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Kernenergie: Sicherheit – International

 

Folgende Artikel und Fragen (FAQ) haben wir zum Thema „Kernenergie: Sicherheit – International“ veröffentlicht. Beiträge zum „Sicherheit der Transporte und Endlager“ finden Sie im Bereich „Kernenergie -> Entsorgung“. Informationen zu Tschernobyl finden Sie auf der Seite „Kernenergie -> Tschernobyl“. Und solche zu Fukushima finden Sie auf der Seite „Kernenergie -> Fukushima“.

Folgende Artikel, Fragen (FAQ) und Links haben wir zum Thema Energie in unterschiedlichen Ländern veröffentlicht:

  • Deutschland
  • Europa
  • Amerika
  • länderübergreifende Studien.

Eigene Beiträge

Karlheinz Orth
K. Orth

Welche Folgen hatte der Reaktorunfall von Tschernobyl 1986?

Bei dem Unfall wurden verhältnismässig grosse Mengen radioaktiver Stoffe freigesetzt und europaweit verbreitet (etwa 1/1000 der Mengen durch Atombombenversuche). 3 Menschen starben bei dem Unfall sofort, 28 weitere stark Bestrahlte in den ersten 3 Monaten und 14 weitere aus unterschiedlichen Ursachen innerhalb von 10 Jahren.
Gravierender sind die längerfristigen Wirkungen für Teile der Ukraine und Weissrusslands … mehr

Dr. Koelzer
Dipl.-Phys. W. Koelzer

Biologische Wirkungen ionisierender Strahlung und die Befunde von Hiroshima und Nagasaki

Bereits wenige Monate nach der Entdeckung der Röntgenstrahlen 1895 und der natürlichen Radioaktivität wurden erste Berichte über schädliche Wirkungen dieser Strahlen auf das menschliche Gewebe, insbesondere Wirkungen auf die Haut, veröffentlicht. 1902 wurde der erste tödliche Strahlenkrebs und 1927 Befunde über genetische Veränderungen durch Röntgenstrahlung an der Fruchtfliege beschrieben. Die biologische Wirkung der ionisierenden Strahlung beruht auf ihrer Eigenschaft … mehr

Dr. R. Krieg
Dr. R. Krieg

Wie kann man Unfallrisiken bei der Energieerzeugung quantifizieren ? Was sind die dabei auftretenden Probleme?

All unser Handeln – auch unser Nichthandeln – ist mit Risiken verbunden. Wir können diese Risiken durch Sicherheitsvorkehrungen zwar reduzieren, aber niemals ganz eliminieren. Deshalb sind die trotz aller Bemühungen noch verbleibenden Restrisiken etwas ganz Selbstverständliches. Viele von uns haben diese grundlegende Erkenntnis verdrängt. Nur gelegentlich, wenn sich beispielsweise ein schlimmer Unfall ereignet, wird uns die Unvermeidbarkeit von Restrisiken wieder bewusst. …  mehr

Burgherr
Dr. P. Burgherr
Hirschberg
Dr. S. Hirschberg

In welchem Umfang sind im Energiebereich während der letzten 30 Jahre schwere Unfälle aufgetreten?

Eines der Kriterien für die Nachhaltigkeit von Energiesystemen ist die Risikoarmut. Sie kann anhand des Auftretens schwerer Unfälle in der Vergangenheit oder, soweit das nicht möglich ist, anhand von Modellrechnungen bemessen werden. Als „schwere Unfälle“ gelten solche, bei denen mindestens eine der folgenden Konsequenzen zu verzeichnen war: 5 Todesfälle – 10 Verletzte – 200 Evakuierte – umfassendes regionales Verbot zum Verzehr von Lebensmitteln – Freisetzung von mehr als 10.000 t Kohlenwasserstoffen – erforderliche Reinigung einer Land- oder Wasserfläche von mindestens 25 km2 – ökonomische Schäden von mindestens 5 Millionen US-Dollar. … mehr

Eike Roth
Dr. E. Roth

Inwieweit lebt der Mensch ständig unter Strahlenbelastung?

