Energiestudien
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Folgende
haben wir zum Thema Energiestudien veröffentlicht. |
Beiträge eigener Autoren |
Dipl.-Ing.
E. Wagner |
Ist in Deutschland mit einer sogenannten Stromlücke zu rechnen?
In jüngster Zeit wird das Thema einer möglichen unzureichenden Stromversorgung kontrovers diskutiert. Sie könnte als Folge des Verzichts auf die Nutzung der Kernenergie, der zunehmenden Blockaden bei der Errichtung von konventionellen Kohlekraftwerken und der Ausweitung der Nutzung erneuerbarer Energien mit hohem Anteil sog. nicht gesicherter Leistung eintreten. Derzeit gibt es dazu zwei Studien: Umweltbundesamt (UBA), Deutsche Energie-Agentur (Dena). Diese kommen zu unterschiedlichen Beurteilungen. Eine Studie des Öko-Instituts gibt dazu indirekt Hinweise. Die Bundesregierung selbst verneint eine Gefährdung der Stromversorgung. … mehr |

Dr. D. Herrmann
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Welche Auswirkungen hat eine weltweite Verteuerung von Rohstoffen auf die künftige Entwicklung der Energieversorgung?
Zwischen Mitte 2003 und Frühjahr 2004 sind die Preise vieler nicht-energetischer Rohstoffe auf den Weltmärkten sprunghaft angestiegen. Rohstoffpreise waren plötzlich ein öffentliches Thema. Vor allem von China mit seiner boomenden Wirtschaft wurde berichtet, dass es im großen Stil einkauft. Inzwischen hat sich dieser Preisauftrieb etwas verlangsamt. Seinen Platz im öffentlichen Bewusstsein hat die noch stärker spürbare Verteuerung von Erdöl und Erdgas eingenommen. Dennoch bleibt die Frage, ob nicht ein Zusammenhang zwischen beidem besteht, und wie es weiter geht, sowohl mit den Rohstoff- als auch den Energiepreisen? … mehr Veröffentlicht: 20. Oktober 2005 |
Dipl.-Ing.
E. Wagner |
Zu welchen Ergebnissen kommt die neue umfassende Studie zum Ausbau der Windenergie ("dena-Netzstudie")?
Im Auftrag der bundeseigenen „Deutschen Energie-Agentur (dena)“ hat ein Konsortium aus Wissenschaftlern sowie Fachleuten des Bundeswirtschaftsministeriums, der Hersteller und Betreiber von Windkraftanlagen und von Stromversorgern die groß angelegte Studie „Energiewirtschaftliche Planung für die Netzintegration von Windenergie in Deutschland an Land und Offshore bis zum Jahr 2020 (dena-Netzstudie)“ erarbeitet. … mehr |
Prof. Dr. M. Dehli |
Wie stehen die Aussichten für Solares Kühlen?
Der Energiebedarf für Klimatisierung und Kälte steigt weltweit: Sich mit dem technischen Fortschritt wandelnde Arbeitsbedingungen und wachsender Wohlstand erweitern das Bedürfnis nach passend temperierten Räumen. In heißen, sonnenreichen Regionen ist die Klimatisierung nicht selten sogar eine Grundvoraussetzung für die weitere Entwicklung. Längerfristig muss nicht zuletzt wegen der fortschreitenden Industrialisierung heutiger Schwellen- und Entwicklungsländer mit einem weltweit erheblich wachsenden Klimatisierungsbedarf gerechnet werden. … mehr |
Dr. F. Kienle |
Wohin geht die Kernenergie in den USA?
Die amerikanische Kernenergiewirtschaft hat in den letzten 15 Jahren erstaunliche Fortschritte erzielt. Die Verfügbarkeit der Anlagen ist inzwischen mit vielfach über 90 % fast so hoch wie diejenige deutscher Kernkraftwerke (KKW). Mit der gleichen Anzahl von Anlagen wurde deshalb 2001 ein gutes Drittel mehr Atomstrom erzeugt als noch Anfang der 1990er Jahre. Die Stromerzeugungskosten von 3/4 der KKW konnten auf niedrige 1,73 US-Cents je kWh gesenkt werden. Damit wurde die Wettbewerbsfähigkeit mit den Gas- und Kohlekraftwerken wieder hergestellt. Durch Unternehmenszusammenschlüsse und andere Maßnahmen sind fachlich kompetente und finanziell starke Betreiberunternehmen entstanden. … mehr |
Dr. G. Mackenthun |
Wie groß sind die Umwelt- und Gesundheitsrisiken der unterschiedlichen Stromerzeugungsarten im Vergleich?
