. … mehr

Joachim Grawe
Prof. Dr. J. Grawe

Wie viele Arbeitsplätze sind durch die Nutzung der Windenergie geschaffen worden?

Im Artikel wird "Die gängige Zahl" und "Die korrekte (gesamt-volkswirtschaftliche) Vorgehensweise" beschrieben. Zusätzlich werden die einzelnen Effekte erläutert. … mehr

Joachim Grawe
Prof. Dr. J. Grawe

Ist die Errichtung großer Windparks in Süddeutschland unter dem Aspekt der Nachhaltigkeit sinnvoll?

Windkraftanlagen – und damit auch die Zusammenfassung mehrerer Windkraftanlagen in einem Windpark – sind wie alle Energietechniken heute anhand ihres Beitrags zur "nachhaltigen Energieversorgung" zu bewerten. … mehr

Dr. Herrmann
Dr. D. Herrmann

Kernenergie: Was gilt nun wirklich, „Renaissance“ oder „Brückentechnologie“?

Das hängt ganz vom Blickwinkel ab: Beides oder auch keines von beidem!
Sowohl „Renaissance“ als auch „Brückentechnologie“ sind umgangssprachliche Begriffe, die einer breiten Öffentlichkeit bestimmte reale Veränderungen in der Entwicklung und Bewertung der Kernenergie veranschaulichen sollen. Beide bringen damit, bei erheblichen Unterschieden im Detail, durchaus ähnliche Sachverhalte zum Ausdruck. … mehr

Joachim Grawe
Prof. Dr. J. Grawe

Glauben Sie wirklich, dass durch Atomenergie das Klima gerettet werden kann?

Im Artikel wird der CO2-Ausstoß div. Systeme zur Erzeugung elektrischer Energie vergleichen. Die Möglichkeiten und Grenzen der Atomenergie werden anschliessend aufgezeigt. … mehr

Nutzung der Steinkohle in unterschiedlichen Ländern

Martin Dehli
Prof. Dr. M. Dehli

Die dänische Energiewirtschaft – ein Modell für Deutschland?

Die stark staatlich gelenkte dänische Energiewirtschaft wird mitunter als Vorbild für Deutschland hingestellt. Bei näherer Betrachtung zeigen sich interessante Entwicklungen, aber auch Besonderheiten, Schwächen und in jüngster Zeit die Abkehr von früheren Bestrebungen.

Dänemark hat etwa die gleiche Fläche wie Niedersachsen, mit 5,3 Millionen aber nur etwa zwei Drittel so viel Einwohner. Schwerindustrie und andere energieintensive Wirtschaftszweige fehlen. Der Energieverbrauch je Einwohner und Jahr ist deshalb etwas niedriger als in Deutschland. Zu 93 % und damit stärker als hierzulande  beruht die Energieversorgung auf fossilen Brennstoffen. … mehr

Martin Dehli
Prof. Dr. M. Dehli
 

Energiewirtschaftliche Entwicklungen in China

China hat sich im Rahmen seines wirtschaftlichen Modernisierungsprozesses den marktwirtschaftlichen Grundsätzen teilweise geöffnet. Die Erneuerung und der Ausbau der Energiewirtschaft spielt dabei eine wesentliche Rolle. Mit etwa 1,31 Milliarden Menschen (Stand Ende 2005) ist China der bevölkerungsreichste Staat der Erde. Die Volksrepublik China ist heute – nach den USA – der zweitgrößte Primärenergieverbraucher der Welt: China benötigte im Jahr 2006 etwa 5,2-mal so viel Primärenergie wie Deutschland. … mehr

Eberhard Wagner
Dipl.-Ing.
E. Wagner

Wie ist der Stand beim Ausstieg aus der Kernenergie in Schweden ?

Aufgrund der Ölpreiskrisen Anfang der 1970er Jahre wurde die schwedische Energiepolitik darauf ausgerichtet, die Importabhängigkeit von Erdöl zu vermindern. Durch die Verlagerung der Energieversorgung auf die Anwendung von Strom – vorwiegend aus Wasserkraftwerken und Kernkraftwerken – ging der Erdölbedarf seit 1970 bis auf etwa 25 % zurück. Der restliche Strom wird aus Erdgas, Steinkohle, Torf, Holz, Holzlauge und in geringem Maße aus Windkraft gewonnen. … mehr

Hintergrundmaterial

A. VossProf. Dr.-Ing. A. Voß

Wege der Energiewirtschaft zu einer nachhaltigen Energieversorgung

Aus dem Inhalt: Bestandsaufnahme der Energieversorgung Deutschlands, CO2-Emissionen und Klimaschutz, Energiepreise, CO2-Vermeidungskosten, Nachhaltige Versorgung – Was ist das?, Stromerzeugungssysteme auf dem Prüfstand, Rohstoff- und Materialaufwand, Externe Kosten, Vollkosten, Szenarien der Entwicklung, durchschnittliche Stromkosten … zur Präsentation des Vortrags (pdf, rd. 2,5 MB) vom Mai 2011.