Die Erde war noch jung und die Strahlenbelastung war 10 mal so hoch wie heute. In dieser Umgebung entwickelte sich das Leben vor ungefähr 3 Milliarden Jahren. Seitdem ist die Strahlenbelastung zwar immer kleiner geworden, aber sie war nie Null und sie wird es auch nie sein. Das Leben hat sich längst daran gewöhnt. … mehr
 

Joachim Grawe
Prof. Dr. J. Grawe

Was wissen wir heute über die Folgen des Reaktorunfalls von Tschernobyl vor 20 Jahren?

Am 26. April 1986 zerriss eine durch grobe Fahrlässigkeit der Bedienungsmannschaft herbeigeführte Leistungsexkursion den Block IV des sowjetischen Kernkraftwerks Tschernobyl (Ukraine). […] Ein derartiger Unfall kann zwar in westlichen Leichtwasserreaktor-Kernkraftwerken nicht passieren. Dennoch ist das Studium der Auswirkungen von Tschernobyl wichtig. Die Ergebnisse erweitern die auf den Atombombenabwürfen von Hiroshima und Nagasaki beruhenden Kenntnisse über die Wirkung größerer Strahlenbelastungen der Bevölkerung. … mehr

Markus Zink
M. Zink

Laufzeitverlängerungen deutscher Kernkraftwerke –
Wie lange können Kernkraftwerke sicher betrieben werden?

Hintergrund der öffentlichen Diskussion um die Laufzeit der deutschen Kernkraftwerke ist der so genannte „Atomkonsens“. Durch diese Vereinbarung wurden die Laufzeiten der deutschen Kernkraftwerke limitiert, indem die noch zu produzierenden Strommengen festgesetzt wurden. Es stellt sich allerdings die Frage, ob die deutschen Kernkraftwerke nicht auch über diese vereinbarte Restlaufzeit hinaus sicher betrieben werden könnten. … mehr

Kronenberg
Dr. A. Kronenberg

Kernreaktoren und nukleare Endlager – eine Erfindung des Menschen?

Am 4. Dezember 1942 – 4 Jahre nach der Entdeckung der Kernspaltung – setzten Enrico Fermi und seine Mitarbeiter in Chicago die erste, sich selbst erhaltende Kettenreaktion in Gang. Der erste Kernreaktor der Welt war in Betrieb gegangen. So haben wir es jedenfalls in der Schule gelernt, aber das war eindeutig falsch. Oder zumindest nicht ganz richtig, denn - wie so oft - war die Natur der modernen Physik wieder einmal weit voraus. … mehr

Joachim Grawe
Prof. Dr. J. Grawe

Sind die deutschen Kernkraftwerke ausreichend versichert?

Die Inhaber (Betreiber) von Kernkraftwerken (KKW) haften unbegrenzt mit ihrem gesamten Vermögen für alle von diesen etwa verursachten Schäden. Für Schäden bis zu einer realistischen Höhe müssen sie sich versichern ("Deckungsvorsorge"). Ein katastrophaler Unfall wie in Tschernobyl ist bei deutschen Kernkraftwerken praktisch ausgeschlossen. … mehr

Linkohr
Dr. R. Linkohr

Die Renaissance der Kernenergie

Die Kernenergie erlebt einen neuen Frühling. Andere sprechen von einer Renaissance der Kernenergie. Soweit man das heute beurteilen kann, gibt es dafür drei Gründe: die Klimapolitik, die wachsende Nachfrage nach Energie und der hohe Ölpreis. … mehr (pdf, 88 kB).

P. Borsch
Dr. P. Borsch

Stimmt der Vergleich der Kernenergie mit einem Flugzeug ohne Landebahn?

Nein, der Vergleich stimmt nicht, er ist logisch unsinnig, sachlich falsch, unzutreffend und irreführend. … mehr

Mackenthun
Dr. G. Mackenthun

Wie groß sind die Umwelt- und Gesundheitsrisiken der unterschiedlichen Stromerzeugungsarten im Vergleich?

