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Kernenergie – International

Folgende Artikel, Fragen (FAQ) und Links haben wir zum Thema „Kernenergie – International“ veröffentlicht. Wir haben sie unterteilt in die Bereiche

Ferner finden Sie:

Informationen zum Reaktorunfall von Tschernobyl finden Sie auf der Seite „Kernenergie -> Tschernobyl“ und Infos zum Thema Fukushima unter „Kernenergie -> Fukushima“.

Beiträge eigener Autoren

Übergeordnetes

Schilling
Prof. Dr. H.-D.
Schilling

Welche Bedeutung hat die Kernenergie für die Welt ?

6 Milliarden (Mrd.) Menschen leben heute auf der Erde. Jeder von ihnen verbraucht im Durchschnitt jährlich die 2 Tonnen (t) Steinkohle entsprechende Energiemenge, in den Entwicklungsländern meist sehr viel weniger, in den Industrieländern mehr. Die Weltbevölkerung wächst weiter. 2050 werden 9 Mrd. Menschen erwartet. Heute decken Kohle, Erdöl und Erdgas fast 90 % des Welt-Energiebedarfs. Anteil und Menge dieser fossilen Energieträger müssen wegen der Begrenztheit der Vorräte und zum Klimaschutz bis 2050 drastisch gesenkt werden. Energiesparen, höhere Nutzungsgrade und Substitution durch Regenerative Energien reichen dafür nicht aus.  … mehr

Dr. Herrmann
Dr. D. Herrmann

Brückentechnologie Kernenergie

Wie verändert die globale Finanz- und Wirtschaftskrise das Bild von der Kernenergie als „Brückentechnologie“?

Eine Brücke muss sicher von einem zum anderen Ufer führen! Das gilt im übertragenen Sinne auch für „Brückentechnologien“ der Energieversorgung. Dabei ist das eine „Ufer“ immer die reale Ausgangssituation, das andere die gesicherte Deckung künftigen Bedarfs. Letztendliches Ziel ist eine nachhaltige globale Energieversorgung, die im Prinzip in der Lage ist, jeden objektiv begründeten künftigen Bedarf hinreichend sicher, zuverlässig, umwelterhaltend sowie möglichst wirtschaftlich zu decken. Sinnvoll miteinander kombiniert, werden unterschiedliche „Brücken“ der gesamten Menschheit den Übergang dorthin ermöglichen. … mehr

Joachim Grawe
Prof. Dr. J. Grawe

Wie lange reichen die Uranvorräte?

Das Metall Uran, dessen Atomkerne in Kernreaktoren gespalten (nicht „verbrannt“ !) werden, ist in der Erdkruste und den Ozeanen weit verbreitet. Wie alles auf der Erde sind die Uranvorräte zwar endlich, bei effizienter Nutzung aber nach menschlichen Maßstäben unerschöpflich. Die gelegentlich zu hörende Behauptung, sie gingen in wenigen Jahrzehnten zur Neige, beruht darauf, dass fälschlich nur die bisher nachgewiesenen Reserven“ betrachtet werden. Das ist aber nur ein Bruchteil der Vorräte. … mehr

Siehe dazu auch Links: „Mehrere Minen mit mehr Uran als vermutet“
 

Klaus Theißing
Klaus Theißing

Werden weltweit mehr Kernkraftwerke (AKW) stillgelegt, als gebaut werden?

Setzt „die Welt“ in Zukunft weniger auf Kernkraft?

Die Frage impliziert, die Welt würde über eine geringe Baurate in den nächsten Jahren aus der Kernenergie aussteigen. […] Die Gesamtleistung der Kernkraftwerke der Welt wächst stetig an. Sucht man das Basisjahr aber geschickt aus, so ist die Frage mit „Ja“ zu beantworten, denn seit dem Jahr 2005 werden zwei KKW weniger betrieben als im Jahr 2010. Allerdings sollte man dieses Zufallsergebnis nicht überschätzen und schon gar nicht in die Zukunft extrapolieren. Denn die Kernkraft erfährt in diesen Jahren in vielen Teilen der Welt eine Renaissance. … mehr

Klaus Theißing
Klaus Theißing

Werden seit „Tschernobyl“ keine neuen Kernkraftwerke (AKW) mehr gebaut?

