Energie-Fakten.de > Biomasse

Biomasse

Folgende Artikel und Fragen (FAQ) haben wir zum Thema Biomasse veröffentlicht. Wir haben sie unterteilt in die Bereiche

Ferner finden Sie

Beiträge eigener Autoren

Nutzung

Eike Roth
Dr. E. Roth

Wie erzeugt man am Besten Strom?

Zur Beantwortung muss zunächst die Frage verdeutlicht werden: Mit "am Besten" kann - unter anderem - gemeint sein: am Billigsten, am Sichersten, am Meisten, am Bequemsten. Der Artikel beantwortet die Frage in jedem Fall auf große Mengen Stroms bezogen. … mehr

Martin Dehli
Prof. Dr. M. Dehli
 

Was können Biogas und Bioerdgas zur Energieversorgung Deutschlands beitragen?

Die deutsche Energiepolitik strebt im Rahmen der Vorhaben zum Klima- und Ressourcenschutz das Ziel an, im Jahr 2030 rund 10  % des Erdgasaufkommens durch Biogas bzw. Bioerdgas zu ersetzen. Dies wären – wenn  künftig gleich viel Erdgas wie heute verwendet würde – jährlich etwa 9 bis 10 Milliarden Normkubikmeter (Mrd. m3) Bioerdgas bzw. rund 2 bis 2,5 % des jährlichen Primärenergieverbrauchs in Deutschland. Für den Anbau der entsprechenden Biomasse wären etwa 2 Millionen Hektar der gesamten landwirtschaftlichen Nutzfläche in Deutschland von 17 Millionen Hektar notwendig. … mehr

Harald Müller
Harald Müller
 

Kann die öffentliche Fernwärmeversorgung einer Großstadt wie der Landeshauptstadt Stuttgart CO2-neutral auf Biogas umstellt werden?

In der öffentlichen Diskussion wird gelegentlich gefordert, die öffentliche Fernwärmeversorgung in Stuttgart CO2-neutral auf Biogas umzustellen.

Vorab ist anzumerken, dass die benötigte Biogasmenge nur durch Bioenergiepflanzen erzeugt werden kann, da das bestehende Bioabfallaufkommen bei weitem nicht ausreichend ist. Aus Platzgründen ist der Anbau der Bioenergiepflanzen im Stadtgebiet nicht möglich. Die benötigten Biogasanlagen könnten dezentral außerhalb der Stadt im Anbaugebiet der Pflanzen errichtet werden. Für den Transport des Biogases von den externen Biogasanlagen zur Stadt wird eine Nutzung des bestehenden Erdgasnetzes unterstellt. Dies setzt jedoch voraus, dass das Biogas vor der Einspeisung in das Erdgasnetz zu Bioerdgas aufbereitet wird. … mehr

Eike Roth
Dr. E. Roth

Holzpellets: Was können sie wirklich?

Holzpellets haben Hochkonjunktur. Sie können – so heißt es jedenfalls allgemein - billige Energie bereitstellen, erschöpfbare Energieressourcen schonen, unsere Abhängigkeit von politisch instabilen Ländern reduzieren und vor allem können sie einen erheblichen Beitrag zur Reduzierung von CO2-Fereisetzungen leisten. … mehr

Kaltschmitt
Dr. M. Kaltschmitt

Potenziale regenerativer Energien – Was ist realistisch machbar?

Die technischen Strom- und Wärmeerzeugungspotenziale in Deutschland sind beachtenlich und sehr wohl energiewirtschaftlich relevant; ihrer Erschließung stehen aber eine Vielzahl nachfrageseitiger und ökonomischer Restriktionen entgegen; letztere wurden durch energiepolitische Weichenstellungen (z.B. EEG) der letzten Jahre verändert. … mehr

M. Zink
M. Zink

Können sich Kernenergie und Regenerative Energien ergänzen?

