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Kernenergie - Entsorgung

Folgende Artikel und Fragen (FAQ) haben wir zum Thema „Kernenergie – Entsorgung“ veröffentlicht. Wir haben sie unterteilt in die Bereiche

Beiträge eigener Autoren

Übergeordnetes

Joachim Grawe
Prof. Dr. J. Grawe

Wer trägt die Kosten für den Abriss der Kernkraftwerke?

Diese Kosten tragen grundsätzlich die Kraftwerksbetreiber und damit die Stromverbraucher über die Strompreise. … mehr

P. Borsch
Dr. P. Borsch

Stimmt der Vergleich der Kernenergie mit einem Flugzeug ohne Landebahn?

Nein, der Vergleich stimmt nicht, er ist logisch unsinnig, sachlich falsch, unzutreffend und irreführend. … mehr

Mackenthun
Dr. G. Mackenthun

Wie groß sind die Umwelt- und Gesundheitsrisiken der unterschiedlichen Stromerzeugungsarten im Vergleich?

Kernenergie gilt den meisten Bundesbürgern als gefährlich. Sie vergessen dabei, dass auch die Nutzung anderer Energieträger wie Kohle, Öl und Gas ihre Gesundheits- und Unfallrisiken haben. Im Beitrag werden die Umwelt- und Gesundheitsrisiken der einzelnen Stromerzeugungsarten miteinander verglichen. … mehr

Wingender
Dr. phil. nat. H.-J. Wingender

Schwerter zu Pflugscharen – Megatonnen zu Megawatt:
Kann Atomwaffenmaterial für friedliche Zwecke genutzt werden?

Die Großmächte hatten während des Kalten Krieges riesige Mengen an Atomsprengköpfen angesammelt. Insbesondere nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion wurden Verhandlungen darüber geführt, wie die Zahl der Atomsprengköpfe reduziert werden kann und wie das Atomwaffenmaterial so aus dem Verkehr gezogen werden kann, dass es nicht mehr zur Herstellung von Atomwaffen benutzt werden kann. … mehr

Erweitertes und aktualisiertes Hintergrundmaterial zu dem Artikel. (pdf, rd 100 kB)

P. Borsch
Dr. P. Borsch

Wie verfährt man mit giftigen und gefährlichen Sonderabfällen?

Von den jährlich etwa 9 Mio. t an besonders überwachungsbedürftigen Abfällen, auch Sonderabfälle genannt, sind etwa 5 bis 10 % so gefährlich, daß sie eigentlich in eine Untertagedeponie gehören. Im Unterschied zu radioaktiven Abfällen, deren Gefährlichkeit entsprechend der radioaktiven Halbwertszeit immer weiter abnimmt, haben diese Abfälle zum großen Teil eine unendliche Halbwertszeit, d. h. ihre Gefährlichkeit nimmt nicht mit der Zeit ab. In Deutschland stehen z. Z. vier Deponien in Salzformationen für nicht-radioaktive Sonderabfälle zur Verfügung. … mehr

Joachim Grawe
Prof. Dr. J. Grawe

Wieviel gibt der Betreiber eines Kernkraftwerks jährlich für die Entsorgung aus?

Ein großes Kernkraftwerk (also nicht das kleine Kraftwerk Stade) erzeugt im Jahr durchschnittlich 11 (elf) Milliarden Kilowattstunden Strom. Dabei entstehen (einschließlich Verpackung) rd. 60 Kubikmeter hochaktiver Abfall. Das entspricht dem Inhalt (Volumen) eines Würfels von knapp 4 (vier) Meter Kantenlänge. Dazu kommen mittel- und leichtaktiven Abfälle, die keine Wärme abstrahlen und entsprechend unproblematisch sind, z. B. verbrauchte Filter, Waschwasser und Ähnliches. Die Kosten beziffert der Autor am Ende des Textes. … mehr

Dr. R. Krieg
Dr. R. Krieg

Wie viel zusätzlicher Atommüll entsteht, wenn die Kernkraftwerke länger laufen als in der Kernenergie-Ausstiegsvereinbarung festgelegt?

