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Kernenergie – Archiv

Folgende Artikel und Fragen (FAQ) haben wir zum Thema "Kernenergie – Archiv" veröffentlicht.

Ferner finden Sie:

Informationen zum Reaktorunfall von Tschernobyl finden Sie auf der Seite "Kernenergie -> Tschernobyl" und Informationen zu Fukushima unter Kernenergie -> Fukushima.

Eigene Beiträge

Markus Zink
M. Zink

Können sich Kernenergie und Regenerative Energien ergänzen?

Im weltweiten Vergleich kann man Deutschland durchaus als Vorreiter in Sachen Klimaschutz bezeichnen. Wie kaum in einem anderen Land wird so stark auf den Ausbau der regenerativen Energieträger für die Stromerzeugung gesetzt. Auch die Gesetzgebung nimmt auf die Entwicklung der „Regenerativen“ Einfluss. Das am 01. April 2000 in Kraft getretene „Erneuerbare Energien Gesetz“ (EEG) löste das Stromeinspeisungsgesetz von 1991 ab und regelt die Einspeisevergütungen für die Erzeuger aus regenerativen Energiequellen und verpflichtet die Netzbetreiber, die eingespeiste Energie auch abzunehmen. … mehr
 

Dr. Herrmann
Dr. D. Herrmann

Brückentechnologie Kernenergie

Wie verändert die globale Finanz- und Wirtschaftskrise das Bild von der Kernenergie als „Brückentechnologie“?

Eine Brücke muss sicher von einem zum anderen Ufer führen! Das gilt im übertragenen Sinne auch für „Brückentechnologien“ der Energieversorgung. Dabei ist das eine „Ufer“ immer die reale Ausgangssituation, das andere die gesicherte Deckung künftigen Bedarfs. Letztendliches Ziel ist eine nachhaltige globale Energieversorgung, die im Prinzip in der Lage ist, jeden objektiv begründeten künftigen Bedarf hinreichend sicher, zuverlässig, umwelterhaltend sowie möglichst wirtschaftlich zu decken. Sinnvoll miteinander kombiniert, werden unterschiedliche „Brücken“ der gesamten Menschheit den Übergang dorthin ermöglichen. … mehr
 

Dr. Herrmann
Dr. D. Herrmann

Kernenergie: Was gilt nun wirklich, „Renaissance“ oder „Brückentechnologie“?

Das hängt ganz vom Blickwinkel ab: Beides oder auch keines von beidem!
Sowohl „Renaissance“ als auch „Brückentechnologie“ sind umgangssprachliche Begriffe, die einer breiten Öffentlichkeit bestimmte reale Veränderungen in der Entwicklung und Bewertung der Kernenergie veranschaulichen sollen. Beide bringen damit, bei erheblichen Unterschieden im Detail, durchaus ähnliche Sachverhalte zum Ausdruck. … mehr
 

Markus Zink
M. Zink

Laufzeitverlängerungen deutscher Kernkraftwerke –
Wie lange können Kernkraftwerke sicher betrieben werden?

Hintergrund der öffentlichen Diskussion um die Laufzeit der deutschen Kernkraftwerke ist der so genannte „Atomkonsens“. Durch diese Vereinbarung wurden die Laufzeiten der deutschen Kernkraftwerke limitiert, indem die noch zu produzierenden Strommengen festgesetzt wurden. Es stellt sich allerdings die Frage, ob die deutschen Kernkraftwerke nicht auch über diese vereinbarte Restlaufzeit hinaus sicher betrieben werden könnten. … mehr

Karlheinz Orth
K. Orth

Sind die deutschen Kernkraftwerke sicher?

