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Energiekosten und -preise

Folgende Artikel und Fragen (FAQ) haben wir zu Energiekosten und -preisen veröffentlicht. Wir haben sie unterteilt in:

Beiträge eigener Autoren

Eberhard Wagner
Dipl.-Ing.
E. Wagner

Photovoltaik-Anlagen:
Wie beeinflussen diese Anlagen die zukünftigen Strompreise?

2010 gab es heftige wirtschafts-politische Diskussionen über die Festlegung zukünftiger Vergütungspreise für Strom aus Photovoltaik-Anlagen (PV-Anlagen) gemäß dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG). Es wurde erkannt, dass der erhebliche Neubau dieser Anlagen in den Jahren 2009 und 2010/2011, langfristig zu einer bedeuteten Zunahme der gesamten Vergütungen führen werde. Diese Vergütungen wirken sich letztendlich besonders auf die Haushalts-Strompreise aus. … mehr

Guenther Zybell
Dipl.-Ing.
G. Zybell

Eberhard Wagner
Dipl.-Ing.
E. Wagner

Wie setzen sich die Strompreise zusammen? (Stand 2006)

Von dem, was die Haushalte für ihren Stromverbrauch bezahlen, entfallen etwas mehr als 20 Prozent auf die Erzeugung der elektrischen Energie und fast 40 Prozent auf den Transport von den Kraftwerken und Windparks zu den Verbrauchszentren sowie auf die Verteilung vor Ort. Dieser Anteil ist so hoch, weil sich elektrische Energie nur über  ständig erforderliche Leitungen transportieren lässt und weil vor allem die örtliche Verteilung über das Niederspannungsnetz (meistens Erdkabel) sehr teuer ist. Rund 40 Prozent ihrer Stromkosten müssen derzeit die Haushalte für Stromsteuer, gesetzliche Aufschläge, Abgaben und Mehrwertsteuer aufwenden. … mehr

Archiv: Wie setzen sich Strompreise zusammen? (Stand 2002)

Prof. H. Alt
Prof. Dr.-Ing.
H. Alt

Wie funktioniert die deutsche Strombörse?

Die European Energy Exchange AG (EEX) ist eine öffentlich-rechtliche Börse mit Sitz in Leipzig. Sie ist Träger der Energiebörse European Energy Exchange. An der EEX werden Strom, Gas und andere Energieträger sowie CO2 Zertifikate gehandelt. Diese Palette wird um börsennahe Dienstleistungen wie z. B. das Clearing außerbörslicher Geschäfte (OTC-Clearing) ergänzt. Am Auktionsmarkt der EEX (Spotmarkt) gibt es die Möglichkeit, Kauf- und Verkaufsgebote für Einzelstunden und Blockgebote für Blöcke auf Grundlast und Spitzenlast zu platzieren. … mehr

Eberhard Wagner
Dipl.-Ing.
E. Wagner

Ökostrom-Tarife – Was sind diese, was bewirken diese?

Ökostrom-Tarife (Öko-Tarife) sollen die Verwendung von Strom aus Kraftwerken, die regenerative Energien nutzen, vergrößern. Diese Tarife haben regelmäßig höhere Preise als die Normal-Tarife. Die Preise müssen höher sein, weil die Kosten für die Stromerzeugung durch Regenerativ-Kraftwerke, mit Ausnahme älterer großer Wasserkraftwerke, generell höher sind als die Erzeugungskosten in konventionellen Kraftwerken. … mehr

Martin Dehli
Prof. Dr. M. Dehli

Die dänische Energiewirtschaft – ein Modell für Deutschland?

Die stark staatlich gelenkte dänische Energiewirtschaft wird mitunter als Vorbild für Deutschland hingestellt. Bei näherer Betrachtung zeigen sich interessante Entwicklungen, aber auch Besonderheiten, Schwächen und in jüngster Zeit die Abkehr von früheren Bestrebungen.

Dänemark hat etwa die gleiche Fläche wie Niedersachsen, mit 5,3 Millionen aber nur etwa zwei Drittel so viel Einwohner. Schwerindustrie und andere energieintensive Wirtschaftszweige fehlen. Der Energieverbrauch je Einwohner und Jahr ist deshalb etwas niedriger als in Deutschland. Zu 93 % und damit stärker als hierzulande  beruht die Energieversorgung auf fossilen Brennstoffen. … mehr

Martin Dehli
Prof. Dr. M. Dehli

Wie stehen die Aussichten für Solares Kühlen?