Die zur Zeit (Anfang 2010) in Deutschland betriebenen 17 Kernkraftwerke erzeugen pro Jahr 140 bis 150 Milliarden Kilowattstunden elektrischen Strom. Dabei fallen etwa 800 Kubikmeter hochaktive, d. h. Wärme entwickelnde Abfälle an. Die notwendige Verpackung ist in dieser Zahl schon berücksichtigt. Dieses Volumen entspricht einem Würfel mit 9 bis 10 Meter Kantenlänge; das ist das Volumen eines geräumigen Einfamilienhauses. …  mehr

Transporte

P. Borsch
Dr. P. Borsch

Wie gefährlich sind Transporte von verbrauchten Brennelementen?
(Castor-Transporte)

Allein in Deutschland hat es bisher etwa 2000 Transporte mit abgebrannten Brennelementen oder verglasten hochaktiven Abfällen gegeben. Dass es dabei keine sicherheitstechnischen Probleme gab, ist nicht verwunderlich. Denn ein umfangreiches System von Sicherheitsvorschriften, Tests und weiteren sicherheitstechnischen Untersuchungen sorgt weltweit dafür, dass die diversen Anforderungen erfüllt werden … mehr

Transmutation

Dr. J. Knebel
Dr. M. Knebel
Prof. Dr. M. Salvatores
Prof. Dr. M. Salvatores

Partitioning & Transmutation (P&T)

In Deutschland wird der gesamte abgebrannte Kernbrennstoff […] lange sicher endgelagert werden. Bei dem geschlossenen Brennstoffkreislauf, wird der abgebrannte Kernbrennstoff aufgearbeitet. Dabei wird das nicht verbrauchte Uran und Plutonium abgetrennt und in den Brennstoffkreislauf zurückgeführt. […] Eine weiter fortgeschrittene Option könnte in Zukunft in einer mehrfachen Rezyklierung des Brennstoffs und Nutzung neuer Reaktorkonzepte bestehen. Dieses Verfahren wird Partitioning & Transmutation oder kurz P&T genannt. Es könnte die Entsorgung langlebiger hochradioaktiver Abfälle von Grund auf verändern … mehr

Kronenberg
Dr. A. Kronenberg

Was bedeutet „Transmutation”?

Die bei der Energieerzeugung im Kernkraftwerken stattfindende Umwandlung von Uran in andere chemische Elemente lässt radioaktiver Abfälle entstehen. Die Radioaktivität dieser Stoffe fällt zwar bereits nach 24 Stunden auf rund ein Zehntel des Ausgangsniveaus ab. Aber der Rest macht "Ärger", weil langlebige Komponenten übrig bleiben. Hier setzt der Gedanke der Transmutation an: Werden nämlich die langlebigen Komponenten gezielt aus dem Atommüll herausgeholt und wiederum Kernumwandlungsprozessen unterzogen, lassen sie sich in kurzlebige sowie einen Rest langlebiger radioaktiver Stoffe umwandeln. … mehr

Endlager

Klaus Tägder
Dr. K. Tägder
 

Endlagerung kontra Rückholbarkeit radioaktiver Abfälle?

Die Endlagerung radioaktiver Abfälle bedeutet, die Abfälle so zu verpacken und end zu lagern, dass sie dem Menschen und der Umwelt auch nach tausenden von Jahren nicht gefährlich werden können. International unterscheiden sich die Endlagerkonzepte. In Deutschland müssen alle Arten radioaktiver Abfälle in tiefen geologischen Gesteinen endgelagert werden. Schutzziel ist – im Fachjargon – der dauerhafte und extrem langfristige Einschluss der Abfälle in tiefem Gestein und somit das Fernhalten der Abfälle von der Biosphäre.
Um auch größtmögliche Sicherheit über und unter Tage während des Einlagerungsbetriebes zu gewährleisten, werden die Einlagerungsstrecken nach Einlagerung von Abfällen abschnittsweise verfüllt. Die Rückführbarkeit der Abfälle während und nach der Betriebsphase ist nicht Bestandteil des Endlagerkonzeptes Konrad, das von bis zu 80 Jahren Betrieb ausgeht. … zum Artikel

Eike Roth
Dr. E. Roth

Standortauswahl für ein nukleares Endlager

Die Endlagerung nuklearer Abfälle wird vielfach als die Schlüsselfrage für die Akzeptanz der Kernenergie angesehen. Sachlich ist dabei zwischen schwachaktiven und hochaktiven Abfällen zu unterscheiden. Erstere machen weit über 90 % der Gesamtmenge aus, stellen infolge ihrer relativ geringen Radioaktivität aber kein wesentliches und neues Sicherheitsproblem dar. Weltweit sind mehr als ein Dutzend Endlager für schwach radioaktive Abfälle in Betrieb. In Deutschland ist hierfür die ehemalige Eisenerzgrube Konrad vorgesehen. Mit der Inbetriebnahme wird 2013 gerechnet. … mehr

Eike Roth
Dr. E. Roth

Ist eine Katastrophe bei einem Endlager für radioaktive Abfälle möglich?