Wo bekommt man Informationen über die Nutzung der Kernenergie im Ausland und die dort befindlichen Neubauprojekte und Planungen?
Die Energie-Fakten.de erhalten immer wieder Anfragen von jungen Lesern zu dem Themenkreis „Planung und Bau neuer Kernkraftwerke im Ausland“ und besonders zu den Daten und Fakten zu Projekten dort. Daher haben sich die Energie-Fakten entschlossen den Lesern der Webseite einige Links und Hinweise zusammenzustellen: … mehr
Dr. Eike Roth
Dr. Eike Roth

Wie ist der Kostenanteil von "Yellow Cake" (Uran) an den Geamtbetriebskosten eines Kernkraftwerkes?

Die Brennstoffzykluskosten (also die Kosten für den gesamten Brennstoffzyklus von Uranbeschaffung über Anreicherung, Brennelementfertigung, Einsatz im Reaktor etc. bis hin zur Endlagerung der Abfälle) machen etwa 20 % der gesamten Stromerzeugungskosten eines KKW aus. Hiervon entfällt etwa ein Fünftel bis ein Viertel auf das Uran selbst. Das entspricht dann einem Urananteil von rund 4 bis 5 % an den gesamten Stromerzeugungskosten. … mehr

Schweiz

Klaus Theißing
Klaus Theißing

Was sind die Folgen von Fukushima für die Schweizer Kernkraftwerke?

Das Eidgenössiche Nuklearsicherheitsinspektorat (ENSI) hat nach dem Fukushima-Unfall eine Reihe von Maßnahmen und Überprüfungen angeordnet […] Gerade in diesem Punkt zeigt sich der Unterschied zur deutschen Vorgehensweise: obwohl die ENSI Nachrüstungsbedarf sieht, verbleiben die Kernkraftwerke in Betrieb, die Nachrüstungen werden abgearbeitet. In Deutschland wurden die älteren Anlagen in einem Moratorium vom Netz genommen, obwohl die Reaktorsicherheits-Kommission keinen unmittelbaren Handlungsbedarf sah, und anschließend dauerhaft stillgelegt. … mehr

Klaus Theißing
Klaus Theißing

Was sind die Folgen des Schweizer Atomausstiegs?

Wie wird die Schweiz zukünftig ihren Strombedarf decken?

Der Reaktorunfall in Fukushima hat auch die Energiediskussion in der Schweiz verändert. Nachdem im Jahr 2010 noch drei Gesuche zur Errichtung neuer Kernkraftwerke bei den Behörden eingereicht worden waren, soll nun der Ausstieg aus der Atomkraft bis zum Jahr 2034 vollzogen werden. Gemäß einer Umfrage des Schweizer Wirtschaftsdachverbands Economieswisse würden 67 % der befragten Bürger für einen Atomausstieg stimmen, und 65 % sind bereit, dafür höhere Strompreise in kauf zu nehmen. Rund die Hälfte der Befragten würden für den Ausstieg auch eine Reduzierung der Versorgungssicherheit – also vermehrte Stromausfälle – hinnehmen. … mehr

Skandinavien

Schmidt-Küster
Dr. W.
Schmidt-Küster

Warum braucht Finnland ein neues Kernkraftwerk?