Antwort: Ja! Die ausgezeichneten Betriebserfahrungen mit den deutschen Kernkraftwerken sind ein wichtiges Indiz für das erreichte hohe Sicherheitsniveau. Ein weiteres Indiz ist, dass der politisch erzwungene "Ausstieg" aus der Nutzung der Kernenergie in Deutschland nicht auf Gefährdungen und Sicherheitsmängel abgestützt, sondern nur "im Konsens" mit den Eigentümern und Betreibern dieser Anlagen herbeigeführt werden konnte mit dem Ergebnis, dass die meisten Kernkraftwerke mit Zustimmung der Bundesregierung noch viele Jahre in Betrieb bleiben werden. … mehr

Karlheinz Orth
K. Orth

Ist ein Reaktorunfall wie in Tschernobyl auch in Deutschland möglich?

Antwort: Nein! In der Nacht vom 25. zum 26. April 1986 ereignete sich im Reaktorblock 4 des Kernkraftwerks Tschernobyl (in der Nähe von Kiew in der Ukraine) ein schwerer Unfall. Zum Zeitpunkt des Unfalls wurde nicht wie normal Strom erzeugt, sondern ein Experiment vorbereitet. Dies geschah in völlig ungenügender Weise. Die Betriebsmannschaft war an der Versuchsvorbereitung kaum beteiligt und insgesamt unzureichend informiert. Wichtige Sicherheitsvorschriften wurden missachtet. Es kam zu Betriebszuständen, die nach den Vorschriften nicht zulässig waren. … mehr

Henssen
Dr. rer. nat. H. Henssen

Lässt sich die Nutzung der Kernenergie ethisch begründen?

Wer seine Position für oder gegen die weitere Nutzung der Kernenergie ethisch begründen will, muss die Folgen beider Wege gegeneinander abwägen. Dabei sind auf beiden Seiten neben den beabsichtigten auch die möglicherweise eintretenden Folgen einzubeziehen. Entscheidend für die Folgenabwägung ist die Frage, ob die auf der Konferenz der Vereinten Nationen für Umwelt und Entwicklung 1992 in Rio de Janeiro (UNCED) von fast allen Ländern der Welt geforderte „nachhaltige Entwicklung” der Menschheit auch ohne Kernenergie realisiert werden kann. … mehr

Eberhard Wagner
Dipl.-Ing.
E. Wagner

Ist in Deutschland mit einer sogenannten Stromlücke zu rechnen?

In jüngster Zeit wird das Thema einer möglichen unzureichenden Stromversorgung kontrovers diskutiert. Sie könnte als Folge des Verzichts auf die Nutzung der Kernenergie, der zunehmenden Blockaden bei der Errichtung von konventionellen Kohlekraftwerken und der Ausweitung der Nutzung erneuerbarer Energien – mit hohem Anteil sog. nicht gesicherter Leistung – eintreten. Derzeit gibt es dazu zwei Studien: Umweltbundesamt (UBA), Deutsche Energie-Agentur (Dena). Diese kommen zu unterschiedlichen Beurteilungen. Eine Studie des Öko-Instituts gibt dazu indirekt Hinweise. Die Bundesregierung selbst verneint eine Gefährdung der Stromversorgung. … mehr

Dr. Herrmann
Dr. D. Herrmann

Hat der Hochtemperaturreaktor Chancen?

Gute Gründe und sich weltweit mehrende Anzeichen sprechen dafür, dass Kernenergie insgesamt große Zukunftschancen hat, darunter auch der Hochtemperaturreaktor (HTR). Dieser weist einzigartige Eigenschaften auf, die ihn für bestimmte Zwecke besonders geeignet erscheinen lassen. Insbesondere kann er durch den Einsatz des Edelgases Helium als Kühlmittel, die konsequente Verwendung nichtmetallischer (keramischer) Materialien im Reaktorkern (der Spaltzone) sowie eine relativ geringe Leistungsdichte (Kilowatt je Liter Spaltzonenvolumen) deutlich höhere Kühlmittel-Austrittstemperaturen erreichen als andere Reaktortypen. … mehr
 

Lindauer
Dr. E. Lindauer

Welche Bedeutung haben Betriebsstörungen und Störfälle in Kernkraftwerken? (Meldepflichtige Ereignisse)