Kann es einen GAU im Endlager geben?
Von einem intakten Endlager geht keinerlei Strahlenbelastung der Bevölkerung und damit auch kein Gesundheitsrisiko aus. Risiken können nur durch Zugang zum Endlager oder durch undicht Werden des Einschlusses entstehen. … mehr
Dr. Bernhard Kienzler,
Dr. Klaus Gompper

Endlagerung radioaktiver Abfälle in Deutschland

Radioaktive Abfälle aus der Kerntechnik, aber auch aus anderen Anwendungen der Industrie oder Medizin, sind so zu entsorgen, dass heutige und zukünftige Generationen vor schädlichen radioaktiven Strahlen zuverlässig geschützt werden. Für die Endlagerung hochradioaktiver Abfälle werden deswegen weltweit tiefe, geologisch stabile Formationen bevorzugt. … mehr

Dr. Bernhard Kienzler,
Dr. Klaus Gompper

Endlagerung von hochradioaktiven Abfällen in anderen Ländern

Übersicht über die Endlagerung im Wirtsgetein „Steinsalz“, die in den USA für Abfälle aus der Kernwaffenproduktion durchgeführt wird, die Endlagerung im Wirtsgestein „Granit“ und die Endlagerung im Wirtsgestein „Ton“. … mehr

Klaus Tägder
Dr. K. Tägder
 

Atomare Endlagerplanung: Ein endloser Akt politischen Unwillens

Die Endlagerplanung in Deutschland droht aus politischen Gründen zu einer nie enden wollenden Geschichte zu verkommen. Und manchen ist dieser Zustand willkommen, denn die fehlende Endlagerung ist ein immer wieder genutztes Argument gegen die friedliche Nutzung der Kernenergie. Im übertragenen Sinn wird von der fehlenden Landebahn gesprochen. Der Vorwurf gipfelt im rot-grünen Koalitionsvertrag von 1998 in der Aussage: „Die Koalitionsparteien sind sich einig, dass das bisherige Entsorgungskonzept für radioaktive Abfälle gescheitert ist und keine sachliche Grundlage mehr hat.“ Bisher haben noch alle für die Endlagerung verantwortlichen Politiker trotz vollmundiger Aussagen das Thema als politisch „heißes Eisen“ behandelt. … zum Artikel bei EIKE (Link zu eike-klima-energie.eu)
 

Kronenberg
Dr. A. Kronenberg

Kernreaktoren und nukleare Endlager - eine Erfindung des Menschen?

Am 4. Dezember 1942 – 4 Jahre nach der Entdeckung der Kernspaltung – setzten Enrico Fermi und seine Mitarbeiter in Chicago die erste, sich selbst erhaltende Kettenreaktion in Gang. Der erste Kernreaktor der Welt war in Betrieb gegangen. So haben wir es jedenfalls in der Schule gelernt, aber das war eindeutig falsch. Oder zumindest nicht ganz richtig, denn - wie so oft - war die Natur der modernen Physik wieder einmal weit voraus. … mehr

screenshot

Schweiz: Links-Grün ist sich uneinig über die Tiefenlagerstrategie

Soll die Standortsuche nach dem Entscheid zum Atomausstieg sistiert werden?

Der Atomausstieg hat zwar die Opposition von Links-Grün gegen Tiefenlager in der Schweiz aufgeweicht. Bezüglich der Standortsuche und des Vetorechts der Kantone ist aber keine gemeinsame Haltung auszumachen. … zum Artikel (Link zu nzz.ch, der Neuen Zürcher Zeitung; Titel und Texte: NZZ)
 

Screenshot EU-Kommission

Nuklearabfälle: EU-Kommission begrüßt Verabschiedung der Richtlinie über radioaktive Abfälle

Wird es in der EU verbindliche Normen für die Entsorgung von Nuklearabfällen geben? Auch für Endlager für die radioaktiven Abfälle aus Kernkraftwerken? Müssen die Mitgliedstaaten detaillierte Programme darüber übermitteln, wann und wie sie diese Endlager bauen werden? Die Antwort auf all diese Fragen ist Ja. Heute [am 19. Juli 2011, die Red.] verabschiedete der Rat die von der EU-Kommission am 3. November 2010 vorgelegte Richtlinie über die Entsorgung abgebrannter Brennelemente und radioaktiver Abfälle. Dies bedeutet, dass die Richtlinie spätestens im September dieses Jahres in Kraft tritt, und die Mitgliedstaaten werden ihre ersten nationalen Programme 2015 übermitteln müssen. … mehr bei europa.eu
(Link zur EU-Kommission; Titel & Text: Pressemitteilung EU-Kommission)

Kosten der Entsorgung

Joachim Grawe
Prof. Dr. J. Grawe

Wer trägt die Kosten für den Abriss der Kernkraftwerke?