Der Energiebedarf für Klimatisierung und Kälte steigt weltweit: Sich mit dem technischen Fortschritt wandelnde Arbeitsbedingungen und wachsender Wohlstand erweitern das Bedürfnis nach passend temperierten Räumen. In heißen, sonnenreichen Regionen ist die Klimatisierung nicht selten sogar eine Grundvoraussetzung für die weitere Entwicklung. Längerfristig muss nicht zuletzt wegen der fortschreitenden Industrialisierung heutiger Schwellen- und Entwicklungsländer mit einem weltweit erheblich wachsenden Klimatisierungsbedarf gerechnet werden. … mehr

Eberhard Wagner
Dipl.-Ing.
E. Wagner

Was kostet die Stromkunden die Förderung von regenerativen Energien und von Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen?

Die Politik stellt die Nutzung regenerativer Energien und die gemeinsame, zeitgleiche Erzeugung von Strom und Wärme in sog. Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) in den großen Rahmen von Umweltschutz und Ressourcenschonung. Insbesondere verfolgt sie dabei das Ziel der Verminderung der Kohlendioxid(CO2)-Emissionen. … mehr

Rainer Friedrich
Prof. Dr.-Ing. habil.
R. Friedrich

Wie hoch sind die "externen Kosten" der verschiedenen Energie-Techniken bei der Stromerzeugung?

Die Stromerzeugung verursacht Risiken für die menschliche Gesundheit und Schäden an Pflanzen, Ökosystemen und Materialien. Diese unerwünschten, sogenannten externen Effekte sollten bei Vergleichen und Entscheidungen auf konsistente Weise mit berücksichtigt werden. … mehr

Dr. Herrmann
Dr. D. Herrmann

Welche Auswirkungen hat eine weltweite Verteuerung von Rohstoffen auf die künftige Entwicklung der Energieversorgung?

Zwischen Mitte 2003 und Frühjahr 2004 sind die Preise vieler nicht-energetischer Rohstoffe auf den Weltmärkten sprunghaft angestiegen. Rohstoffpreise waren plötzlich ein öffentliches Thema. Vor allem von China mit seiner boomenden Wirtschaft wurde berichtet, dass es im großen Stil einkauft. Inzwischen hat sich dieser Preisauftrieb etwas verlangsamt. Seinen Platz im öffentlichen Bewusstsein hat die noch stärker spürbare Verteuerung von Erdöl und Erdgas eingenommen. Dennoch bleibt die Frage, ob nicht ein Zusammenhang zwischen beidem besteht, und wie es weiter geht, sowohl mit den Rohstoff- als auch den Energiepreisen? … mehr
Veröffentlicht: 20. Oktober 2005

Joachim Grawe
Prof. Dr. J. Grawe

Sind die deutschen Kernkraftwerke ausreichend versichert?

Die Inhaber (Betreiber) von Kernkraftwerken (KKW) haften unbegrenzt mit ihrem gesamten Vermögen für alle von diesen etwa verursachten Schäden. Für Schäden bis zu einer realistischen Höhe müssen sie sich versichern ("Deckungsvorsorge"). Ein katastrophaler Unfall wie in Tschernobyl ist bei deutschen Kernkraftwerken praktisch ausgeschlossen. … mehr

Beiträge der Stiftung Energie & Klimaschutz Baden-Württemberg

Manfred Popp
Prof. Dr. M. Popp

Energie-Wende – bleibt der Klimaschutz auf der Strecke?

Trotz aller Beschwörungen der Politiker, der Klimaschutz hat es nach der abrupten Energiewende schwerer. Die Argumente, die vor Mitte des Jahres 2010 zugunsten einer Laufzeitverlängerung der Kernkraftwerke ins Feld geführt wurden, waren ja nicht abwegig: 150 Mio. t CO2 sparten die deutschen Kernkraftwerke Jahr für Jahr ein, und das zu äußerst günstigen ökonomischen Bedingungen. Nun wird diese Entlastung 10 Jahre früher fehlen, und es wird kaum möglich sein, diesen Ausfall zu kompensieren, schon gar nicht zu gleichen ökonomischen Bedingungen. … mehr

Manfred Popp
Prof. Dr. M. Popp

Wie entwickelt sich der Energieverbrauch der Welt in Zukunft?