Kernenergie gilt den meisten Bundesbürgern als gefährlich. Sie vergessen dabei, dass auch die Nutzung anderer Energieträger wie Kohle, Öl und Gas ihre Gesundheits- und Unfallrisiken haben. Im Beitrag werden die Umwelt- und Gesundheitsrisiken der einzelnen Stromerzeugungsarten miteinander verglichen. … mehr
siehe auch Hintergrundmaterial dazu: Lebenszyklusanalyse fossiler, nuklearer und regenerativer Stromerzeugungstechniken,
Link zum Online Publikationsverbund Universität Stuttgart (OPUS); Dissertation, 2002
Ökobilanz in der der Ausstoß von Kohlendioxid (CO2), Stickoxiden (NOx) und Schwefeldioxid (SO2) verschiedener Systeme zur Erzeugung elektrischer Energie vergleichen wird.

Allgemein interessierende Antworten auf Fragen von Lesern

Manfred Popp
Prof. Dr. M. Popp

Was folgt aus dem Stress-Test für die Sicherheitsreserven der deutschen Kernkraftwerke?

Energiewende: 1. Teil

Erstmalig hat die Reaktorsicherheitskommission (RSK) sich jetzt eingehend mit Sicherheitsproblemen befasst, die zum Bereich des Restrisikos gehören, vor allem Erdbeben, Überschwemmungen, zivilisatorische Einwirkungen, insbesondere Flugzeug-Absturz, sowie Notstandssysteme und Kühlwasserversorgung. Der Unfall in Fukushima ist laut RSK nicht dem Bereich des Restrisikos zuzurechnen ist.
Diese in der Berichterstattung kaum wahrgenommene Aussage ist bedeutsam, denn sie bringt die Argumentation der Bundeskanzlerin Merkel zu Fall. Sie hatte ihre Kehrtwende in der Atompolitik damit begründet, sie habe bisher das Restrisiko in einem Hochtechnologieland für eine theoretische Gefahr gehalten … mehr

Eike Roth
Dr. E. Roth

Unterirdische Kernkraftwerke – Wäre das nicht besser?

Die Diskussion über unterirdische Kernkraftwerke gibt es schon seit langem und sie flammt immer wieder einmal auf. Die in einem solchen Fall vorhandene Erd- (oder Fels-) Abdeckung soll einerseits einen zusätzlichen Schutz gegen Einwirkungen von außen bewirken (auch z. B. gegen terroristische Angriffe), und sie soll andererseits „im Falle eines Falles“ zusätzlichen Schutz gegen die Ausbreitung radioaktiver Stoffe in die Umgebung gewährleisten. Dass eine unterirdische Bauweise zusätzliche Kosten verursacht, ist klar. Diese müssen den Vorteilen gegenüber abgewogen werden. Weniger klar ist, dass eine unterirdische Bauweise auch betriebliche und sicherheitstechnische Nachteile mit sich bringt. … mehr
 

Eike Roth
Dr. E. Roth

Erläuterungen zum AKW Unfall in Fukushima (Japan)

„Mit den mir zur Zeit zugänglichen Informationen ist vieles rein sachlich schlichtweg nicht zu verstehen, daher ist es auch noch nicht gesichert zu bewerten. Ganz offensichtlich funktionieren die einfachsten Handlungen nicht. Entweder haben die Betriebsmannschaften nur alles Pech, das man sich in den schlimmsten Albträumen vorstellen kann, auf sich konzentriert, oder durch das Erdbeben und den Tsunami ist ein Umfeld geschaffen worden, in dem auch sonst völlig selbstverständliche Dinge schlichtweg nicht mehr funktionieren. … mehr
von Dr. Eike Roth (Stand 17.3.'11 - 19:30 Uhr)

siehe auch: Fukushima und was wir daraus lernen können – Versuch einer Bewertung nach 80 Tagen von gleichen Autor

Eike Roth
Dr. E. Roth

Woher kommt das Knallgas in einem Kernkraftwerk?

In einem Leichtwasserreaktor-Kernkraftwerk gibt es grundsätzlich sechs mögliche Quellen für Knallgas:

  • Wasserstoffführende Betriebssysteme,
  • Elektrolyse von Wasser,
  • Radiolyse von Wasser,
  • thermische Zersetzung von Wasser,
  • Zirkon/Wasser-Reaktionen und
  • Kernschmelze/Beton-Reaktionen.