Jedes Kernkraftwerk (und ebenso jede andere kerntechnische Anlage) muss einen Sicherheitsbeauftragten haben. Dieser verantwortet u. a. die gesetzlich vorgeschriebenen Überwachungen und die Meldungen von Ereignissen, die vom „Normalbetrieb“ abweichen, an die zuständigen Behörden. Solche Meldungen müssen unabhängig vom Gewicht der Abweichung zügig erstattet werden. Die Eilbedürftigkeit der Meldung wird in der Skala der deutschen Aufsichtsbehörden nach der (abnehmenden) Schwere der Ereignisse nach S, E und N klassifiziert mit Meldefristen zwischen sofort für S und 5 Tagen für N. … mehr

Eberhard Wagner
Dipl.-Ing.
E. Wagner

Welchen Beitrag zur Energieversorgung und zum Umweltschutz haben Kernkraftwerke in Deutschland bisher geleistet?

Die Diskussion über die Nutzung der Kernenergie zur Stromerzeugung wird seit Jahren durch den aus politisch-ideologischen Gründen durchgesetzten „Ausstieg“ […] beherrscht. Vielen Bürgern scheint dieser Weg ohne große nachteilige Konsequenzen zu sein vor allem auch, weil es angeblich Alternativen gibt. Der Neubau anderer Kraftwerke wird als relativ problemlos beurteilt. Über die generellen Schwierigkeiten wird hinweg gegangen. Diese sind z. B. neue Kraftwerksstandorte zu finden, die Wahl und die notwendigen Mengen sowie die […] Kosten der benötigten Brennstoffe, sowie den Bedarf von vielen hunderttausend Standorten für flächenintensive Nutzungen erneuerbarer Energien, die leider keine Versorgungssicherheit bieten können. (Veröffentlicht 2004) … mehr
 

Joachim Grawe
Prof. Dr. J. Grawe

Sind die deutschen Kernkraftwerke ausreichend versichert?

Die Inhaber (Betreiber) von Kernkraftwerken (KKW) haften unbegrenzt mit ihrem gesamten Vermögen für alle von diesen etwa verursachten Schäden. Für Schäden bis zu einer realistischen Höhe müssen sie sich versichern ("Deckungsvorsorge"). Ein katastrophaler Unfall wie in Tschernobyl ist bei deutschen Kernkraftwerken praktisch ausgeschlossen. … mehr
 

Allgemein interessierende Fragen von Lesern

Prof. Dr. PoppProf. Dr. M. Popp

Kernenergie: wie geht es in Deutschland weiter? (Stand: Sommer 2010)

Könnte die jetzt geplante Verlängerung der Laufzeit der deutschen Kernkraftwerke von einer möglichen rot-grünen Nachfolge-Regierung wieder rückgängig gemacht werden?

Erläuterungen zu einer nicht einfachen Materie … mehr

Prof. Dr. PoppProf. Dr. M. Popp

Was halten Sie von dem Energiepolitischen Appell der deutschen Wirtschaft?

Unter dem Titel „Mut und Realismus für Deutschlands Energiezukunft“ haben die Leiter vieler deutscher Unternehmen und Banken einen „Energiepolitischen Appell“ in Anzeigen und im Internet veröffentlicht. Zu diesem Appell gibt es in der von Bürgern und Politikern zahlreiche Kommentare, zustimmende und ablehnende. Wenn Sie zu einigen in dem Appell angesprochenen Themen weitere Informationen suchen, um sich eine eigene Meinung zu bilden, dann klicken Sie hier

Joachim Grawe
Prof. Dr. J. Grawe

Kann Kernenergie mit Sonnenenergie konkurrieren ?