Studie Kraftwerke 2010 Plus

Kraftwerke 2020+ – Kraftwerksoptionen für die Zukunft

„Der Wissenschaftliche Beirat des europäischen technischen Fachverbandes für die Strom- und Wärmeerzeugung VGB PowerTech, zusammengesetzt aus 30 Professoren der Kraftwerkstechnik aus acht europäischen Ländern, hat seine Sicht der Situation der europäischen Elektrizitätsversorgung und seine Besorgnisse und Empfehlungen zur Ausgestaltung der zukünftigen Forschungserfordernisse auf diesem Gebiet in einer neuen 32-seitigen Stellungnahme Kraftwerksoptionen für die Zukunft - Kraftwerke 2020+ zusammengefasst.“
(Aus der Ankündigung des VGB, 2010; Link zu vgb.org)

Energiespiegel COver

Nachhaltige Elektrizität: Wunschdenken oder bald Realität?

Energiespiegel – eine Publikations des Paul-Scherrer-Instituts (PSI, Villigen, CH Sommer 2010). Aus der Ankndigung der Publikation:

„Nachhaltigkeit ist heute in aller Munde. Kaum ein Begriff wird so oft gebraucht wie auch missbraucht. Der Wunsch nach einer nachhaltigen Entwicklung ist wohl unbestritten, aber was bedeutet das konkret im Energie- und Stromsektor? Kann die Nachhaltigkeit von Energiesystemen objektiv gemessen werden? Welche Technologien schneiden dabei gut ab? Die jüngste Forschung am PSI zeigt, dass es derzeit keine optimale Lösung gibt und dass es darauf ankommt, wo wir unsere Prioritäten setzen. Lesen Sie mehr in der aktuellen Ausgabe des PSI Energie-Spiegels.“ … mehr (pdf, rd. 2 MB, Link zum PSI)

COver Studie Energieszenarien

Energieszenarien für ein Energiekonzept der Bundesregierung

Studie von ewi, prognos und gws aus dem Jahr 2010 für das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie und das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit. … mehr (pdf, 2,3 MB)

TABBüro für Technikfolgen-Abschätzung beim Dt. Bundestag (TAB)

CO2-Abscheidung und -Lagerung bei Kraftwerken

Die gegenwärtige Energieversorgung in Deutschland und in der EU beruht zu über 80 % auf fossilen Energieträgern, bei deren Nutzung Kohlendioxid (CO2) entsteht, das zum vom Menschen gemachten Klimawandel beiträgt. Zur Minderung von Treibhausgasemissionen wird zurzeit daran gedacht, CO2 aus dem Abgasstrom von Kraftwerken und Industrieanlagen abzutrennen und anschließend in unterirdische Lagerungsstätten zu verbringen. Der Bericht schliest das Spannungsfeld zwischen «sauberer» Nutzung der Kohle und langfristig unkalkulierbaren Risiken auf. … mehr (Link zum Büro für Technikfolgen-Abschätzung beim Deutschen Bundestag)

Cover ESC NEws CCS

Grosses Potential aber noch viele offene Fragen rund um die CO2-Speicherung

In verschiedenen Pilotanlagen wird CO2 bereits heute dauerhaft im Untergrund entsorgt. Ob das Konzept des Carbon Dioxide Capture and Storage (CCS) dereinst wirklich einen relevanten Beitrag zur Bekämpfung des Klimaproblems leisten wird, ist aber unklar, müssen dazu doch erst noch zahlreiche offene Fragen geklärt werden. Link zum Newsletter des Energy Science Centers (pdf, rd. 1 MB) der ETH Zürich

Dietmar Dürr
Carbon Capture and Storage (CCS) – Chancen und Risiken der Kohlendioxidabscheidung und -speicherung (pdf, 670 kB)
Friedemann Müller
Wird es neue Ölkrisen geben ? (PDF, 190 kB) Quelle: Energiewirtschaftliche Tagesfragen, Heft 8 2004
Dietmar Ufer
Dr. D. Ufer
Analyse der energiewirtschaftlichen Situation 2005 in Deutschland (PDF, 215 kB )
 

Lebenszyklusanalyse fossiler, nuklearer und regenerativer Stromerzeugungstechniken,
Link zum Online Publikationsverbund Universität Stuttgart (OPUS); Dissertation, 2002
Ökobilanz in der der Ausstoß von Kohlendioxid (CO2), Stickoxiden (NOx) und Schwefeldioxid (SO2) verschiedener Systeme zur Erzeugung elektrischer Energie vergleichen wird.

Links

 

Internationale Energieagentur (International Energy Agency - IEA)
(Link zu iea.org)

Einen Link zur Besichtigung eines virtuellen Steinkohlekraftwerk finden Sie auf der Seite Animationen und Visualisierungen rund um die Energie.

CO2-arme Kohlekraftwerke - noch fehlt der Praxistest (Link zu www.nzz.ch)