Der World Energy Outlook 2010 der IEA

Die Internationale Energie-Agentur, der die Staaten Europas und Nordamerikas sowie Australien, Neuseeland, Japan und Süd-Korea angehören, hat vor kurzem ihre Prognose für die Entwicklung des Welt-Energieverbrauchs bis 2035 vorgelegt. Für die Weltbevölkerung wird bis 2030 ein Anwachsen von 6,7 Milliarden in 2008 auf 8,5 Milliarden, und ein Wirtschaftswachstum von 3,2 % pro Jahr, hauptsächlich getrieben durch Nicht-Mitgliedsländer der IEA, wie China und Indien, angenommen. Drei Szenarien betrachtet die IEA … mehr

Manfred Popp
Prof. Dr. M. Popp

Führt die globale Wasserknappheit zu neuen Anforderungen an die Energieversorgung?

Wasser ist für Industrie- und Schwellenländer gleichermaßen von großer Bedeutung, aber 1,2 Milliarden Menschen haben keinen Zugang zu sauberem Wasser, alle 20 Sekunden stirbt ein Kind wegen ungesunden Wassers. Wenn die Weltbevölkerung von heute 7 auf voraussichtlich 9 Milliarden in 2050 angewachsen sein wird, wird der Wasserverbrauch aber dem heutigen Bedarf von 12 Milliarden Menschen entsprechen, weil der Wasserverbrauch etwa doppelt so schnell wächst wie die Weltbevölkerung. Zwar besteht die Erde, wie auch der Mensch, zu 70 % aus Wasser, aber über 97 % davon bilden die Ozeane, deren Salzwasser außer für Kühlzwecke zu keiner direkten menschlichen Verwendung geeignet ist. … mehr

Herausgegriffen

Klaus Theißing
Klaus Theißing

Wie verhalten sich Investitions-, Betriebs- und Brennstoffkosten bei unterschiedlichen Systemen zur Stromerzeugung?

Wie lassen sich die Kosten der elektrischen Energieerzeugung für Kohle-, Gas- und Kernkraftwerke aufschlüsseln? […] Gas-Kraftwerke oder Gas- und Dampfturbinen-Anlagen haben geringere Investitionskosten als z. B. Kernkraftwerke. Schon anhand der Bauzeit ist zu erahnen, wie stark die Unterschiede sind: Gaskraftwerke können binnen 2 Jahren errichtet werden. Für Kernkraftwerke ist eine Bauzeit von mehr als 6 oder mehr Jahren die Regel. … zum Artikel

Manfred Popp
Prof. Dr. M. Popp

Was bedeutet die „Energiewende“ für das Energiekonzept der Bundesregierung?

Die abrupte Energiewende der Bundesregierung, aber auch andere aktuelle Entwicklungen haben das Energiekonzept, das die Bundesregierung erst vor 9 Monaten vorgelegt hat, in wichtigen Teilen zur Makulatur gemacht … mehr

Manfred Popp
Prof. Dr. M. Popp

Was bedeuten die Energiebeschlüsse der Bundesregierung vom 29. Mai 2011?

Am 29. Mai hat die Bundesregierung beschlossen, bis 2022 vollständig auf Kernenergie zu verzichten. Die sieben älteren Kernkraftwerke und das KKW Krümmel, die durch das Moratorium stillgelegt wurden, sollen nicht mehr ans Netz gehen, die Jüngeren bis 2022 in Betrieb bleiben. Die im Zusammenhang mit der Laufzeitverlängerung eingeführte Brennelementesteuer wird beibehalten. … mehr

Beiträge in denen die Energiekosten am Rande behandelt werden

Manfred Popp
Prof. Dr. M. Popp

Was sagen die Fachleute der Energiewirtschaft zur Energiewende?

Keine guten Noten erhielt die deutsche Energiepolitik auf der Jahrestagung der VGB Powertech1 2011 in Bern. Die 1100 Energie-Fachleute aus Deutschland, dem diesjährigen Gastgeberland Schweiz und den anderen 26 Mitgliedsländern des VGB diskutierten die Folgen der deutschen Energiewende betont sachlich, aber mit deutlich spürbarem Unbehagen. … mehr

Manfred Popp
Prof. Dr. M. Popp

Was folgt aus dem Stress-Test für die Sicherheitsreserven der deutschen Kernkraftwerke?