Finnland baut ein neues Kernkraftwerk. Nach einer generellen Neubewertung der Kernenergie in den USA, einer ausdrücklichen Empfehlung der EU-Kommission zum weiteren Einsatz der Kernenergie und verschiedenen positiven Signalen aus anderen EU-Ländern ist dies der erste konkrete Schritt zur Wiederaufnahme des Baues von Kernkraftwerken im OECD-Raum. Andere werden wahrscheinlich folgen. Finnland begründete seine Entscheidung im wesentlichen mit dem steigenden Strombedarf und der Notwendigkeit, die CO2-Freisetzungen entsprechend den Kioto-Verpflichtungen zurückzufahren. … mehr

Eberhard Wagner
Dipl.-Ing.
E. Wagner

Schweden – Welchen Wandel gibt es in der Energiepolitik (Stand 2010)?

Der Artikel stellt den Wandel der schwedischen Energiepolitik in den letzten Jahren dar. Der Ausstieg aus der Kernenergie wurde mit Bedingungen verknüpft: er sollte sozial verträglich sein, sollte keine wirtschaftlichen Nachteile mit sich bringen und sollte ökologisch sinnvoll sein. Zunehmend wurde erkannt, dass diese Vorgaben nicht erreichbar sind, zumal die Stromversorgung rund hälftig auf Kernenergie und Wasserkraft basiert. Die schwedische Energiepolitik ist durch einen deutlichen Pragmatismus geprägt. … mehr

Eberhard Wagner
Dipl.-Ing.
E. Wagner

Wie ist der Stand beim Ausstieg aus der Kernenergie in Schweden?

Aufgrund der Ölpreiskrisen Anfang der 1970er Jahre wurde die schwedische Energiepolitik darauf ausgerichtet, die Importabhängigkeit von Erdöl zu vermindern. Durch die Verlagerung der Energieversorgung auf die Anwendung von Strom – vorwiegend aus Wasserkraftwerken und Kernkraftwerken – ging der Erdölbedarf seit 1970 bis auf etwa 25 % zurück. Der restliche Strom wird aus Erdgas, Steinkohle, Torf, Holz, Holzlauge und in geringem Maße aus Windkraft gewonnen. … mehr

Dr. Bernhard Kienzler,
Dr. Klaus Gompper

Endlagerung von hochradioaktiven Abfällen in anderen Ländern

Übersicht über die Endlagerung im Wirtsgetein „Steinsalz“, die in den USA für Abfälle aus der Kernwaffenproduktion durchgeführt wird, die Endlagerung im Wirtsgestein „Granit“ und die Endlagerung im Wirtsgestein „Ton“. … mehr
 

Japan

Manfred Popp
Prof. Dr. M. Popp

Wie stark ist Japan von der Kernenergie abhängig?

Solange der dramatische Kampf um die Vermeidung eines großen Reaktorunfalls in Fukushima andauert und wir nicht wissen, mit welchen Konsequenzen zu rechnen ist, kann man über die Zukunft der Kernenergie in Japan nichts sagen. In diesem Artikel soll die Ausgangslage vor Eintritt der Tsunami-Katastrophe geschildert werden, um das Verständnis für die Lage in Japan zu erleichtern. … mehr

Screenshot

Kann Japan ohne Atomstrom auskommen?

Schwierige Energiedebatte nach der Katastrophe von Fukushima

Japans Atomexperten streiten über den künftigen Energiemix. Die Bevölkerung sorgt sich vor allem um die Sicherheit der Atomkraftwerke. Die Zukunft der Atomwirtschaft ist ungewiss. … zum Artikel in der Neue Zürcher Zeitung (Titel & Text: NZZ)
 

USA

Screenshot

Kurzinfo zu Auswirkungen von Hurrikan „Sandy“ auf AKW

Gesellschaft für Anlagen- und Reaktorsicherheit (GRS) mbH stellt Kurzinformation zu den Auswirkungen des Hurrikans Sandy auf Kernkraftwerke in den USA zur Verfügung

„Am Abend des 29. Oktober 2012 erreichte der Hurrikan Sandy die Ostküste der USA zwischen Washington und New York. Dabei wurden Windgeschwindigkeiten zwischen 65-90 mph (105-140 km/h) gemessen. Informationen der amerikanischen Atomaufsichtsbehörde NRC zufolge wurden an den Kernkraftwerksstandorten, die möglicherweise im Durchzugsgebiet des Hurrikans liegen würden, vor Eintreffen des Sturms bereits Vorsichtsmaßnahmen getroffen.“ … zur Seite der GRS (Link zu grs.de; Text: GRS)
 

Zukunft

Screenshot

Die Kernenergie ist angezählt, aber nicht k. o.