Im weltweiten Vergleich kann man Deutschland durchaus als Vorreiter in Sachen Klimaschutz bezeichnen. Wie kaum in einem anderen Land wird so stark auf den Ausbau der regenerativen Energieträger für die Stromerzeugung gesetzt. Auch die Gesetzgebung nimmt auf die Entwicklung der „Regenerativen“ Einfluss. Das am 01. April 2000 in Kraft getretene „Erneuerbare Energien Gesetz“ (EEG) löste das Stromeinspeisungsgesetz von 1991 ab und regelt die Einspeisevergütungen für die Erzeuger aus regenerativen Energiequellen und verpflichtet die Netzbetreiber, die eingespeiste Energie auch abzunehmen. … mehr

Umweltauswirkungen

Eike Roth
Dr. E. Roth

Biomasse oder Kernenergie – was setzt weniger CO2 frei?

Kraftwerke gibt es nicht umsonst. Kein Kraftwerk fällt vom Himmel, kein Kraftwerk läuft völlig von alleine und kein Kraftwerk verschwindet von selbst wieder spurlos von der Erde. Im Gegenteil, für die Errichtung eines jeden Kraftwerkes, für seinen Betrieb einschließlich Wartung, Instandhaltung und ggf. Brennstoffbeschaffung und für seinen Abriss muss immer Geld ausgegeben werden, und die entsprechenden Tätigkeiten sind immer mit einem mehr oder weniger großen Energieverbrauch verbunden. Dass dieses Geld bei der Berechnung der Stromgestehungskosten zusätzlich zu den reinen Brennstoffkosten berücksichtigt werden muss, ist selbstverständlich. Aber auch die für die Errichtung, die komplette Betriebsführung und den Abriss einschließlich aller zurechenbaren Tätigkeiten erforderlichen Energiemengen müssen bei einer vollständigen Betrachtung mit berücksichtigt werden.  … mehr

Eike Roth
Dr. E. Roth

Biomasse-Kraftwerke zur Klimavorsorge?

Immer, wenn man Biomasse verbrennt, entsteht dabei CO2, das dann in die Atmosphäre freigesetzt wird. Die "Philosophie des Gesetzgebers" zur Förderung der Biomasse geht davon aus, dass bei der Verbrennung von Biomasse genau so viel CO2 freigesetzt wird, wie seinerzeit zum Aufbau der Biomasse aus der Atmosphäre entnommen wurde. Das stimmt natürlich, aber die daraus abgeleitete Behauptung, die energetische Biomassenutzung wäre auch in der Praxis klimaneutral, stimmt nicht, und sie ist auch nicht zielführend. … mehr

 

Weitere Antworten auf Fragen rund um das Klima finden Sie hier.

Ökostrom

Eberhard Wagner
Dipl.-Ing.
E. Wagner

Ökostrom-Tarife – Was sind diese, was bewirken diese?

Ökostrom-Tarife (Öko-Tarife) sollen die Verwendung von Strom aus Kraftwerken, die regenerative Energien nutzen, vergrößern. Diese Tarife haben regelmäßig höhere Preise als die Normal-Tarife. Die Preise müssen höher sein, weil die Kosten für die Stromerzeugung durch Regenerativ-Kraftwerke, mit Ausnahme älterer großer Wasserkraftwerke, generell höher sind als die Erzeugungskosten in konventionellen Kraftwerken. … mehr

Prof. Grawe

Prof. Dr. Joachm Grawe

Was hat es mit dem „grünen Strom“ auf sich?

Die Bezeichnung „grüner Strom“ soll Strom kennzeichnen, der besonders umweltverträglich erzeugt wird. Viele deutsche Stromversorger sowie eine Anzahl von Stromhändlern ohne eigenes Netz bieten heute - fast immer neben dem „normalen“ Strom (Strom-Mix) und zu höheren Preisen - „grünen Strom“ an. Allerdings ist dieser Strom nicht immer so umweltverträglich, wie das Adjektiv „grün“ erscheinen lässt. … mehr

Eike Roth
Dr. E. Roth

Welchen Beitrag können die regenerativen Energien leisten?