Energiewende: 1. Teil

Erstmalig hat die Reaktorsicherheitskommission (RSK) sich jetzt eingehend mit Sicherheitsproblemen befasst, die zum Bereich des Restrisikos gehören, vor allem Erdbeben, Überschwemmungen, zivilisatorische Einwirkungen, insbesondere Flugzeug-Absturz, sowie Notstandssysteme und Kühlwasserversorgung. Der Unfall in Fukushima ist laut RSK nicht dem Bereich des Restrisikos zuzurechnen ist.
Diese in der Berichterstattung kaum wahrgenommene Aussage ist bedeutsam, denn sie bringt die Argumentation der Bundeskanzlerin Merkel zu Fall. Sie hatte ihre Kehrtwende in der Atompolitik damit begründet, sie habe bisher das Restrisiko in einem Hochtechnologieland für eine theoretische Gefahr gehalten … mehr

Eberhard Wagner
Dipl.-Ing.
E. Wagner

Ist in Deutschland mit einer sogenannten Stromlücke zu rechnen?

In jüngster Zeit wird das Thema einer möglichen unzureichenden Stromversorgung kontrovers diskutiert. Sie könnte als Folge des Verzichts auf die Nutzung der Kernenergie, der zunehmenden Blockaden bei der Errichtung von konventionellen Kohlekraftwerken und der Ausweitung der Nutzung erneuerbarer Energien – mit hohem Anteil sog. nicht gesicherter Leistung – eintreten. Derzeit gibt es dazu zwei Studien: Umweltbundesamt (UBA), Deutsche Energie-Agentur (Dena). Diese kommen zu unterschiedlichen Beurteilungen. Eine Studie des Öko-Instituts gibt dazu indirekt Hinweise. Die Bundesregierung selbst verneint eine Gefährdung der Stromversorgung. … mehr

Manfred Popp
Prof. Dr. M. Popp

Ist E10 nun ein Beitrag zum Klimaschutz oder nicht?

Der neue Kraftstoff E 10 ist seit einigen Wochen an den Tankstellen verfügbar, wird jedoch nur von wenigen Autofahreren angenommen. […] Aber auch der Umwelt-Vorteil ist umstritten. Das liegt daran, dass es keine genauen Öko- oder Energiebilanzen zu E10 gibt. Es kann sie auch nicht geben, weil die Energieeffizienz der Biomasse, die ja nur einen geringen Energieinhalt pro Masse bzw. Volumen aufweist, sehr stark von den individuellen Bedingungen abhängt, unter denen sie produziert, transportiert und verarbeitet wird. In ungünstigen Fällen, etwa bei Rapsöl, kann die Energiebilanz negativ werden, dann würden also in die Produktion mehr fossile Energien investiert als das Produkt nachher ersetzen könnte. … mehr

M. Zink
M. Zink

Laufzeitverlängerungen deutscher Kernkraftwerke –
Wie lange können Kernkraftwerke sicher betrieben werden?

Hintergrund der öffentlichen Diskussion um die Laufzeit der deutschen Kernkraftwerke ist der so genannte „Atomkonsens“. Durch diese Vereinbarung wurden die Laufzeiten der deutschen Kernkraftwerke limitiert, indem die noch zu produzierenden Strommengen festgesetzt wurden. Es stellt sich allerdings die Frage, ob die deutschen Kernkraftwerke nicht auch über diese vereinbarte Restlaufzeit hinaus sicher betrieben werden könnten. … mehr

Manfred Popp
Prof. Dr. M. Popp

Was bringt das Energie-Konzept der Bundesregierung?

  • Bemerkenswert ist, dass die Regierung unter Bundeskanzlerin Merkel anders als die Regierungen der letzten 20 Jahre überhaupt ein Energiekonzept vorgelegt hat.
  • Das Grundmuster des Energie-Konzepts ist eindeutig „grün“. Zum ersten Mal gibt eine Bundesregierung dem Klimaschutz höchste Priorität und erklärt die Absicht, die deutsche Energieversorgung auf eine völlig neue Grundlage zu stellen, denn 2050 sollen rund 80 % des Stroms und 50 % der gesamten Energie aus regenerativen Quellen stammen. … mehr
Linkohr
Dr. R. Linkohr

Wie reagiert Europa auf die zunehmende Abhängigkeit von Energieimporten?