Nur ganz wenige Länder haben sich bisher für einen Ausstieg aus der Kernenergie ausgesprochen.

„Ausserhalb von Deutschland, der Schweiz, Italien und Venezuela wird der Option Kernenergie in zahlreichen Ländern nach wie vor Potenzial eingeräumt. Trotz dem Unfall in Fukushima ist kein globaler Trend weg von der Kernenergie feststellbar.“ … mehr (Von Rolf Hartl, Link zu nzz.ch, der Neuen Zürcher Zeitung; Titel und Texte: NZZ)
 

Klaus Theißing
Klaus Theißing

Was sind die Folgen des Schweizer Atomausstiegs?

Wie wird die Schweiz zukünftig ihren Strombedarf decken?

Der Reaktorunfall in Fukushima hat auch die Energiediskussion in der Schweiz verändert. Nachdem im Jahr 2010 noch drei Gesuche zur Errichtung neuer Kernkraftwerke bei den Behörden eingereicht worden waren, soll nun der Ausstieg aus der Atomkraft bis zum Jahr 2034 vollzogen werden. Gemäß einer Umfrage des schweizer Wirtschaftsdachverbands Economieswisse würden 67 % der befragten Bürger für einen Atomausstieg stimmen, und 65 % sind bereit, dafür höhere Strompreise in kauf zu nehmen. Rund die Hälfte der Befragten würden für den Ausstieg auch eine Reduzierung der Versorgungssicherheit – also vermehrte Stromausfälle – hinnehmen. … mehr

Friedrich Kienle
Dr. F. Kienle

Wohin geht die Kernenergie in den USA?

Die amerikanische Kernenergiewirtschaft hat in den letzten 15 Jahren erstaunliche Fortschritte erzielt. Die Verfügbarkeit der Anlagen ist inzwischen mit vielfach über 90 % fast so hoch wie diejenige deutscher Kernkraftwerke (KKW). Mit der gleichen Anzahl von Anlagen wurde deshalb 2001 ein gutes Drittel mehr Atomstrom erzeugt als noch Anfang der 1990er Jahre. Die Stromerzeugungskosten von 3/4 der KKW konnten auf niedrige 1,73 US-Cents je kWh gesenkt werden. Damit wurde die Wettbewerbsfähigkeit mit den Gas- und Kohlekraftwerken wieder hergestellt. Durch Unternehmenszusammenschlüsse und andere Ma▀nahmen sind fachlich kompetente und finanziell starke Betreiberunternehmen entstanden. … mehr

Dr. Herrmann
Dr. D. Herrmann

Hat der Hochtemperaturreaktor Chancen?

Gute Gründe und sich weltweit mehrende Anzeichen sprechen dafür, dass Kernenergie insgesamt große Zukunftschancen hat, darunter auch der Hochtemperaturreaktor (HTR). Dieser weist einzigartige Eigenschaften auf, die ihn für bestimmte Zwecke besonders geeignet erscheinen lassen. Insbesondere kann er durch den Einsatz des Edelgases Helium als Kühlmittel, die konsequente Verwendung nichtmetallischer (keramischer) Materialien im Reaktorkern (der Spaltzone) sowie eine relativ geringe Leistungsdichte (Kilowatt je Liter Spaltzonenvolumen) deutlich höhere Kühlmittel-Austrittstemperaturen erreichen als andere Reaktortypen. … mehr

Klaus Theißing
Klaus Theißing

Werden seit „Tschernobyl“ keine neuen Kernkraftwerke (AKW) mehr gebaut?