Einen großen, für Klimaschutzzwecke aber trotzdem zuwenig!
Regenerative Energien sind alle jene Energien, die sich von selbst erneuern, also praktisch unerschöpflich sind, solange sie nicht stärker genutzt werden, als ihrer Erneuerungsrate entspricht. In der Praxis gelten wesentlich engere Grenzen. Diese können zwar verschoben werden, jedoch nur relativ langsam. Der mögliche Beitrag hängt also nicht nur vom Bedarf und vom Preis ab, den wir für die Regenerativen zu bezahlen bereit sind, sondern auch vom Betrachtungszeitraum, für den die Frage beantwortet werden soll. … mehr

Eike Roth
Dr. E. Roth

Wieso gelten Sonne, Wind und Wasser als erneuerbar?

Im normalen Sprachgebrauch bedeutet die Nachsilbe „bar“, dass der Mensch etwas tut bzw. tun kann. „Lösbar“ ist z. B. eine Aufgabe, wenn wir sie lösen können, „erneuerbar“ ist etwas, wenn wir es erneuern können. Da Energie physikalisch gesehen aber nicht erzeugt, sondern nur von einer Form in eine andere umgewandelt werden kann, kann es genau genommen gar keine „erneuerbaren Energien“ geben. In nicht ganz korrektem, aber eingebürgertem Sprachgebrauch wird „erneuerbar“ bei Energien jedoch in der Bedeutung von „sich erneuernd“ bzw. „regenerativ“ verwendet. Bei diesen Energien sind es zwar nicht wir Menschen, die sie erneuern, sondern sie tun das von selbst, bzw. die Natur stellt sie uns immer wieder erneut zur Verfügung. … mehr

Eike Roth
Dr. E. Roth

Ist der Elektroantrieb für Alle möglich?
Alternative Antriebe für Auto und E-Roller

Würde die Fläche Deutschlands ausreichen um alle Haushalte mit sauberem Strom zu versorgen oder auch entsprechende Elektroautos damit betreiben zu können? Dr. Roth: „Eigentlich könnte ich es mir leicht machen und einfach mit „Nein“ antworten. Allein schon wenn 56 Millionen Elektroautos „auf einen Schlag“ mit „sauberem“ Strom fahren sollen, geht das ganz sicher nicht. Ich will aber doch versuchen, etwas weiter auszuholen …“ mehr

Energiewirtschaftliche Fragen

Manfred Popp
Prof. Dr. M. Popp

Was bringt das Energie-Konzept der Bundesregierung?

  • Bemerkenswert ist, dass die Regierung unter Bundeskanzlerin Merkel anders als die Regierungen der letzten 20 Jahre überhaupt ein Energiekonzept vorgelegt hat.
  • Das Grundmuster des Energie-Konzepts ist eindeutig „grün“. Zum ersten Mal gibt eine Bundesregierung dem Klimaschutz höchste Priorität und erklärt die Absicht, die deutsche Energieversorgung auf eine völlig neue Grundlage zu stellen, denn 2050 sollen rund 80 % des Stroms und 50 % der gesamten Energie aus regenerativen Quellen stammen. … mehr
Eberhard Wagner
Dipl.-Ing.
E. Wagner

Inwieweit ist die – momentane – Stromerzeugung der unterschiedlichen Kraftwerke, insbesondere die der Regenerativ-Kraftwerke, den typischen Lastbereichen des Strombedarfs zuordenbar (Strommanagement)?