Rein mengenmäßig überwiegt die von der Sonne auf die Erde eingestrahlte Energie bei weitem. Sie ist mehr als 10.000 Mal größer als der gesamte menschliche Energiebedarf und von diesem wird wohl stets höchstens ein Teil durch Kernenergie gedeckt werden. In der physikalischen Gesamtmenge kann die Kernenergie mit der Sonnenenergie daher nicht konkurrieren. Die physikalische Gesamtmenge sagt aber noch nichts über die praktisch nutzbare Menge aus. … mehr

Joachim Grawe
Prof. Dr. J. Grawe

Warum können regenerative Energien die Stromerzeugung aus Kernenergie und fossilen Energieträgern nicht ersetzen?

Das regenerative Energien, vor allem Sonne und Wind, mit fossilen Brennstoffen befeuerte (und erst recht nukleare) Kraftwerke in Mitteleuropa nicht ersetzen können, hat hauptsächlich zwei Gründe, die miteinander zusammenhängen: Solaranlagen liefern (umgerechnet auf) rd. 800, bei günstigen Einstrahlungsverhältnissen bis zu 1.000 Volllaststunden Strom. Zudem ist die Stromerzeugung aus Regenerativen Energien, bes. wiederum Sonne und Wind, zu teuer. … mehr

Joachim Grawe
Prof. Dr. J. Grawe

Man liest manchmal „Atomkraftwerk (AKW)“ und dann wieder „Kernkraftwerk (KKW)“. Was ist nun richtig? Oder stimmt Beides?

Um die Frage korrekt zu beantworten, müssen wir uns klar machen, was in einem solchen Kraftwerk (ich nenne es vorläufig „X-KW“, um die Frage noch offen zu lassen) eigentlich geschieht. … mehr

Prof. Dr. PoppProf. Dr. M. Popp

Das Moratorium wird von prominenten Juristen als illegal bezeichnet – was ist davon zu halten?

Nach Presseberichten hat der ehemalige Präsident des Bundesverfassungsgericht, Papier, der sonst eher zu vorsichtigen Formulierungen tendiert, das Moratorium der Bundesregierung vom 14.3.2011 als illegal bezeichnet. Als ehemaliger Chef einer atomrechtlichen Aufsichtsbehörde teile ich die Auffassung, dass die Stilllegungsanordnungen vor einem Verwaltungsgericht kaum zu verteidigen sein dürften. Die Bundesregierung hat offenbar selbst Zweifel, wenn sie erklärt, dass die Anordnung allenfalls für 3 Monate Bestand haben kann. … mehr

Prof. Dr. PoppProf. Dr. M. Popp

Was bedeutet das Moratorium für die Laufzeitverlängerung für die deutsche Energiepolitik?

Unter dem Eindruck der Ereignisse in Japan hat die Bundesregierung gestern beschlossen, die soeben gesetzlich geregelte Laufzeitverlängerung der Kernkraftwerke für drei Monate auszusetzen. Die Begründung, es habe sich gezeigt, dass Risiken, die für unwahrscheinlich gehalten wurden, nicht vollends unwahrscheinlich seien, verwundert, denn genau das ist Inhalt des Begriffs „Restrisiko“. Dieses Restrisiko wurde in den Genehmigungsverfahren bewertet und angesichts der äußerst geringen Wahrscheinlichkeiten für akzeptabel gehalten. Dieses Restrisiko ist aber auch seit jeher die Achillesferse der Kernenergie, erst recht in einem so dicht besiedelten Land wie Deutschland. … mehr

Joachim Grawe
Prof. Dr. J. Grawe

Wie beurteilt die Wissenschaft den Ausstieg aus der Kernenergie?

„Die“ Wissenschaft gibt es nicht. Innerhalb der Wissenschaftlergemeinde gibt es zu so gut wie allen Fragen unterschiedliche Auffassungen. Regelmäßig bilden sich jedoch Mehrheitsmeinungen. Deren Richtigkeit ist allerdings nicht garantiert. […] 1998 hatten SPD und Grüne die neue Bundesregierung gebildet. Sie griffen auf ältere Parteitagsbeschlüsse zurück […] und kamen überein, die Kernenergie-Nutzung zu beenden. Als das bekannt wurde, haben deutsche Professoren im September 1999 ein Memorandum an die Bundesregierung gerichtet. Darin haben sie unter Anführung von zehn Argumenten vor dem „Atomausstieg“ gewarnt. … mehr

 

Flexibilität von Kernkraftwerken

Sind Kernkraftwerke unflexibel, da sie praktisch nicht regelbar und dadurch zu behäbig, um schnell auf wechselnde Bedingungen im Stromnetz zu reagieren? Können sie daher nicht zusammen mit regenerativer Energieerzeugung in einem Netz betrieben werden? Siehe Aussagen anderer Fachleute sowie Hintergrundmaterial.