Der Artikel erläutert die Entstehung und die planmäßige Beherrschung von Knallgas. Er erläutert die möglichen Vorgänge in Fukushima. … zum Artikel (Stand: 24.3. '11)

Eike Roth
Dr. E. Roth

Warum kann in einem Brennelement-Lagerbecken ein Feuer entstehen?

Der Artikel behandelt die Themen und Fragen:

  • „Brennstoff“ und „Brennelemente“ in einem Kernkraftwerk
  • Warum muss ein Kernkraftwerk nach dem Abschalten weiter gekühlt werden?
  • Das Lager für abgebrannte Brennelemente
  • Was geschah in Fukushima?
  • Droht nun eine sich selbst erhaltende Kettenreaktion von Kernspaltungen im Brennelemente-Becken?

Warum kann in einem Brennelement-Lagerbecken ein Feuer entstehen? … zum Artikel
(Stand 22.3. '11)

Eike Roth
Dr. E. Roth

Wie groß ist das Risiko von Erbschäden durch ionisierende Strahlung?

Zellen sind die elementaren Bauteile des Lebens. Im Zellkern ist in den so genannten Desoxyribonukleinsäure (DNS)-Molekülen der Bauplan des menschlichen Körpers (das Erbgut) gespeichert. Es sind dies komplexe Riesenmoleküle, die auf engstem Raum über enorm große Speicherkapazität verfügen. Aber sie sind auch sehr empfindlich und werden in unvorstellbar großer Zahl (Millionen Mal pro Zelle und Tag) geschädigt. Hauptschädiger ist der körpereigene Stoffwechsel. Als Gegenmaßnahme hat die Natur sehr effektive Reparatur- und Eliminierungssysteme erfunden. … mehr
 

Joachim Grawe
Prof. Dr. J. Grawe

Sind die deutschen Kernkraftwerke gegen Flugzeugabsturz gesichert?

Die deutschen Kernkraftwerke sind gegen „Einwirkungen von außen" ausgelegt. Mit Ausnahme der Ältesten gelten für alle von ihnen die verschärften Anforderungen zur Sicherung gegen Flugzeugabstürze („Lastannahmen") von 1973. Diese gehen deutlich über das international Übliche hinaus. … mehr

Herausgegriffen

Klaus Theißing
Klaus Theißing

Was sind die Folgen von Fukushima für die Schweizer Kernkraftwerke?

Das Eidgenössiche Nuklearsicherheitsinspektorat (ENSI) hat nach dem Fukushima-Unfall eine Reihe von Maßnahmen und Überprüfungen angeordnet […] Gerade in diesem Punkt zeigt sich der Unterschied zur deutschen Vorgehensweise: obwohl die ENSI Nachrüstungsbedarf sieht, verbleiben die Kernkraftwerke in Betrieb, die Nachrüstungen werden abgearbeitet. In Deutschland wurden die älteren Anlagen in einem Moratorium vom Netz genommen, obwohl die Reaktorsicherheits-Kommission keinen unmittelbaren Handlungsbedarf sah, und anschließend dauerhaft stillgelegt. … mehr

Klaus Theißing
Klaus Theißing

Was sind die Folgen des Schweizer Atomausstiegs?

Wie wird die Schweiz zukünftig ihren Strombedarf decken?

Der Reaktorunfall in Fukushima hat auch die Energiediskussion in der Schweiz verändert. Nachdem im Jahr 2010 noch drei Gesuche zur Errichtung neuer Kernkraftwerke bei den Behörden eingereicht worden waren, soll nun der Ausstieg aus der Atomkraft bis zum Jahr 2034 vollzogen werden. Gemäß einer Umfrage des Schweizer Wirtschaftsdachverbands Economieswisse würden 67 % der befragten Bürger für einen Atomausstieg stimmen, und 65 % sind bereit, dafür höhere Strompreise in kauf zu nehmen. Rund die Hälfte der Befragten würden für den Ausstieg auch eine Reduzierung der Versorgungssicherheit – also vermehrte Stromausfälle – hinnehmen. … mehr

Beiträge in denen die Sicherheit der Kernenergie am Rande behandelt wird

Wingender
Dr. phil. nat. H.-J. Wingender

Schwerter zu Pflugscharen – Megatonnen zu Megawatt:
Kann Atomwaffenmaterial für friedliche Zwecke genutzt werden?