Die in Deutschland derzeit noch immer vorhandene hohe Versorgungssicherheit mit Elektrizität – „Rund um die Uhr“ – ist nur durch eine ständige und genaue Gleichheit zwischen Stromerzeugung und Strombedarf möglich. Dieses Gleichgewicht verlangt
eine Steuerung der Leistung der Kraftwerke entsprechend dem zu erwartenden momentanen Strombedarf. Es setzt einen erheblichen technischen und organisatorischen Aufwand voraus. Diese Aufgabe organisieren die sog. Lastverteiler, als Teil der Netzbetreiber der bedeutenden Stromversorgungs-Unternehmen. Die Kompliziertheit dieses Systems ist weder bei der Gasversorgung noch bei der Wasserversorgung vorhanden bzw. notwendig. … mehr

Eberhard Wagner
Dipl.-Ing.
E. Wagner

Stromkosten und stromwirtschaftlicher Wert „erneuerbarer Energien”

In den Energie-Fakten ist am 13. Juli 2006  der Beitrag: „Wie setzen sich die Strompreise zusammen? (Stand 2006)“ veröffentlicht worden. Ein Leser hat dazu folgende kritische Feststellung an die Autoren gerichtet: „Im Beitrag  »Wie setzen sich die Strompreise zusammen (Stand 2006) ?« hat sich ein Fehler eingeschlichen: Sie berechnen die gesamten EEG-Vergütungen als Mehrkosten. Tatsächlich müssen Sie jedoch von den Vergütungen den Marktpreis des Stroms abziehen. Also 9 Ct/kWh minus 4,5 Ct/kWh (EEX-Grundlaststrom). Nur diese Differenzkosten sind Mehrkosten.“ … mehr

Eberhard Wagner
Dipl.-Ing.
E. Wagner

Zu welchen Ergebnissen kommt die neue umfassende Studie zum Ausbau der Windenergie ("dena-Netzstudie")?

Im Auftrag der bundeseigenen „Deutschen Energie-Agentur (dena)“ hat ein Konsortium aus Wissenschaftlern sowie Fachleuten des Bundeswirtschaftsministeriums, der Hersteller und Betreiber von Windkraftanlagen und von Stromversorgern die groß angelegte Studie „Energiewirtschaftliche Planung für die Netzintegration von Windenergie in Deutschland an Land und Offshore bis zum Jahr 2020 (dena-Netzstudie)“ erarbeitet. … mehr

Kosten

Guenther Zybell
Dipl.-Ing.
G. Zybell

Eberhard Wagner
Dipl.-Ing.
E. Wagner

Wie setzen sich die Strompreise zusammen? (Stand 2006)

Von dem, was die Haushalte für ihren Stromverbrauch bezahlen, entfallen etwas mehr als 20 Prozent auf die Erzeugung der elektrischen Energie und fast 40 Prozent auf den Transport von den Kraftwerken und Windparks zu den Verbrauchszentren sowie auf die Verteilung vor Ort. Dieser Anteil ist so hoch, weil sich elektrische Energie nur über  ständig erforderliche Leitungen transportieren lässt und weil vor allem die örtliche Verteilung über das Niederspannungsnetz (meistens Erdkabel) sehr teuer ist. Rund 40 Prozent ihrer Stromkosten müssen derzeit die Haushalte für Stromsteuer, gesetzliche Aufschläge, Abgaben und Mehrwertsteuer aufwenden. … mehr

Prof. GraweProf. Dr. Joachm Grawe

Wie hoch sind die Kosten des Ökostroms, über die man immer wieder liest, wirklich?

Es ist in der Tat schwierig, sich bei den unterschiedlichen Zahlen, die dazu veröffentlicht werden, ein klares Bild zu machen. Die Bezeichnung „Ökostrom“ ist nicht ganz korrekt und darum unglücklich. Zwar weist der Strom aus den regenerativen Energien Wasserkraft, Biomasse, Windenergie, Solarstrahlung und Erdwärme (Geothermie) Umweltvorteile gegenüber Kohle- und Ölstrom auf. Umweltneutral ist er allerdings nicht. Bei näherer Betrachtung zeigt sich sogar, dass für die Erzeugung einer Kilowattstunde Solarstrom mehr nicht-energetische Rohstoffe wie z. B. Metalle verbraucht und mehr Schadstoffe ausgestoßen werden als etwa bei der Kernenergie. … mehr

Eberhard Wagner
Dipl.-Ing.
E. Wagner

Was kostet die Stromkunden die Förderung von regenerativen Energien und von Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen?