Dr. Eike Roth
Dr. Eike Roth

Ist die Laufzeitverlängerung der Kernkraftwerke ein Vertragsbruch?

Mit Hinweis auf zahlreiche Berichte und Wertungen in manchen Medien hat ein Energie-Fakten-Leser gefragt, ob denn die großen deutschen Elektrizitätsversorgungsunternehmen durch Abschluss der Vereinbarung mit der Bundesregierung über die Laufzeitverlängerung der Kernkraftwerke vertragsbrüchig geworden seien. Schließlich hätten sie ja im Jahr 2000 einen Vertrag über die Verkürzung der Laufzeit unterzeichnet.

Die Frage möchte ich unter drei Gesichtspunkten beantworten: Formal/juristischen, speziell handelsrechtlich und ethisch/moralisch. … mehr

Dr. Eike Roth
Dr. Eike Roth

Sind die Stadtwerke die großen Verlierer der Laufzeitverlängerung der Kernkraftwerke?

In der energiepolitischen Diskussion des Jahres 2010 wird häufig behauptet, die Stadtwerke seien die großen Verlierer der Einigung der Bundesregierung mit den großen Energieversorgern über die Verlängerung der Laufzeiten der Kernkraftwerke. Kommunale Anlagen auf der Basis erneuerbarer Energien würden nun nicht mehr ausreichend ausgelastet werden können und die Stadtwerke würden auf ihren Investitionen sitzen bleiben, die sie im Vertrauen auf die bisherige Gesetzeslage getätigt hätten. Außerdem würde die Laufzeitverlängerung mehr Wettbewerb im Strommarkt verhindern, zum Nachteil aller Verbraucher. Mehrere Energie-Fakten-Leser haben mich um meine Meinung hierzu gefragt. Die ist eindeutig: Die Vorwürfe sind unbegründet. … mehr

Manfred Popp
Prof. Dr. M. Popp

Wie kommt es, dass sich Befürworter und Gegner einer Laufzeitverlängerung der Kernkraftwerke gleichermaßen auf das jetzt der Bundesregierung vorgelegte Gutachten berufen können?

Das Gutachten, das EWI, GWS und PROGNOS in dieser Woche vorgelegt haben, hatte die Bundesregierung angefordert, um durch Szenarienrechnungen eine Grundlage für ihr Energiekonzept zu erhalten. […] Anders als man aufgrund der Berichterstattung denken könnte gehr es also nicht nur um die Kernenergie; die ehrgeizigen Ziele der Bundesregierung laufen vielmehr auf einen kompletten Umbau des deutschen Energiesystems hinaus. Deshalb wäre es durchaus angemessen gewesen, den anderen Aussagen der Studie mehr Gewicht beizumessen, denn die hier angesprochenen Maßnahmen werden unser Leben in vielen Sektoren einschneidend verändern. … mehr

Dr. R. Krieg
Dr. R. Krieg

Wie viel zusätzlicher Atommüll entsteht, wenn die Kernkraftwerke länger laufen als in der Kernenergie-Ausstiegsvereinbarung festgelegt?