Diese Kosten tragen grundsätzlich die Kraftwerksbetreiber und damit die Stromverbraucher über die Strompreise. … mehr

Joachim Grawe
Prof. Dr. J. Grawe

Wieviel gibt der Betreiber eines Kernkraftwerks jährlich für die Entsorgung aus?

Ein großes Kernkraftwerk (also nicht das kleine Kraftwerk Stade) erzeugt im Jahr durchschnittlich 11 (elf) Milliarden Kilowattstunden Strom. Dabei entstehen (einschließlich Verpackung) rd. 60 Kubikmeter hochaktiver Abfall. Das entspricht dem Inhalt (Volumen) eines Würfels von knapp 4 (vier) Meter Kantenlänge. Dazu kommen mittel- und leichtaktiven Abfälle, die keine Wärme abstrahlen und entsprechend unproblematisch sind, z. B. verbrauchte Filter, Waschwasser und Ähnliches. Die Kosten beziffert der Autor am Ende des Textes. … mehr
 

Klaus Tägder
Dr. K. Tägder

Welche Folgekosten hat die Kernenergie, und inwieweit wird durch Rückstellungen dafür vorgesorgt?

Aufwendungen für die nukleare Entsorgung einer kerntechnischen Anlage treten bei zeitintensiven Entsorgungsvorgängen zum Teil erheblich nach dem Zeitpunkt der wirtschaftlichen Verursachung (z. B. Endlagerung abgebrannter Brennelemente) und im Fall der Stilllegung (Abriss) nach Beendigung des Anlagenbetriebes auf. Die Betreiber kerntechnischer Anlagen wurden daher atomrechtlich verpflichtet, finanzielle Vorsorge für sämtliche künftigen Entsorgungsverpflichtungen bis hin zur Stilllegung der Anlage in Form von Rückstellungen zu treffen. … mehr
 

Screenshot

Faktenblatt: Finanzierung der nuklearen Entsorgung

Potenzial für die Zukunft

„Die Kosten für die Entsorgung der radioaktiven Abfälle aus dem Betrieb der Schweizer Kernkraftwerke sowie für deren späteren Rückbau bis zur grünen Wiese sind im Strompreis ab Werk inbegriffen. Die dafür nötigen Mittel von insgesamt rund 20,7 Milliarden Franken werden von den Betreibern laufend bezahlt oder in Fonds sichergestellt. Durch die konsequente Anwendung des Verursacherprinzips sollen künftigen Generationen keine ungedeckten Kosten entstehen.“ (Faktenblatt des Schweizer Nuklearforums) … zum Faktenblatt (Link zu nuklearforum.ch, Text: Nuklearforum.ch)
 

Beiträge in denen die Entsorgung radioaktiver Abfälle am Rande behandelt wird

Linkohr
Dr. R. Linkohr

Die Renaissance der Kernenergie

Die Kernenergie erlebt einen neuen Frühling. Andere sprechen von einer Renaissance der Kernenergie. Soweit man das heute beurteilen kann, gibt es dafür drei Gründe: die Klimapolitik, die wachsende Nachfrage nach Energie und der hohe Ölpreis. … mehr (pdf, 88 kB).

Aussagen anderer Fachleute

Eisenbeiß
Dr. G. Eisenbeiß

Energieforschung als strategischer Sektor der Energiepolitik

Vortrag (pdf, 40 kB)

Claes Thegerström

Final deposition in Sweden:
strategy, concept and transparency on the right way

Vortrag (pdf, 24 kB) (Claes Thegerström, SKB / Swedish Nuclear Fuel and Waste Management Co., Stockholm, Vortrag gehalten während der Mitgliederversammlung des Wirtschaftsverbandes Kernbrennstoff-Kreislauf am 20.11.2003)

Hintergrundmaterial

Energiespiegel COver

Nachhaltige Elektrizität: Wunschdenken oder bald Realität?