Die Politik stellt die Nutzung regenerativer Energien und die gemeinsame, zeitgleiche Erzeugung von Strom und Wärme in sog. Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) in den großen Rahmen von Umweltschutz und Ressourcenschonung. Insbesondere verfolgt sie dabei das Ziel der Verminderung der Kohlendioxid(CO2)-Emissionen. … mehr

Eberhard Wagner
Dipl.-Ing.
E. Wagner

Ist die Erzeugung von Strom aus Biogas, das in Biogasanlagen gewonnen wird, heute schon wirtschaftlich?

Die Erzeugung von Strom aus Biogasanlagen ist bei den allgemein gültigen Kriterien über Wirtschaftlichkeit und Wettbewerbsfähigkeit in industriellen Staaten nicht wirtschaftlich. Das gilt voraussichtlich auch langfristig, wenn diese Stromerzeugung mit der herkömmlichen/konventionellen Stromerzeugung verglichen wird. In Entwicklungsländern mit schlecht ausgebautem Stromnetz kann die Stromerzeugung aus Biogasanlagen allerdings örtlich sehr wohl wirtschaftlich sein, wenn einerseits örtlich ausreichend viel Biogas anfällt und andererseits konventionelle Brennstoffe sehr teuer sind, z. B. infolge fehlender Transportwege. … mehr
 

Eberhard Wagner
Dipl.-Ing.
E. Wagner

Stromkosten und stromwirtschaftlicher Wert „erneuerbarer Energien”

In den Energie-Fakten ist am 13. Juli 2006  der Beitrag: „Wie setzen sich die Strompreise zusammen? (Stand 2006)“ veröffentlicht worden. Ein Leser hat dazu folgende kritische Feststellung an die Autoren gerichtet: „Im Beitrag  »Wie setzen sich die Strompreise zusammen (Stand 2006) ?« hat sich ein Fehler eingeschlichen: Sie berechnen die gesamten EEG-Vergütungen als Mehrkosten. Tatsächlich müssen Sie jedoch von den Vergütungen den Marktpreis des Stroms abziehen. Also 9 Ct/kWh minus 4,5 Ct/kWh (EEX-Grundlaststrom). Nur diese Differenzkosten sind Mehrkosten.“ … mehr
 

 

Weitere Antworten auf Fragen zum Themenbereich Kosten finden Sie unter dem Aspekt Energiekosten und -preise.
 

Videos

Prof Popp
Prof. Dr. Manfred Popp
 

Zu Besuch in der Bioliq®-Anlage des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT)

Mit Prof. Dr. Manfred Popp

Die Biomasse ist wegen ihrer Speicherbarkeit interessant, aber gleichzeit auch wegen der Diskussion „Tank oder Teller“ problematisch. Die Wirkungsgrade der Natur bei der Umsetzung sind gering, weswegen nur rd. 0,2 % des Sonnenlichts in der Biomasse gespeichert werden. Deswegen muss bei der Bearbeitung mit den Maschinen in der Landwirtschaft und der Düngung die Energiebilanz im Auge gehalten werden. In der Bioliq®-Anlage werden Abfälle wie Stroh aus der Landwirtschaft genutzt und zu Treibstoffen höhster Qualität erzeugt. Ein Verfahren, das der Biomasse Zukunft geben kann. … zum Video (3:36 Min.; Veröffentlicht: 10. Jan '13)
 