Die zur Zeit (Anfang 2010) in Deutschland betriebenen 17 Kernkraftwerke erzeugen pro Jahr 140 bis 150 Milliarden Kilowattstunden elektrischen Strom. Dabei fallen etwa 800 Kubikmeter hochaktive, d. h. Wärme entwickelnde Abfälle an. Die notwendige Verpackung ist in dieser Zahl schon berücksichtigt. Dieses Volumen entspricht einem Würfel mit 9 bis 10 Meter Kantenlänge; das ist das Volumen eines geräumigen Einfamilienhauses. …  mehr

Joachim Grawe
Prof. Dr. J. Grawe

Glauben Sie wirklich, dass durch Atomenergie das Klima gerettet werden kann ?

Im Artikel wird der CO2-Ausstoß div. Systeme zur Erzeugung elektrischer Energie vergleichen. Die Möglichkeiten und Grenzen der Atomenergie werden anschliessend aufgezeigt. … mehr

Joachim Grawe
Prof. Dr. J. Grawe

Was soll die Bezeichnung der Kernkraft als Übergangsenergie bedeuten?

Wie lange geht die Übergangszeit?

In der Energieversorgung gibt es – wie auch sonst in Technik, Wirtschaft und Gesellschaft – laufenden Strukturwandel. Bessere Technik ersetzt ältere. „Übergangsenergie“ ist aber ein politischer Begriff. Je nach der Position zur Kernkraft wird darunter etwas anderes verstanden. … mehr

 

Joachim Grawe
Prof. Dr. J. Grawe

Wenn die deutschen Kernkraftwerke nicht aus politischen Gründen abgeschaltet werden müssten, wie lange könnten sie dann technisch sicher betrieben werden?

Nach dem „Gesetz zur geordneten Beendigung der Kernenergienutzung zur gewerblichen Erzeugung von Elektrizität“ vom 22. April 2002 müssen die vorhandenen 20 deutschen Kernkraftwerke im Ergebnis nach durchschnittlich 32 Betriebsjahren stillgelegt werden. Damit ist der Deutsche Bundestag entgegen den Warnungen von 680 deutschen Hochschul-Professoren (pdf, rd. 30 kB) früheren Parteitags-Beschlüssen der Regierungsparteien SPD und Bündnis 90/DIE GRÜNEN gefolgt. … mehr
 

Joachim Grawe
Prof. Dr. J. Grawe

Sind die deutschen Kernkraftwerke gegen Flugzeugabsturz gesichert?

Die deutschen Kernkraftwerke sind gegen „Einwirkungen von außen" ausgelegt. Mit Ausnahme der Ältesten gelten für alle von ihnen die verschärften Anforderungen zur Sicherung gegen Flugzeugabstürze („Lastannahmen“) von 1973. Diese gehen deutlich über das international Übliche hinaus. … mehr

Aussagen anderer Fachleute

Prof. Dr. Fritz Vahrenholt
(CEO RWE Innogy GmbH, Essen

Kernenergie und erneuerbare Energien - (k)ein Widerspruch?

In der Energieversorgung der Zukunft soll und muss der Löwenanteil der Energie aus erneuerbaren Quellen kommen. So will es auch der Koalitionsvertrag der neuen Bundesregierung. Konventionelle Energien sollen als Brücke in eine solche nachhaltige Energiezukunft dienen. Folgerichtig erklären Union und FDP, die Kernenergie als Übergangstechnologie weiter nutzen und die Laufzeiten der bestehenden Kernkraftwerke in Deutschland verlängern zu wollen. … mehr (Link zu Kernenergie.de)

D.  Duerr
Dietmar Dürr

Effekte einer Laufzeitverlängerung – Positionen & Argumente in der Debatte

Die Debatte um die Laufzeitverlängerung beherrscht die politische Diskussion. In den letzten Monaten wurden eine Reihe von Gutachten zu den Folgen einer Revision vorgelegt: BET und enervis/BBH befürchten strukturelle Wettbewerbseffekte zu Lasten der Stadtwerke und optieren für eine vorzeitige Stillegung von Kohlekraftwerken. Eine 8KU-Studie präferiert eine Kernenergieeinspeisegebühr; der VIK fordert einen Strommengenfonds für die energieintensiven Industrien. Weitere Gutachten beschäftigen sich mit den Preissenkungseffekten (r2b/EEFA) sowie der Frage der Systemkonkurrenz zwischen Erneuerbaren Energien und Kernkraft (IER, IWES). … mehr