Wo bekommt man Informationen über die Nutzung der Kernenergie im Ausland und die dort befindlichen Neubauprojekte und Planungen?

Die Energie-Fakten.de erhalten immer wieder Anfragen zu dem Themenkreis „Planung und Bau neuer Kernkraftwerke im Ausland“ und besonders zu den Daten und Fakten zu Projekten dort. Daher haben sich die Energie-Fakten entschlossen den Lesern der Webseite einige Links und Hinweise zusammenzustellen. … mehr

Linkohr
Dr. R. Linkohr

Die Renaissance der Kernenergie

Die Kernenergie erlebt einen neuen Frühling. Andere sprechen von einer Renaissance der Kernenergie. Soweit man das heute beurteilen kann, gibt es dafür drei Gründe: die Klimapolitik, die wachsende Nachfrage nach Energie und der hohe Ölpreis. … mehr (pdf, 88 kB).

Dr. Herrmann
Dr. D. Herrmann

Brückentechnologie Kernenergie

Wie verändert die globale Finanz- und Wirtschaftskrise das Bild von der Kernenergie als „Brückentechnologie“?

Eine Brücke muss sicher von einem zum anderen Ufer führen! Das gilt im übertragenen Sinne auch für „Brückentechnologien“ der Energieversorgung. Dabei ist das eine „Ufer“ immer die reale Ausgangssituation, das andere die gesicherte Deckung künftigen Bedarfs. Letztendliches Ziel ist eine nachhaltige globale Energieversorgung, die im Prinzip in der Lage ist, jeden objektiv begründeten künftigen Bedarf hinreichend sicher, zuverlässig, umwelterhaltend sowie möglichst wirtschaftlich zu decken. Sinnvoll miteinander kombiniert, werden unterschiedliche „Brücken“ der gesamten Menschheit den Übergang dorthin ermöglichen. … mehr

Manfred Popp
Prof. Dr. M. Popp

Was bringt das Energie-Konzept der Bundesregierung?

  • Bemerkenswert ist, dass die Regierung unter Bundeskanzlerin Merkel anders als die Regierungen der letzten 20 Jahre überhaupt ein Energiekonzept vorgelegt hat.
  • Das Grundmuster des Energie-Konzepts ist eindeutig „grün“. Zum ersten Mal gibt eine Bundesregierung dem Klimaschutz höchste Priorität und erklärt die Absicht, die deutsche Energieversorgung auf eine völlig neue Grundlage zu stellen, denn 2050 sollen rund 80 % des Stroms und 50 % der gesamten Energie aus regenerativen Quellen stammen. … mehr

Beiträge in denen die Nutzung der Kernenergie in anderen Ländern
am Rande behandelt wird

Manfred Popp
Prof. Dr. M. Popp

Was bedeutet die „Energiewende“ für das Energiekonzept der Bundesregierung?

Die abrupte Energiewende der Bundesregierung, aber auch andere aktuelle Entwicklungen haben das Energiekonzept, das die Bundesregierung erst vor 9 Monaten vorgelegt hat, in wichtigen Teilen zur Makulatur gemacht … mehr

Hagenmeyer
Prof. Dr. E.
Hagenmeyer

Kann ein großer Stromausfall wie in USA und Italien auch in Deutschland passieren?

In Deutschland werden die Verbraucher sehr selten von Stromausfällen betroffen. Im Durchschnitt fällt nur alle zwei Jahre für weniger als eine Stunde der Strom aus. Damit sind die deutschen Verbraucher etwa 5mal besser gestellt als die in den anderen EU-Ländern. Im Jahr 2003 haben sich in Amerika, in Skandinavien, in Italien und in London schwere Stromstörungen ereignet von denen über 100 Millionen Menschen betroffen waren, es entstanden immense Schäden von vielen Milliarden Dollar. … mehr

Joachim Grawe
Prof. Dr. J. Grawe

Dürfen deutsche Unternehmen sich am nächsten Kernkraftwerk in Frankreich beteiligen ?