Guenther Zybell
Prof. Dr. Gerd Jäger
 

Integration der Erneuerbaren Energien

Prof. Dr. Gerd Jäger zählt die vier Faktoren für die Integration der Erneuerbarer Energien in die Energieversorgung auf und erläutert sie: Wirtschaftlichkeit und Konkurrenzfähigkeit in Europa, Ausbau der Stromnetze, Ausbau der Speicherkapazität sowie Flexibilisierung des Kraftwerksparks. … zum Video

Guenther Zybell
Niklas Zepf
 

Folgen des Zubaus volatiler Energiequellen

Erneuerbare Energien und die Zukunft der Energieversorgung

Niklaus Zepf gibt einen Einblick in die Zukunft der Stromversorgung. Anhand des Beispiels eines schweizer Winter- und eines Sommertags und der bevorzugten Einspeisung erneuerbarer Energien erläutert er die Anforderungen an das Netz, die weiteren in Betrieb befindlichen Kraftwerke und die Folgen für den Energiemarkt. … zum Video
 

Beiträge der Stiftung Energie & Klimaschutz Baden-Württemberg

Manfred Popp
Prof. Dr. M. Popp

Wie entwickelt sich der Energieverbrauch der Welt in Zukunft?

Der World Energy Outlook 2010 der IEA

Die Internationale Energie-Agentur, der die Staaten Europas und Nordamerikas sowie Australien, Neuseeland, Japan und Süd-Korea angehören, hat vor kurzem ihre Prognose für die Entwicklung des Welt-Energieverbrauchs bis 2035 vorgelegt. Für die Weltbevölkerung wird bis 2030 ein Anwachsen von 6,7 Milliarden in 2008 auf 8,5 Milliarden, und ein Wirtschaftswachstum von 3,2 % pro Jahr, hauptsächlich getrieben durch Nicht-Mitgliedsländer der IEA, wie China und Indien, angenommen. Drei Szenarien betrachtet die IEA … mehr

Beiträge in denen Biomasse am Rande behandelt wird

Joachim Grawe
Prof. Dr. J. Grawe

Glauben Sie wirklich, dass durch Atomenergie das Klima gerettet werden kann ?

Im Artikel wird der CO2-Ausstoß div. Systeme zur Erzeugung elektrischer Energie vergleichen. Die Möglichkeiten und Grenzen der Atomenergie werden anschliessend aufgezeigt. … mehr

Joachim Grawe
Prof. Dr. J. Grawe
Dr. Eike Roth
Dr. Eike Roth

Kann Kernenergie mit Sonnenenergie konkurrieren ?

Rein mengenmäßig überwiegt die von der Sonne auf die Erde eingestrahlte Energie bei weitem. Sie ist mehr als 10.000 Mal größer als der gesamte menschliche Energiebedarf und von diesem wird wohl stets höchstens ein Teil durch Kernenergie gedeckt werden. In der physikalischen Gesamtmenge kann die Kernenergie mit der Sonnenenergie daher nicht konkurrieren. Die physikalische Gesamtmenge sagt aber noch nichts über die praktisch nutzbare Menge aus. … mehr

Hintergrundmaterial

A. VossProf. Dr.-Ing. A. Voß

Wege der Energiewirtschaft zu einer nachhaltigen Energieversorgung

Aus dem Inhalt: Bestandsaufnahme der Energieversorgung Deutschlands, CO2-Emissionen und Klimaschutz, Energiepreise, CO2-Vermeidungskosten, Nachhaltige Versorgung – Was ist das?, Stromerzeugungssysteme auf dem Prüfstand, Rohstoff- und Materialaufwand, Externe Kosten, Vollkosten, Szenarien der Entwicklung, durchschnittliche Stromkosten … zur Präsentation des Vortrags (pdf, rd. 2,5 MB) vom Mai 2011.

Energiespiegel COver

Nachhaltige Elektrizität: Wunschdenken oder bald Realität?