Hintergrundmaterial

A. VossProf. Dr.-Ing. A. Voß
 

Wege der Energiewirtschaft zu einer nachhaltigen Energieversorgung

Aus dem Inhalt: Bestandsaufnahme der Energieversorgung Deutschlands, CO2-Emissionen und Klimaschutz, Energiepreise, CO2-Vermeidungskosten, Nachhaltige Versorgung – Was ist das?, Stromerzeugungssysteme auf dem Prüfstand, Rohstoff- und Materialaufwand, Externe Kosten, Vollkosten, Szenarien der Entwicklung, durchschnittliche Stromkosten … zur Präsentation des Vortrags (pdf, rd. 2,5 MB) vom Mai 2011.

Eike Roth
Dr. E. Roth

Deutschlands Energiewende – Ein Gemeinschaftswerk für die Zukunft

Kommentare zum Abschlussbericht der Ethik-Komission „Sichere Energieversorgung“ der Bunderegierung

Der Autor Dr. Eike Roth kommentierte den rund 60-seitigen Bericht für die Energie-Fakten.de. Sie können das Dokument als Hintergrundmaterial im Format docx hier (rd. 150 kB) herunterladen.

 

Screenshot RSK Bericht Sicherheitsüberprüfung  

Anlagenspezifische Sicherheitsüberprüfung (RSK-SÜ) deutscher Kernkraftwerke unter Berücksichtigung der Ereignisse in Fukushima-I (Japan)

Bericht der Reaktorsicherheitskommission an die Bundesregierung

„Das Bundesumweltministerium hat am 17.03.2011 die Reaktor-Sicherheitskommission (RSK) in ihrer 433. Sitzung aufgefordert, einen Anforderungskatalog für eine Sicherheitsüberprüfung der deutschen Kernkraftwerke zu erstellen und die Ergebnisse der auf dieser Basis durchgeführten Überprüfungen zu bewerten. Dabei sollen die Erkenntnisse aus dem Unfallablauf in Japan insbesondere im Hinblick darauf berücksichtigt werden, ob die bisherigen Auslegungsgrenzen richtig definiert sind und wie robust die deutschen Kernkraftwerke gegenüber auslegungsüberschreitenden Ereignissen sind. Gemäß Auftrag des BMU sollte der Bericht der RSK zum 15.05.2011 vorgelegt werden.“ … mehr (pdf, rd. 350 kB; Textquelle: Bericht)

Studie Kraftwerke 2010 Plus  

Kraftwerke 2020+ – Kraftwerksoptionen für die Zukunft

„Der Wissenschaftliche Beirat des europäischen technischen Fachverbandes für die Strom- und Wärmeerzeugung VGB PowerTech, zusammengesetzt aus 30 Professoren der Kraftwerkstechnik aus acht europäischen Ländern, hat seine Sicht der Situation der europäischen Elektrizitätsversorgung und seine Besorgnisse und Empfehlungen zur Ausgestaltung der zukünftigen Forschungserfordernisse auf diesem Gebiet in einer neuen 32-seitigen Stellungnahme Kraftwerksoptionen für die Zukunft - Kraftwerke 2020+ zusammengefasst.“
(Aus der Ankündigung des VGB, 2010; Link zu vgb.org)

Energiespiegel COver  

Nachhaltige Elektrizität: Wunschdenken oder bald Realität?