Die Frage berührt eine zwischen der Bundesregierung einerseits und der VEBA, der damaligen VIAG, RWE und EnBW andererseits – also nicht damals HEW, jetzt Vattenfall getroffenen "Vereinbarung zwischen der Bundesregierung und den Energieversorgungsunternehmen vom 14. Juni 2000". Die Vereinbarung betrifft nur die vorhandenen (deutschen) Kernkraftwerke, und zwar die Befristung ihrer Nutzung ihren gesicherten Betrieb während der verbleibenden Nutzungsdauer die Entsorgung der bei ihrem Betrieb entstehenden radioaktiven Abfälle. Über die Errichtung von KKW im (europ.) Ausland durch deutsche EVU und über deren Beteiligung an KKW im (europ.) Ausland wurde keinerlei Vereinbarung getroffen. … mehr

Kessler
Prof. Dr.-Ing.
Dr. h.c. G. Keßler
Joachim Grawe
Prof. Dr. J. Grawe

Was geschieht zur Verhinderung der Verbreitung von Atomwaffen?
(Proliferation)

Wie viele Techniken kann die Kernspaltung von Uran und Plutonium auch militärisch genutzt oder missbraucht werden. Sie wurde sogar erstmals für Atombomben am Ende des 2. Weltkrieges eingesetzt und geriet dadurch in Misskredit. Erst einige Jahre später erkannte man ihren Wert als kostengünstige und umweltverträgliche Energie mit großem Potential und hoher Versorgungssicherheit.  mehr

Martin Dehli
Prof. Dr. M. Dehli
 

Energiewirtschaftliche Entwicklungen in China

China hat sich im Rahmen seines wirtschaftlichen Modernisierungsprozesses den marktwirtschaftlichen Grundsätzen teilweise geöffnet. Die Erneuerung und der Ausbau der Energiewirtschaft spielt dabei eine wesentliche Rolle. Mit etwa 1,31 Milliarden Menschen (Stand Ende 2005) ist China der bevölkerungsreichste Staat der Erde. Die Volksrepublik China ist heute – nach den USA – der zweitgrößte Primärenergieverbraucher der Welt: China benötigte im Jahr 2006 etwa 5,2-mal so viel Primärenergie wie Deutschland. … mehr

Wingender
Dr. phil. nat. H.-J. Wingender

Schwerter zu Pflugscharen – Megatonnen zu Megawatt:
Kann Atomwaffenmaterial für friedliche Zwecke genutzt werden?

Die Großmächte hatten während des Kalten Krieges riesige Mengen an Atomsprengköpfen angesammelt. Insbesondere nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion wurden Verhandlungen darüber geführt, wie die Zahl der Atomsprengköpfe reduziert werden kann und wie das Atomwaffenmaterial so aus dem Verkehr gezogen werden kann, dass es nicht mehr zur Herstellung von Atomwaffen benutzt werden kann. … mehr

P. Borsch
Dr. P. Borsch

Welche Emissionen von Schwefeldioxid, Stickoxiden und Staub entstehen bei den verschiedenen Energiesystemen?

Bei der Verbrennung von Kohlen und Erdölprodukten sowie Erdgas entstehen – neben dem klimawirksamen Kohlendioxid (CO2) – als wichtigste Schadstoffe Schwefeldioxid (SO2), Stickoxide (NOx) und Staub. Deren Menge bzw. Anteile am Rauchgas hängt ab von der Zusammensetzung des Brennstoffs, der Verbrennungstechnik und dem Aufwand bei der Rauchgasreinigung. … mehr

Aussagen anderer Fachleute

 

Come Back der Kernenergie: Multilateral unter amerikanischer Führung ? (pdf, 72 kB)

Kernkraftwerke der vierten Generation: amerikanische Initiative im Kontext internationaler Politik (pdf rd. 500 kB; Quelle: Energiewirtschaftliche Tagesfragen Heft 11/2004)