Die Großmächte hatten während des Kalten Krieges riesige Mengen an Atomsprengköpfen angesammelt. Insbesondere nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion wurden Verhandlungen darüber geführt, wie die Zahl der Atomsprengköpfe reduziert werden kann und wie das Atomwaffenmaterial so aus dem Verkehr gezogen werden kann, dass es nicht mehr zur Herstellung von Atomwaffen benutzt werden kann. … mehr

Erweitertes und aktualisiertes Hintergrundmaterial zu dem Artikel. (pdf, rd 100 kB)

Henssen
Dr. rer. nat. H. Henssen

Widerspricht die Nutzung der Kernkraft dem biblischen Auftrag zur Bewahrung der Schöpfung?

Viele Christen, die gegen die Nutzung der Kernenergie protestieren, begründen dies mit dem göttlichen Gebot, die Schöpfung zu bewahren, und berufen sich dabei auf kirchliche Stellungnahmen. In einer Reihe solcher Verlautbarungen wird jedoch ausdrücklich darauf hingewiesen, dass diese Schlußfolgerung aus dem biblischen Auftrag nicht von allen Christen geteilt wird. Für ein eigenes Urteil muss man genauer hinschauen. … mehr

Kessler
Prof. Dr.-Ing.
Dr. h.c. G. Keßler
Joachim Grawe
Prof. Dr. J. Grawe

Was geschieht zur Verhinderung der Verbreitung von Atomwaffen?
(Proliferation)

Wie viele Techniken kann die Kernspaltung von Uran und Plutonium auch militärisch genutzt oder missbraucht werden. Sie wurde sogar erstmals für Atombomben am Ende des 2. Weltkrieges eingesetzt und geriet dadurch in Misskredit. Erst einige Jahre später erkannte man ihren Wert als kostengünstige und umweltverträgliche Energie mit großem Potential und hoher Versorgungssicherheit.  mehr

Dr. Herrmann
Dr. D. Herrmann

Hat der Hochtemperaturreaktor Chancen?

Gute Gründe und sich weltweit mehrende Anzeichen sprechen dafür, dass Kernenergie insgesamt große Zukunftschancen hat, darunter auch der Hochtemperaturreaktor (HTR). Dieser weist einzigartige Eigenschaften auf, die ihn für bestimmte Zwecke besonders geeignet erscheinen lassen. Insbesondere kann er durch den Einsatz des Edelgases Helium als Kühlmittel, die konsequente Verwendung nichtmetallischer (keramischer) Materialien im Reaktorkern (der Spaltzone) sowie eine relativ geringe Leistungsdichte (Kilowatt je Liter Spaltzonenvolumen) deutlich höhere Kühlmittel-Austrittstemperaturen erreichen als andere Reaktortypen. … mehr

Hintergrundmaterial

A. VossProf. Dr.-Ing. A. Voß

Wege der Energiewirtschaft zu einer nachhaltigen Energieversorgung

Aus dem Inhalt: Bestandsaufnahme der Energieversorgung Deutschlands, CO2-Emissionen und Klimaschutz, Energiepreise, CO2-Vermeidungskosten, Nachhaltige Versorgung – Was ist das?, Stromerzeugungssysteme auf dem Prüfstand, Rohstoff- und Materialaufwand, Externe Kosten, Vollkosten, Szenarien der Entwicklung, durchschnittliche Stromkosten … zur Präsentation des Vortrags (pdf, rd. 2,5 MB) vom Mai 2011.

Eike Roth
Dr. E. Roth

Deutschlands Energiewende – Ein Gemeinschaftswerk für die Zukunft

Kommentare zum Abschlussbericht der Ethik-Komission „Sichere Energieversorgung“ der Bunderegierung

Der Autor Dr. Eike Roth kommentierte den rund 60-seitigen Bericht für die Energie-Fakten.de. Sie können das Dokument als Hintergrundmaterial im Format docx hier (rd. 150 kB) herunterladen.