Energiespiegel – eine Publikations des Paul-Scherrer-Instituts (PSI, Villigen, CH Sommer 2010). Aus der Ankndigung der Publikation:

„Nachhaltigkeit ist heute in aller Munde. Kaum ein Begriff wird so oft gebraucht wie auch missbraucht. Der Wunsch nach einer nachhaltigen Entwicklung ist wohl unbestritten, aber was bedeutet das konkret im Energie- und Stromsektor? Kann die Nachhaltigkeit von Energiesystemen objektiv gemessen werden? Welche Technologien schneiden dabei gut ab? Die jüngste Forschung am PSI zeigt, dass es derzeit keine optimale Lösung gibt und dass es darauf ankommt, wo wir unsere Prioritäten setzen. Lesen Sie mehr in der aktuellen Ausgabe des PSI Energie-Spiegels.“ … mehr (pdf, rd. 2 MB, Link zum PSI)

Cover Förderfontsvertrag

Förderfontsvertrag

Vertrag zwischen der Bundesregierung und den Betreibern der Kernkraftwerke aus dem September 2010 (In den Medien auch als „Geheimvertrag“ bezeichnet.) … mehr (pdf, rd. 450 kB)

COver Studie Energieszenarien

Energieszenarien für ein Energiekonzept der Bundesregierung

Studie von ewi, prognos und gws aus dem Jahr 2010 für das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie und das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit. … mehr (pdf, 2,3 MB)

ESC Newsletter Grids Cover

Das Netz – Schlüsselfaktor der künftigen Stromversorgung

In der Diskussion um die künftige Stromversorgung steht meist die Frage im Vordergrund, wie die Elektrizität erzeugt werden soll. Dabei geht häufig vergessen, dass erneuerbare Energiequellen nur dann eine massgebliche Rolle spielen werden, wenn die Anlagen in ein funktionsfähiges Netz eingebunden werden können.

Newsletter des Energy Science Center der ETH Zürich Ausgabe 2 2010 (pdf, rd. 700 kB)

Dietmar Ufer
Dr. D. Ufer
Analyse der energiewirtschaftlichen Situation 2005 in Deutschland (pdf, 215 kB )
TABBüro für Technikfolgen-Abschätzung beim Dt. Bundestag (TAB)

Industrielle stoffliche Nutzung nachwachsender Rohstoffe

„Obwohl in den letzten Jahren bereits eine Reihe von Produkten aus nachwachsenden Rohstoffen auf den Markt gekommen ist (z. B. biologisch abbaubare Verpackungen), steht man in dieser Entwicklung noch am Anfang. Aufgrund der großen Vielfalt in der stofflichen Nutzung nachwachsender Rohstoffe ergeben sich komplexe Fragen bezüglich der technischen Machbarkeit sowie der ökologischen und ökonomischen Vor- und Nachteile möglicher Pfade zur Bereitstellung von auf nachwachsenden Rohstoffen basierenden Produkten. Diskutiert wird die Option einer verstärkten (stofflichen) Nutzung nachwachsender Rohstoffe vor dem Hintergrund der zunehmenden Verknappung fossiler Rohstoffe und einer bisher vorwiegend energetischen Nutzung von nachwachsenden Rohstoffen.“ … mehr (Link zum TAB)

Cover Hundt Heliane

Kein Systemkonflikt zwischen Erneuerbaren Energie und Kernkraft

Längere Laufzeiten der Kernkraftwerke stehen erheblichem Ausbau Erneuerbarer Energien nicht entgegen. zur Studie (pdf, rd. 8 MB)

(Anschlussstudie der unten beschriebenen Studie „Verträglichkeit von erneuerbaren Energien und Kernenergie im Erzeugungsportfolio“

A. Voss
Prof. Dr.-Ing. A. Voß
et.al.

Verträglichkeit von erneuerbaren Energien und Kernenergie im Erzeugungsportfolio – Technische und ökonomische Aspekte