Final deposition in Sweden: strategy, concept and transparency on the right way (PDF, 24 kB) (Claes Thegerström, SKB / Swedish Nuclear Fuel and Waste Management Co., Stockholm, Vortrag gehalten während der Mitgliederversammlung des Wirtschaftsverbandes Kernbrennstoff-Kreislauf am 20.11.2003)

Zukunft

Bulletin Cover China entwickelt die Nukleartechnologien von morgen (pdf, 850 kB)
Erschienen im Bulletin 6/2014 des Schweizer Nuklearforum, Seite 14 ff
Screenshot

Faktenblatt Reaktorsysteme der Zukunft

Vielfältige Entwicklungen mit neuer Dynamik

Während zurzeit die leistungsstarken und sehr sicheren Leichtwasserreaktoren der dritten Generation im Bau stehen, arbeiten Wissenschafter und Ingenieure weltweit an einer Vielzahl weiterer Reaktortypen. Dazu gehören kleine, modulare Reaktoren für die Welt von morgen wie auch die Reaktorsysteme der nächsten, vierten Generation für eine nachhaltige Energieversorgung von übermorgen.“ (Faktenblatt des Schweizer Nuklearforums) … zum Faktenblatt (Link zu nuklearforum.ch, Text: Nuklearforum.ch)
 

Screenshot

Faktenblatt: Reaktorsysteme der Dritten Generation (3. Generation NPPs)

„In den vergangenen Jahrzehnten ist die Entwicklung fortgeschrittener Reaktortypen weltweit vorangetrieben worden. Heute werden auf dem Markt Reaktorsysteme angeboten, die höchsten Sicherheitsansprüchen genügen und zu wettbewerbsfähigen Preisen die Versorgungssicherheit beim Strom auch in Zukunft ermöglichen. Diese Kernkraftwerke der sogenannten dritten Generation bilden die Grundlage für die Neubauten der kommenden Jahre und Jahrzehnte.“ (Faktenblatt des Schweizer Nuklearforums) … zum Faktenblatt (Link zu nuklearforum.ch, Text: Nuklearforum.ch)
 

Hintergrundmaterial

Energiespiegel COver

Nachhaltige Elektrizität: Wunschdenken oder bald Realität?

Energiespiegel – eine Publikations des Paul-Scherrer-Instituts (PSI, Villigen, CH Sommer 2010). Aus der Ankndigung der Publikation:

„Nachhaltigkeit ist heute in aller Munde. Kaum ein Begriff wird so oft gebraucht wie auch missbraucht. Der Wunsch nach einer nachhaltigen Entwicklung ist wohl unbestritten, aber was bedeutet das konkret im Energie- und Stromsektor? Kann die Nachhaltigkeit von Energiesystemen objektiv gemessen werden? Welche Technologien schneiden dabei gut ab? Die jüngste Forschung am PSI zeigt, dass es derzeit keine optimale Lösung gibt und dass es darauf ankommt, wo wir unsere Prioritäten setzen. Lesen Sie mehr in der aktuellen Ausgabe des PSI Energie-Spiegels.“ … mehr (pdf, rd. 2 MB, Link zum PSI)

COver Studie Energieszenarien

Energieszenarien für ein Energiekonzept der Bundesregierung

Studie von ewi, prognos und gws aus dem Jahr 2010 für das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie und das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit. Stichworte: Energieimporte und Auswirkungen der deutschen Energiepolitik auf andere Länder. … mehr (pdf, 2,3 MB)

 

Multilaterale energietechnische Zusammenarbeit
(Verbindung zum G8-Aktionsplan für Klima, Energie und nachhaltige Entwicklung) (PDF, 80 kB)

Tschernobyl: das wirkliche Ausmass des Unfalls
20 Jahre danach gibt ein Bericht von Fachorganisationen der Vereinten Nationen endgültige Antworten und schlägt Mittel zur Normalisierung der Lebensverhältnisse vor. (pdf, 175 kB)