Die Abhängigkeit der Europäische Union von Energieimporten wächst. Damit werden die Europäer, die am Tropf der fossilen Energien hängen, immer mehr von Energielieferungen aus politisch instabilen Regionen abhängig. Im Extremfall können sie sogar erpressbar werden. … mehr

Eike Roth
Dr. E. Roth

Ist der Elektroantrieb für Alle möglich?
Alternative Antriebe für Auto und E-Roller

Würde die Fläche Deutschlands ausreichen um alle Haushalte mit sauberem Strom zu versorgen oder auch entsprechende Elektroautos damit betreiben zu können? Dr. Roth: „Eigentlich könnte ich es mir leicht machen und einfach mit „Nein“ antworten. Allein schon wenn 56 Millionen Elektroautos „auf einen Schlag“ mit „sauberem“ Strom fahren sollen, geht das ganz sicher nicht. Ich will aber doch versuchen, etwas weiter auszuholen …“ mehr

Allgemein interessierende Antworten auf Fragen von Lesern

Manfred Popp
Prof. Dr. M. Popp

Wie wirkt sich der beschleunigte Ausstieg aus der Kernenergie auf die Preise und die Versorgungssicherheit beim Strom aus?

Nach dem von der Bundesregierung verhängten Moratorium sind am 17. März dieses Jahres fünf Kernkraftwerke mit einer Leistung von insgesamt über 5000 MWe und einer Stromerzeugung von rund 120 GWe pro Tag vom Netz genommen worden. Zusätzlich waren die Kernkraftwerke Krümmel und Brunsbüttel nicht am Netz, so 7000 MWe nicht zur Verfügung standen. Mit den im Juni zur Energiewende erlassenen Gesetzen ist dies nun zum Dauerzustand geworden. Verstärkt wird dieser Effekt zur Zeit noch durch die regelmäßig im Sommer durchgeführten Revisionen, so dass zeitweilig auch weitere Kernkraftwerke nicht zur Verfügung stehen. … mehr
 

Dr. Eike Roth
Dr. Eike Roth

Sind die Stadtwerke die großen Verlierer der Laufzeitverlängerung der Kernkraftwerke?

In der energiepolitischen Diskussion des Jahres 2010 wird häufig behauptet, die Stadtwerke seien die großen Verlierer der Einigung der Bundesregierung mit den großen Energieversorgern über die Verlängerung der Laufzeiten der Kernkraftwerke. Kommunale Anlagen auf der Basis erneuerbarer Energien würden nun nicht mehr ausreichend ausgelastet werden können und die Stadtwerke würden auf ihren Investitionen sitzen bleiben, die sie im Vertrauen auf die bisherige Gesetzeslage getätigt hätten. Außerdem würde die Laufzeitverlängerung mehr Wettbewerb im Strommarkt verhindern, zum Nachteil aller Verbraucher. Mehrere Energie-Fakten-Leser haben mich um meine Meinung hierzu gefragt. Die ist eindeutig: Die Vorwürfe sind unbegründet. … mehr

Theißing
Klaus Theißing 

Warum werden die Strompreise auch in Zukunft weiter steigen?

In der Antwort sollen keine exakten Preise vorgerechnet werden, sofern dies überhaupt mittelfristig möglich ist. Vielmehr sollen die Einflussgrößen dargestellt und erläutert werden. Denn insbesondere beim Strompreis gibt es einige Fakten, die nicht auf auf kurz- und mittelfristige Preissenkungen hindeuten - ganz im Gegenteil. … mehr

Manfred Popp
Prof. Dr. M. Popp

Was halten Sie von dem Energiepolitischen Appell der deutschen Wirtschaft?

Unter dem Titel „Mut und Realismus für Deutschlands Energiezukunft“ haben die Leiter vieler deutscher Unternehmen und Banken einen „Energiepolitischen Appell“ in Anzeigen und im Internet veröffentlicht. Zu diesem Appell gibt es in der von Bürgern und Politikern zahlreiche Kommentare, zustimmende und ablehnende. Wenn Sie zu einigen in dem Appell angesprochenen Themen weitere Informationen suchen, um sich eine eigene Meinung zu bilden, dann klicken Sie hier

Joachim Grawe
Prof. Dr. J. Grawe

Wie werden Strompreise genehmigt?