 

Dr. R. Krieg
Dr. R. Krieg

War die friedliche Nutzung der Kernenergie ein Irrweg?

Von den Anfängen bis zu den überhasteten Ausstiegsbemühungen in Deutschland.

Die öffentliche Meinung zur Kernenergie unterlag in Deutschland einem starken Wandel. Nach einer anfänglich breiten Zustimmung nahmen über die Jahre Kritik und Ablehnung immer mehr zu. An dem Nutzen und den Risiken der Kernenergie hat sich dagegen wenig geändert. Sie kann unsere Abhängigkeit von den fossilen Energien mildern und damit dem Rohstoffverbrauch und einer Klimakatastrophe entgegenwirken. …  mehr (pdf, rd. 30 kB)

Screenshot RSK Bericht Sicherheitsüberprüfung

Anlagenspezifische Sicherheitsüberprüfung (RSK-SÜ) deutscher Kernkraftwerke unter Berücksichtigung der Ereignisse in Fukushima-I (Japan)

Bericht der Reaktorsicherheitskommission an die Bundesregierung

„Das Bundesumweltministerium hat am 17.03.2011 die Reaktor-Sicherheitskommission (RSK) in ihrer 433. Sitzung aufgefordert, einen Anforderungskatalog für eine Sicherheitsüberprüfung der deutschen Kernkraftwerke zu erstellen und die Ergebnisse der auf dieser Basis durchgeführten Überprüfungen zu bewerten. Dabei sollen die Erkenntnisse aus dem Unfallablauf in Japan insbesondere im Hinblick darauf berücksichtigt werden, ob die bisherigen Auslegungsgrenzen richtig definiert sind und wie robust die deutschen Kernkraftwerke gegenüber auslegungsüberschreitenden Ereignissen sind. Gemäß Auftrag des BMU sollte der Bericht der RSK zum 15.05.2011 vorgelegt werden.“ … mehr (pdf, rd. 350 kB; Textquelle: Bericht)

Energiespiegel COver

Nachhaltige Elektrizität: Wunschdenken oder bald Realität?

Energiespiegel – eine Publikations des Paul-Scherrer-Instituts (PSI, Villigen, CH Sommer 2010). Aus der Ankndigung der Publikation:

„Nachhaltigkeit ist heute in aller Munde. Kaum ein Begriff wird so oft gebraucht wie auch missbraucht. Der Wunsch nach einer nachhaltigen Entwicklung ist wohl unbestritten, aber was bedeutet das konkret im Energie- und Stromsektor? Kann die Nachhaltigkeit von Energiesystemen objektiv gemessen werden? Welche Technologien schneiden dabei gut ab? Die jüngste Forschung am PSI zeigt, dass es derzeit keine optimale Lösung gibt und dass es darauf ankommt, wo wir unsere Prioritäten setzen. Lesen Sie mehr in der aktuellen Ausgabe des PSI Energie-Spiegels.“ … mehr (pdf, rd. 2 MB, Link zum PSI)

COver Studie Energieszenarien

Energieszenarien für ein Energiekonzept der Bundesregierung

Studie von ewi, prognos und gws aus dem Jahr 2010 für das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie und das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit. … mehr (pdf, 2,3 MB)

 

Zur Sicherheits- und Umweltphilosophie energietechnischer Anlagen (pdf, 150 kB)

Hintergrundmaterial zur Flugzeugabsturzsicherheit von Kernkraftwerken (pdf, 750 kB)

Links

Frankreich

Screenshot NZZ Frankreich KKW Nachrüstung

Frankreich muss seine Atomkraftwerke nachrüsten

Aufsichtsbehörde verordnet Massnahmen nach Stresstests bei allen 58 AKW

„Frankreich muss als Ergebnis der nach der Katastrophe von Fukushima angeordneten Stresstests alle seine 58 Atomkraftwerke aus Sicherheitsgründen nachrüsten. Verbessert werden soll der Schutz gegen Naturkatastrophen wie Erdbeben oder Überschwemmungen.“ … Link zum Artikel in der Neuen Zürcher Zeitung (NZZ) vom 17. Nov. 2011
(Titel & Text: NZZ)