Energiespiegel – eine Publikations des Paul-Scherrer-Instituts (PSI, Villigen, CH Sommer 2010). Aus der Ankndigung der Publikation:

„Nachhaltigkeit ist heute in aller Munde. Kaum ein Begriff wird so oft gebraucht wie auch missbraucht. Der Wunsch nach einer nachhaltigen Entwicklung ist wohl unbestritten, aber was bedeutet das konkret im Energie- und Stromsektor? Kann die Nachhaltigkeit von Energiesystemen objektiv gemessen werden? Welche Technologien schneiden dabei gut ab? Die jüngste Forschung am PSI zeigt, dass es derzeit keine optimale Lösung gibt und dass es darauf ankommt, wo wir unsere Prioritäten setzen. Lesen Sie mehr in der aktuellen Ausgabe des PSI Energie-Spiegels.“ … mehr (pdf, rd. 2 MB, Link zum PSI)

Cover Förderfontsvertrag  

Förderfontsvertrag

Vertrag zwischen der Bundesregierung und den Betreibern der Kernkraftwerke aus dem September 2010 (In den Medien auch als „Geheimvertrag“ bezeichnet.) … mehr (pdf, rd. 450 kB)

COver Studie Energieszenarien  

Energieszenarien für ein Energiekonzept der Bundesregierung

Studie von ewi, prognos und gws aus dem Jahr 2010 für das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie und das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit. … mehr (pdf, 2,3 MB)

Cover Hundt Heliane

Kein Systemkonflikt zwischen Erneuerbaren Energie und Kernkraft

Längere Laufzeiten der Kernkraftwerke stehen erheblichem Ausbau Erneuerbarer Energien nicht entgegen. zur Studie (pdf, rd. 8 MB)

(Anschlussstudie der unten beschriebenen Studie „Verträglichkeit von erneuerbaren Energien und Kernenergie im Erzeugungsportfolio“

Matthias Hundt
Rüdiger Barth
Ninghong Sun
Steffen Wissel
Alfred Voß

Verträglichkeit von erneuerbaren Energien und Kernenergie im Erzeugungsportfolio

Technische und ökonomische Aspekte; Studie, Oktober 2009, ist als Kurzfassung (pdf, 273 kB) und Langfassung (pdf, 4,75 MB) verfügbar.

Dietmar Ufer
Dr. D. Ufer
  Analyse der energiewirtschaftlichen Situation 2005 in Deutschland (PDF, 215 kB )
   

Zur Sicherheits- und Umweltphilosophie energietechnischer Anlagen (PDF, 150 kB)

Hintergrundmaterial zur Flugzeugabsturzsicherheit von Kernkraftwerken (PDF, 750 kB)

Tschernobyl: das wirkliche Ausmass des Unfalls
20 Jahre danach gibt ein Bericht von Fachorganisationen der Vereinten Nationen endgültige Antworten und schlägt Mittel zur Normalisierung der Lebensverhältnisse vor. (PDF, 175 kB)

Links

 

Ionisierende Strahlung – wie gefährlich ist sie wirklich?

Welche Folgen hat ein schwerer Reaktorunfall für die Gesundheit der betroffenen Anwohner?

Walter Rüegg, ehemaliger Chefphysiker der Schweizer Armee, schildert die radiologische Lage in Japan nach dem Reaktorunfall in Fukushima-Daiichi und stellt sie in Beziehung zu den natürlichen und medizinischen Strahlenbelastungen sowie deren potenziellen Gesundheitsfolgen – ein Plädoyer für einen entspannteren Umgang mit dem Naturphänomen Radioaktivität. … zum Artikel

Screenshot Kernenergie.de

Lastwechsel von Kernkraftwerken: Wie sind AKWs in ihrer Leistung regelbar?

Einige Links zum Thema:

Kernenergie-Basiswissen

Funktionsweise und Unterschiede zwischen den Arten und Typen von Kernkraftwerken

Die Funktionsweise und die Unterschiede div. Typen von Anlagen wird in der Broschüre „Kernenergie Basiswissen“ des InfoKreis Kernenergie erläutert. Sie ist unter Downloads (Link zu Kernfragen.de) gratis zu beziehen. Dort werden auch die Vor- und Nachteile der div. Typen erläutert.
Ferner gibt es unter kernfragen.de eine Vielzahl von Unterrichtsmaterialen, ebenfalls als pdf-Downoad.