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Energiebörsen

Folgende Beiträge und Antworten auf Fragen (FAQ) zum Thema Energiebörsen haben wir veröffentlicht:

Elektrische Energie – Strom

Prof. AltProf. Dr.-Ing. H. Alt

Wie funktioniert die deutsche Strombörse?

Die European Energy Exchange AG (EEX) ist eine öffentlich-rechtliche Börse mit Sitz in Leipzig. Sie ist Träger der Energiebörse European Energy Exchange. An der EEX werden Strom, Gas und andere Energieträger sowie CO2 Zertifikate gehandelt. Diese Palette wird um börsennahe Dienstleistungen wie z. B. das Clearing außerbörslicher Geschäfte (OTC-Clearing) ergänzt. Am Auktionsmarkt der EEX (Spotmarkt) gibt es die Möglichkeit, Kauf- und Verkaufsgebote für Einzelstunden und Blockgebote für Blöcke auf Grundlast und Spitzenlast zu platzieren. … mehr

Beiträge in denen die Strombörsen am Rande behandelt wird

Manfred Popp
Prof. Dr. M. Popp

Wie wirkt sich der beschleunigte Ausstieg aus der Kernenergie auf die Preise und die Versorgungssicherheit beim Strom aus?

Nach dem von der Bundesregierung verhängten Moratorium sind am 17. März dieses Jahres fünf Kernkraftwerke mit einer Leistung von insgesamt über 5000 MWe und einer Stromerzeugung von rund 120 GWe pro Tag vom Netz genommen worden. Zusätzlich waren die Kernkraftwerke Krümmel und Brunsbüttel nicht am Netz, so 7000 MWe nicht zur Verfügung standen. Mit den im Juni zur Energiewende erlassenen Gesetzen ist dies nun zum Dauerzustand geworden. Verstärkt wird dieser Effekt zur Zeit noch durch die regelmäßig im Sommer durchgeführten Revisionen, so dass zeitweilig auch weitere Kernkraftwerke nicht zur Verfügung stehen. … mehr
 

Manfred Popp
Prof. Dr. M. Popp

Was bedeuten die Energiebeschlüsse der Bundesregierung vom 29. Mai 2011?

Am 29. Mai hat die Bundesregierung beschlossen, bis 2022 vollständig auf Kernenergie zu verzichten. Die sieben älteren Kernkraftwerke und das KKW Krümmel, die durch das Moratorium stillgelegt wurden, sollen nicht mehr ans Netz gehen, die Jüngeren bis 2022 in Betrieb bleiben. Die im Zusammenhang mit der Laufzeitverlängerung eingeführte Brennelementesteuer wird beibehalten. … mehr

Prof. DehliProf. Dr.-Ing. M. Dehli

Die dänische Energiewirtschaft – ein Modell für Deutschland?

Die stark staatlich gelenkte dänische Energiewirtschaft wird mitunter als Vorbild für Deutschland hingestellt. Bei näherer Betrachtung zeigen sich interessante Entwicklungen, aber auch Besonderheiten, Schwächen und in jüngster Zeit die Abkehr von früheren Bestrebungen.
Dänemark hat etwa die gleiche Fläche wie Niedersachsen, mit 5,3 Millionen aber nur etwa zwei Drittel so viel Einwohner. Schwerindustrie und andere energieintensive Wirtschaftszweige fehlen. Der Energieverbrauch je Einwohner und Jahr ist deshalb etwas niedriger als in Deutschland. Zu 93 % und damit stärker als hierzulande  beruht die Energieversorgung auf fossilen Brennstoffen. … mehr

Eberhard Wagner
Dipl.-Ing.
E. Wagner

Ist in Deutschland mit einer sogenannten Stromlücke zu rechnen?