Wegen der Bildung und Zusammensetzung der Strompreise wird auf den Beitrag von G. Zybell und E. Wagner Wie werden die Strompreise gebildet? in den „Energie-Fakten“ verwiesen.

In Ergänzung der dortigen Ausführungen ist die Frage wie folgt zu beantworten: … mehr

Eberhard Wagner
Dipl.-Ing.
E. Wagner

Stromkosten und stromwirtschaftlicher Wert „erneuerbarer Energien”

In den Energie-Fakten ist am 13. Juli 2006  der Beitrag: „Wie setzen sich die Strompreise zusammen? (Stand 2006)“ veröffentlicht worden. Ein Leser hat dazu folgende kritische Feststellung an die Autoren gerichtet: „Im Beitrag  »Wie setzen sich die Strompreise zusammen (Stand 2006) ?« hat sich ein Fehler eingeschlichen: Sie berechnen die gesamten EEG-Vergütungen als Mehrkosten. Tatsächlich müssen Sie jedoch von den Vergütungen den Marktpreis des Stroms abziehen. Also 9 Ct/kWh minus 4,5 Ct/kWh (EEX-Grundlaststrom). Nur diese Differenzkosten sind Mehrkosten.“ … mehr

Joachim Grawe
Prof. Dr. J. Grawe

Wenn jetzt Öl und Gas so teuer werden, ist dann nicht die Sonnenenergie billiger?

Man muss - wie immer und überall - unterscheiden. Die Frage wird beantwortet im Hinblick auf:

  1. Als Alternative zur Bereitung von Warmwasser mit Öl und Erdgas .
  2. Für die Heizung im Winter mit Solar-Kollektoren.
  3. Die Stromerzeugung aus Solarenergie (Fotovoltaik).

… mehr

Joachim Grawe
Prof. Dr. J. Grawe

Geht uns bald das Öl aus ?

Schon nach dem 1. Weltkrieg tauchte die Sorge auf, die Öl-Vorräte könnten bald zur Neige gehen. Durch die vom Club of Rome in Auftrag gegebene Studie „Die Grenzen des Wachstums“ schien das 1974 zur Gewissheit zu werden. Der Bericht sagte die Erschöpfung der Vorkommen um die Jahrtausendwende voraus. Doch in diesem Punkt wie bei fast allen Prognosen haben sich die Verfasser gründlich geirrt. … mehr

Martin Dehli
Prof. Dr. M. Dehli

Lohnt sich die Installation einer Infrarot-Heizung in zeitlich begrenzt genutzten Räumen?

Räume, die nur eine begrenzte Zeit zu beheizen sind sind effizient durch z. B. auch eine Infrarot-Strahlungsheizung zu beheizen. Die Raumtemperatur fällt in Kellerräumen in der Regel nicht unter etwa 10 bis 12 °C, wenn solche Räume bei geschlossenen Fenstern genutzt werden; deshalb ist die Heizlast auch an kalten Tagen eher begrenzt und kann z. B. über kleinere Infrarot-Strahlungsgeräte gedeckt werden. … mehr

Hintergrundmaterial

A. VossProf. Dr.-Ing. A. Voß

Wege der Energiewirtschaft zu einer nachhaltigen Energieversorgung

Aus dem Inhalt: Bestandsaufnahme der Energieversorgung Deutschlands, CO2-Emissionen und Klimaschutz, Energiepreise, CO2-Vermeidungskosten, Nachhaltige Versorgung – Was ist das?, Stromerzeugungssysteme auf dem Prüfstand, Rohstoff- und Materialaufwand, Externe Kosten, Vollkosten, Szenarien der Entwicklung, durchschnittliche Stromkosten … zur Präsentation des Vortrags (pdf, rd. 2,5 MB) vom Mai 2011.

Cover TU Dresden Stude

Nachfragesicherung und Lastflüsse nach dem Abschalten von Kernkraftwerken in Deutschland – Sind Engpässe zu befürchten?