Kernenergie gilt den meisten Bundesbürgern als gefährlich. Sie vergessen dabei, dass auch die Nutzung anderer Energieträger wie Kohle, Öl und Gas ihre Gesundheits- und Unfallrisiken haben. Im Beitrag werden die Umwelt- und Gesundheitsrisiken der einzelnen Stromerzeugungsarten miteinander verglichen. … mehr |
Dr. rer. nat. H. Henssen |
Was sind Energieszenarien, was können sie leisten?
Energieszenarien spielen in der Energiepolitik und der öffentlichen Energiedebatte eine wichtige Rolle. Man braucht sie einerseits um gangbare Wege zu finden und andererseits um eigene Entscheidungen zu begründen. Energieszenarien sind zahlenmäßig durchgerechnete Entwürfe zukünftiger Energieversorgung. Sie gelten für ein Land, eine größere Wirtschaftsregion (z.B. EU), oder die ganze Welt. … mehr |
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Prof. Dr. J. Grawe |
Was ist und was bringt die Ökosteuer?
Ökosteuern sollen nicht so sehr Geld einbringen, als vielmehr zum sparsamen Umgang mit der besteuerten Ressource, z. B. Energie, veranlassen („Lenkungswirkung”). Das funktioniert insbesondere bei solchen Gütern, die nicht als lebensnotwendig angesehen werden, und solchen, die sich ersetzen lassen. … mehr |
Dipl.-Ing.
E. Wagner |
Inwieweit ist die momentane Stromerzeugung der unterschiedlichen Kraftwerke, insbesondere die der Regenerativ-Kraftwerke, den typischen Lastbereichen des Strombedarfs zuordenbar (Strommanagement)?
Die in Deutschland derzeit noch immer vorhandene hohe Versorgungssicherheit mit Elektrizität Rund um die Uhr ist nur durch eine ständige und genaue Gleichheit zwischen Stromerzeugung und Strombedarf möglich. Dieses Gleichgewicht verlangt
eine Steuerung der Leistung der Kraftwerke entsprechend dem zu erwartenden momentanen Strombedarf. Es setzt einen erheblichen technischen und organisatorischen Aufwand voraus. Diese Aufgabe organisieren die sog. Lastverteiler, als Teil der Netzbetreiber der bedeutenden Stromversorgungs-Unternehmen. Die Kompliziertheit dieses Systems ist weder bei der Gasversorgung noch bei der Wasserversorgung vorhanden bzw. notwendig. … mehr |
Beiträge der Stiftung Energie & Klimaschutz Baden-Württemberg |
Prof. Dr. M. Popp |
Wie entwickelt sich der Energieverbrauch der Welt in Zukunft?
Der World Energy Outlook 2010 der IEA
Die Internationale Energie-Agentur, der die Staaten Europas und Nordamerikas sowie Australien, Neuseeland, Japan und Süd-Korea angehören, hat vor kurzem ihre Prognose für die Entwicklung des Welt-Energieverbrauchs bis 2035 vorgelegt. Für die Weltbevölkerung wird bis 2030 ein Anwachsen von 6,7 Milliarden in 2008 auf 8,5 Milliarden, und ein Wirtschaftswachstum von 3,2 % pro Jahr, hauptsächlich getrieben durch Nicht-Mitgliedsländer der IEA, wie China und Indien, angenommen. Drei Szenarien betrachtet die IEA … mehr |
Allgemein interessierende Antworten auf Fragen von Lesern |
Prof. Dr. M. Popp |
Wie kommt es, dass sich Befürworter und Gegner einer Laufzeitverlängerung der Kernkraftwerke gleichermaßen auf das jetzt der Bundesregierung vorgelegte Gutachten berufen können?