In jüngster Zeit wird das Thema einer möglichen unzureichenden Stromversorgung kontrovers diskutiert. Sie könnte als Folge des Verzichts auf die Nutzung der Kernenergie, der zunehmenden Blockaden bei der Errichtung von konventionellen Kohlekraftwerken und der Ausweitung der Nutzung erneuerbarer Energien – mit hohem Anteil sog. nicht gesicherter Leistung – eintreten. Derzeit gibt es dazu zwei Studien: Umweltbundesamt (UBA), Deutsche Energie-Agentur (Dena). Diese kommen zu unterschiedlichen Beurteilungen. Eine Studie des Öko-Instituts gibt dazu indirekt Hinweise. Die Bundesregierung selbst verneint eine Gefährdung der Stromversorgung. … mehr

Dietmar Ufer
Dr. D. Ufer

Ist eine Energiekrise wie in Kalifornien auch in Deutschland möglich?

Spätestens seit Mitte 2000 ist Strom in Kalifornien knapp. Die Strompreise „explodieren“. Zeitweilig wird der Strom abgeschaltet. Auch Erdgas verteuerte sich stark. Dadurch wurden Gaskraftwerke unwirtschaftlich.
Die Energiekrise wurde ausgelöst durch Mangel an ausreichender Kraftwerks-Leistung und zugleich unzureichenden Kapazitäten der Übertragungsleitungen für Bezüge aus anderen US-Bundesstaaten einerseits sowie einen kräftigen Anstieg des Stromverbrauchs und vor allem der Stromnachfrage zu Spitzenzeiten (in den 90er Jahren Zunahme der Spitzenlast in Kalifornien insgesamt um 19 %, in Silicon Valley sogar um 33 %) andererseits. … mehr

Links

Screenshot NZZ

Arbeitsteilung von Nord Pool und Nasdaq

Nordeuropas physischer und finanzieller Energiehandel in getrennten Händen

„Der nordische Energiehandel ist auf zwei Akteure aufgeteilt: Der im Besitz der Netzbetreiber befindliche Branchenpionier Nord Pool hat sich auf den physischen Handel konzentriert und den Derivate- und CO2-Handel an die Nasdaq OMX verkauft." ... mehr (Link zu nzz.ch, der Neuen Zürcher Zeitung; Titel und Texte: NZZ)

Screenshot NZZ.ch

Von Eiern, Butter und Erdöl-Spekulanten

Die New Yorker Nymex ist der weltweit grösste Markt für Energie-Terminkontrakte

„Sie begann mit Eiern und Butter, und heute ist sie die grösste Terminbörse für Erdölkontrakte weltweit. Rund ein Zehnfaches des täglichen, weltweiten Erdölverbrauchs wird an der New Yorker Nymex pro Tag gehandelt.“ … zum Artikel (Link zu nzz.ch, der Neuen Zürcher Zeitung; Titel und Texte: NZZ)

Screenshot NZZ.ch

Wo Gas- und Strompreise transparent werden

Die Energiebörsen Powernext und Epex Spot spiegeln auch Europas Integration

„Die vor zehn Jahren gegründete Energiebörse Powernext ist europäisch geworden. Noch ist der Gasmarkt französisch geprägt, doch dank wachsender Marktkopplung haben die in Paris und Leipzig ermittelten Strompreise Referenzwert“ … zum Artikel (Link zu nzz.ch, der Neuen Zürcher Zeitung; Titel und Texte: NZZ)
 

Screenshot NZZ.ch

Gradmesser für den europäischen Strommarkt

An der Leipziger Energiebörse EEX spiegeln sich die jüngsten Volten der Energiepolitik

„Die EEX in Leipzig ist die grösste Energiebörse Europas. Die hier ermittelten Strompreise haben Referenzcharakter, etwa für Deutschland und die Schweiz. Das zur Terminbörse Eurex gehörende Unternehmen arbeitet hochprofitabel.“ … zum Artikel
(Link zu nzz.ch, der Neuen Zürcher Zeitung; Titel und Texte: NZZ)