Links

Screenshot

[Hack-] Schnitzeljagd der anderen Art

Die Wärme aus Zürichs Wäldern

„Manch ein Waldspaziergänger wundert sich, wenn er mitten in der Idylle auf schweres Gerät trifft, mit dem kubikmeterweise Stämme und Äste zu Schnitzeln verarbeitet werden. Die Sache dient Mensch und Tier – und ist erst noch ökologisch sinnvoll.“ … zum Artikel (Link zu nzz.ch, der Neuen Zürcher Zeitung; Titel und Text: NZZ, Bildstrecke und Artikel)
 

Screenshot

Brasiliens Ethanolbranche in Bedrängnis

Seit Jahren produziert das Land zu wenig Alkohol – Einfuhren aus den Vereinigten Staaten sind notwendig

„Brasiliens Ethanolindustrie steckt in der Krise. Ein alternatives Treibstoffprogramm steht auf der Kippe, weil Brasilien zu wenig Ethanol produziert. Und immer mehr ausländische Konzerne bauen dort ihre Präsenz aus.“ … zum Artikel (Link zu nzz.ch, der Neuen Zürcher Zeitung; Titel und Text: NZZ)
 

Screenshot

Potenziale erneuerbarer Energien in der Schweiz

Im Artikel „Energiepolitik nach den Wahlen: Rahmenbedingungen statt Technologieförderung“ im Bulletin (Nr. 11-2011, Seite 7), des Magazins des Schweizer Nuklearforums, findet sich eine Gegenüberstellung unterschiedlicher Quellen: „Die Schätzungen über die langfristigen beziehungsweise technischen Ausbaupotenziale von neuen erneuerbaren Energien zur Stromproduktion in der Schweiz gehen vor allem bei der Geothermie auseinander. Der Photovoltaik wird hingegen von vielen Seiten ein relativ hohes Potenzial zugesprochen. Der etwas höhere Wert der PSI-Schätzung zur Biomasse unterstellt eine vollständige Nutzung der Stromerzeugung.“ Zum Bulletin 2011-11 (pdf, rd. 500 kB).

Bündner Beitrag zur Energiewende

„Der Kanton Graubünden kann seine Stromproduktion aus erneuerbarer Energie ohne Grosswasserkraft verdoppeln. Dies geht aus einer Studie hervor. Der Bund erwartet mehr.“ … zum Artikel (Link zu nzz.ch, der Neuen Zürcher Zeitung; Titel und Text: NZZ)
 

Screenshot NZZ Podcast

Mikrobiologische Hygiene in Biogasanlagen

„Immer wieder wird behauptet, Biogasanlagen könnten Brutstätten für gefährliche Bakterien oder Viren sein. Doch Studien widersprechen dem. Allerdings werden auch nicht alle Keime in der Anlage vernichtet.“ Link zur Neuen Zürcher Zeitung (NZZ). (Titel und Text: NZZ)

Eberhard Wagner
Dipl.-Ing.
E. Wagner

Energie-Autarkie von Gemeinden und Regionen - ist diese möglich?

Eine "Autarke Energieversorgung" von Gemeinden und ggf. Regionen wird, auch in Verbindung mit der sog. "Dezentralen Energieerzeugung", als die einzige zukunftsträchtige und von den Bürgern akzeptierte Versorgungstechnik beurteilt. Die Randbedingungen und Grenzen dieses Konzeptes werden dargelegt. … mehr im Blog von Eberhard Wagner bei WordPress.com

Eberhard Wagner
Dipl.-Ing.
E. Wagner

Die energie-autarke Gemeinde Güssing in Österreich – ist diese wirklich "autark"?

Die Problematik der Realisierung von sogenannten energie-autarken Gemeinden, Städten, Regionen etc. werden anhand der sog. „energie-autarken“ Gemeinde Güssing (Österreich) beschrieben. … mehr im Blog von Eberhard Wagner bei WordPress.com