Das Gutachten, das EWI, GWS und PROGNOS in dieser Woche vorgelegt haben, hatte die Bundesregierung angefordert, um durch Szenarienrechnungen eine Grundlage für ihr Energiekonzept zu erhalten. […] Anders als man aufgrund der Berichterstattung denken könnte gehr es also nicht nur um die Kernenergie; die ehrgeizigen Ziele der Bundesregierung laufen vielmehr auf einen kompletten Umbau des deutschen Energiesystems hinaus. Deshalb wäre es durchaus angemessen gewesen, den anderen Aussagen der Studie mehr Gewicht beizumessen, denn die hier angesprochenen Maßnahmen werden unser Leben in vielen Sektoren einschneidend verändern. … mehr |
Aussagen anderer Fachleute |
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VDE-Studie Energiespeicher im Stromversorgungssystem mit hohem Anteil erneuerbarer Energieträger (Link zum VDE) |
Dr. G. Eisenbeiß |
Energieforschung als strategischer Sektor der Energiepolitik
Vortrag (pdf, 40 kB)
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Hintergrundmaterial |
Prof. Dr.-Ing. A. Voß |
Wege der Energiewirtschaft zu einer nachhaltigen Energieversorgung
Aus dem Inhalt: Bestandsaufnahme der Energieversorgung Deutschlands, CO2-Emissionen und Klimaschutz, Energiepreise, CO2-Vermeidungskosten, Nachhaltige Versorgung – Was ist das?, Stromerzeugungssysteme auf dem Prüfstand, Rohstoff- und Materialaufwand, Externe Kosten, Vollkosten, Szenarien der Entwicklung, durchschnittliche Stromkosten … zur Präsentation des Vortrags (pdf, rd. 2,5 MB) vom Mai 2011. |
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Der Blick aufs Ganze: Ökobilanzen
„Immer wieder sehen sich Entscheidungsträger vor die Aufgabe gestellt, bei der Optimierung von Prozessen oder Investitionsentscheiden zwischen Alternativen wählen zu müssen, die unterschiedliche Umweltwirkungen haben. Ein hilfreiches Instrument in solchen Situationen sind Ökobilanzen. Sie liefern die nötigen Daten, um verschiedene Optionen umfassend miteinander vergleichen zu können.“
Link zum Newsletter des Energy Science Centers der ETH Zürich (pdf, 1,4 MB);
Titel und Text: ESC-ETH |
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Kraftwerke 2020+ – Kraftwerksoptionen für die Zukunft
„Der Wissenschaftliche Beirat des europäischen technischen Fachverbandes für die Strom- und Wärmeerzeugung VGB PowerTech, zusammengesetzt aus 30 Professoren der Kraftwerkstechnik aus acht europäischen Ländern, hat seine Sicht der Situation der europäischen Elektrizitätsversorgung und seine Besorgnisse und Empfehlungen zur Ausgestaltung der zukünftigen Forschungserfordernisse auf diesem Gebiet in einer neuen 32-seitigen Stellungnahme Kraftwerksoptionen für die Zukunft - Kraftwerke 2020+ zusammengefasst.“
(Aus der Ankündigung des VGB; Link zu vgb.org) |
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Nachhaltige Elektrizität: Wunschdenken oder bald Realität?
Energiespiegel – eine Publikations des Paul-Scherrer-Instituts (PSI, Villigen, CH Sommer 2010). Aus der Ankndigung der Publikation:
„Nachhaltigkeit ist heute in aller Munde. Kaum ein Begriff wird so oft gebraucht wie auch missbraucht. Der Wunsch nach einer nachhaltigen Entwicklung ist wohl unbestritten, aber was bedeutet das konkret im Energie- und Stromsektor? Kann die Nachhaltigkeit von Energiesystemen objektiv gemessen werden? Welche Technologien schneiden dabei gut ab? Die jüngste Forschung am PSI zeigt, dass es derzeit keine optimale Lösung gibt und dass es darauf ankommt, wo wir unsere Prioritäten setzen. Lesen Sie mehr in der aktuellen Ausgabe des PSI Energie-Spiegels.“ … mehr (pdf, rd. 2 MB, Link zum PSI) |
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Energieszenarien für ein Energiekonzept der Bundesregierung
Studie von ewi, prognos und gws aus dem Jahr 2010 für das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie und das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit. … mehr (pdf, 2,3 MB) |
Prof. Dr.-Ing. A. Voß |
Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWI): Energieprognose 2009 bis 2030
Die Energieprognose wurde vom Institut für Energiewirtschaft und Rationelle Energieanwendung (IER) der Universität Stuttgart gemeinsam mit dem Rheinisch-Westfälischen Institut für Wirtschaftsforschung (RWI), Essen, und dem Zentrum für Europäische Wirtschaftforschung (ZEW), Mannheim, erarbeitet.