Energiespiegel – eine Publikations des Paul-Scherrer-Instituts (PSI, Villigen, CH Sommer 2010). Aus der Ankndigung der Publikation:

„Nachhaltigkeit ist heute in aller Munde. Kaum ein Begriff wird so oft gebraucht wie auch missbraucht. Der Wunsch nach einer nachhaltigen Entwicklung ist wohl unbestritten, aber was bedeutet das konkret im Energie- und Stromsektor? Kann die Nachhaltigkeit von Energiesystemen objektiv gemessen werden? Welche Technologien schneiden dabei gut ab? Die jüngste Forschung am PSI zeigt, dass es derzeit keine optimale Lösung gibt und dass es darauf ankommt, wo wir unsere Prioritäten setzen. Lesen Sie mehr in der aktuellen Ausgabe des PSI Energie-Spiegels.“ … mehr (pdf, rd. 2 MB, Link zum PSI)

COver Studie Energieszenarien

Energieszenarien für ein Energiekonzept der Bundesregierung

Studie von ewi, prognos und gws aus dem Jahr 2010 für das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie und das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit. … mehr (pdf, 2,3 MB)

Eisenbeiß
Prof. Dr.-Ing.
K. Kühn

Endlagerung radioaktiver Abfälle –
Wie schnell können wir den Anschluß an die internationale Entwicklung wieder errreichen?

Text (pdf, 114 kB) und Folien (pdf, 1,8 MB) des Vortrags anläßlich der Verleihung der Ehrenmitgliedschaft der Kerntechnischen Gesellschaft e. V. (KTG) an Prof. Dr.-Ing. Klaus Kühn.

 

Wege zur Endlagerung radioaktiver Abfälle in der Bundesrepublik Deutschland

Vortrag (pdf, 32 kB)
(Bruno Thomauske, Hamburgische Electricitäts-Werke AG, Hamburg; Vortrag gehalten während der Mitgliederversammlung des Wirtschaftsverbandes Kernbrennstoff-Kreislauf am 20.11.2003)

Links

YouTube

3. Bund-Länder-Gespräch zur Frage der Entsorgung radioaktiver Abfälle

„Vor wenigen Monaten ist es gelungen, die Energiepolitik in Deutschland einem breiten gesellschaftlichen und politischen Konsens zuzuführen. Das Zusammenwirken von Bund und Ländern war hierfür grundlegend. Beide Seiten haben verabredet, den erreichten energiepolitischen Konsens auch auf die offene Frage der Entsorgung radioaktiver Abfälle auszudehnen. Mitschnitt des Pressestatement mit Bundesumweltminister Dr. Norbert Röttgen, Eveline Lemke, Wirtschaftsministerin von Rheinland Pfalz und Dr. Stefan Birkner, Umweltminister von Niedersachsen vom 09.02.2012“ … zum Video (Link zu YouTube.com; Titel und Text: BMU)

Screenshot Handelsblatt

AKW-Abriss kostet mehr als 18 Milliarden Euro

Während die großen deutschen Energieversorger für den Abriss ihrer Meiler Milliarden zahlen müssen, dürfen Nukleardienstleister auf gute Geschäfte hoffen.

„Der Rückbau der deutschen Atomkraftwerke wird für die Betreiber Eon, RWE, EnBW und Vattenfall teuer. Die Unternehmen müssen mit Kosten von mindestens 18 Milliarden Euro rechnen, bis die 17 vom Ausstiegsbeschluss betroffenen Kernkraftwerke abgerissen und entsorgt sind, wie die Unternehmensberatung Arthur D. Little (ADL) in einer aktuellen Studie analysiert.“ … zum Artikel im Handelsblatt (Titel und Text: Handelsblatt)
 

Screenshot EU-Kommission

Nuklearabfälle: EU-Kommission begrüßt Verabschiedung der Richtlinie über radioaktive Abfälle

Wird es in der EU verbindliche Normen für die Entsorgung von Nuklearabfällen geben? Auch für Endlager für die radioaktiven Abfälle aus Kernkraftwerken? Müssen die Mitgliedstaaten detaillierte Programme darüber übermitteln, wann und wie sie diese Endlager bauen werden? Die Antwort auf all diese Fragen ist Ja. Heute [am 19. Juli 2011, die Red.] verabschiedete der Rat die von der EU-Kommission am 3. November 2010 vorgelegte Richtlinie über die Entsorgung abgebrannter Brennelemente und radioaktiver Abfälle. Dies bedeutet, dass die Richtlinie spätestens im September dieses Jahres in Kraft tritt, und die Mitgliedstaaten werden ihre ersten nationalen Programme 2015 übermitteln müssen. … mehr bei europa.eu
(Link zur EU-Kommission; Titel & Text: Pressemitteilung EU-Kommission)

 

Ausstellung des Bundesamtes für Strahlenschutz (BfS)

Im Sommer 2010 informiert das BfS die Bürger mit einer Wanderausstellung in einem „Truck“. Unter bfs.shuttle.de können Sie sich über Strahlung, Strahlenschutz, Zwischenlagerung und auch Endlagerung informieren. (Link zu bfs.shuttle.de)