Der Primärenergieverbrauch in Deutschland wird bis zum Jahr 2030 um 21 Prozent im Vergleich zum Jahr 2007 zurückgehen. Verantwortlich dafür sind vor allem deutliche Steigerungen bei der Energieproduktivität. Die Nachfrage nach Elektrizität wird bis zum Jahr 2030 steigen. Dies liegt vor allem an dem fortgesetzten Trend zu Singlehaushalten. Um den steigenden Stromverbrauch hierzulande zu decken, wird zunehmend Strom aus dem Ausland importiert werden müssen. Energieprognose 2009 bis 2030 (Link zum IER) |
Prof. Dr.-Ing. A. Voß |
Eine Übersicht von Emissionen unterschiedlicher Kraftwerksarten finden sich im Foliensatz
Windenergie Entwicklungen, Erwartungen und energiewirtschaftliche Einordnung (pdf, 1,8 MB) |
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Ermittlung der Arbeitsplätze und Beschäftigungswirkungen im Bereich Erneuerbarer Energien (Link zum Bremer Energie Institut, pdf, 255 kB) vor.
Argumente - Nachhaltig mit Kernenergie Strom erzeugen ? Eine Antwort auf die oben verlinkte Studie des Umweltbundesamts (pdf, 400 kB, Link zur Framatome ANP) |
Dr. D. Ufer |
Analyse der energiewirtschaftlichen Situation 2005 in Deutschland (pdf, 215 kB ) |
 Büro für Technikfolgen-Abschätzung beim Dt. Bundestag (TAB) |
CO2-Abscheidung und -Lagerung bei Kraftwerken
Die gegenwärtige Energieversorgung in Deutschland und in der EU beruht zu über 80 % auf fossilen Energieträgern, bei deren Nutzung Kohlendioxid (CO2) entsteht, das zum vom Menschen gemachten Klimawandel beiträgt. Zur Minderung von Treibhausgasemissionen wird zurzeit daran gedacht, CO2 aus dem Abgasstrom von Kraftwerken und Industrieanlagen abzutrennen und anschließend in unterirdische Lagerungsstätten zu verbringen. Der Bericht schliest das Spannungsfeld zwischen «sauberer» Nutzung der Kohle und langfristig unkalkulierbaren Risiken auf. … mehr (Link zum Büro für Technikfolgen-Abschätzung beim Deutschen Bundestag) |
Links |
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Studienradar Erneuerbare Energie
Plattform Energie-Studien.de
Um Wissenschaftler, Journalisten, Politiker und engagierte Bürger über aktuelle Forschungsberichte zum Thema „Umbau des Energiesystems auf eine erhöhte Versorgung mit Erneuerbaren Energien“ hinzuweisen, wurde das Online- Portal Energie-Studien.de der Agentur für Erneuerbare Energien geschaffen.
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Was kostet die Energiewende? (vbw-Studie)
Kosten des Ausbaus der erneuerbaren Energien
„Professor Dr. Georg Erdmann, Leiter Institut für Energietechnik der Technischen Universität Berlin, ermittelte im Auftrag der vbw - Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. die Kosten für den Ausbau der erneuerbaren Energien in Deutschland. Seine Untersuchungen basieren auf den Ausbauzielen der Bundesregierung und auf der Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) vom Juli 2011, welches die Förderungen der einzelnen Energiearten festlegt. Die Zusatzkosten des Ausbaus erneuerbarer Energien in Deutschland setzen sich aus direkten und indirekten Kosten zusammen“ ... Link zur Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft (vbw-bayern.de)
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Was kostet die Energiewende? (BDI-Studie)
Energieökonomische Analyse eines Ausstiegs aus der Kernenergie in Deutschland bis zum Jahr 2017 Link zur acht Seiten umfassenden Kurzfassung der Studie (pdf, 0,5 MB; Link zum Bundesverband der deutschen Industrie; BDI.eu) |
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Internationale Energieagentur (International Energy Agency - IEA) (Link zu iea.org)
Erdölbevorratungsverband (Link zu EBV-oil.org) |