„In dieser Studie werden die Auswirkungen des Kernkraftwerksmoratoriums bzw. des vollständigen -ausstiegs auf das deutsche Elektrizitätssystem ermittelt; insbesondere werden erstmalig die Energiebereitstellung und die Lastflüsse im deutschen und mitteleuropäischen Elektrizitätsnetz analysiert. […] Die Preise liegen in den Ausstiegsszenarien um einige Euro pro Megawattstunde höher als im Status Quo. Die Ergebnisse weisen darauf hin, dass die fortgesetzte Abschaltung der sieben Kernkraftwerke des Moratoriums keine ernsthaften Engpässe induziert; ein vollständiger Ausstieg aus der Kernkraft in Deutschland ist insbesondere vor dem Hintergrund der sich derzeit im Bau befindlichen Kraftwerkskapazitäten in den nächsten 3-7 Jahren möglich.“ … Link zur Studie der TU Dresden, TU Berlin und des European University Institute, Florenz (pdf, rd. 700 kB)

Strom TV

Energieversorgung: Die Rahmenbedingungen richtig setzen

„Um eine effiziente und nachhaltige Energieversorgung zu erreichen, braucht es funktionierende Märkte. Voraussetzung dafür sind ausgeklügelte Markteingriffe seitens der öffentlichen Hand. Solche Interventionen bestehen einerseits aus Reformen auf den Energiemärkten, andererseits aus wirtschaftspolitischen Massnahmen zur Förderung von erneuerbaren Energien und zur Erhöhung der wirtschaftlichen Energieeffizienz.“
Link zum Newsletter des Energy Science Centers der ETH Zürich (pdf, 556 kB)

Studie Kraftwerke 2010 Plus

Kraftwerke 2020+ – Kraftwerksoptionen für die Zukunft

„Der Wissenschaftliche Beirat des europäischen technischen Fachverbandes für die Strom- und Wärmeerzeugung VGB PowerTech, zusammengesetzt aus 30 Professoren der Kraftwerkstechnik aus acht europäischen Ländern, hat seine Sicht der Situation der europäischen Elektrizitätsversorgung und seine Besorgnisse und Empfehlungen zur Ausgestaltung der zukünftigen Forschungserfordernisse auf diesem Gebiet in einer neuen 32-seitigen Stellungnahme Kraftwerksoptionen für die Zukunft - Kraftwerke 2020+ zusammengefasst.“
(Aus der Ankündigung des VGB, 2010; Link zu vgb.org)

Energiespiegel COver

Nachhaltige Elektrizität: Wunschdenken oder bald Realität?

Energiespiegel – eine Publikations des Paul-Scherrer-Instituts (PSI, Villigen, CH Sommer 2010). Aus der Ankndigung der Publikation:

„Nachhaltigkeit ist heute in aller Munde. Kaum ein Begriff wird so oft gebraucht wie auch missbraucht. Der Wunsch nach einer nachhaltigen Entwicklung ist wohl unbestritten, aber was bedeutet das konkret im Energie- und Stromsektor? Kann die Nachhaltigkeit von Energiesystemen objektiv gemessen werden? Welche Technologien schneiden dabei gut ab? Die jüngste Forschung am PSI zeigt, dass es derzeit keine optimale Lösung gibt und dass es darauf ankommt, wo wir unsere Prioritäten setzen. Lesen Sie mehr in der aktuellen Ausgabe des PSI Energie-Spiegels.“ … mehr (pdf, rd. 2 MB, Link zum PSI)

Cover Förderfontsvertrag

Förderfontsvertrag

Vertrag zwischen der Bundesregierung und den Betreibern der Kernkraftwerke aus dem September 2010 (In den Medien auch als „Geheimvertrag“ bezeichnet.) … mehr (pdf, rd. 450 kB)

COver Studie Energieszenarien

Energieszenarien für ein Energiekonzept der Bundesregierung

Studie von ewi, prognos und gws aus dem Jahr 2010 für das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie und das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit. … mehr (pdf, 2,3 MB)

Cover Hundt Heliane

Kein Systemkonflikt zwischen Erneuerbaren Energie und Kernkraft

Längere Laufzeiten der Kernkraftwerke stehen erheblichem Ausbau Erneuerbarer Energien nicht entgegen. zur Studie (pdf, rd. 8 MB)

(Anschlussstudie der unten beschriebenen Studie „Verträglichkeit von erneuerbaren Energien und Kernenergie im Erzeugungsportfolio“

A. VossProf. Dr.-Ing. A. Voß

Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWI): Energieprognose 2009 bis 2030

Die Energieprognose wurde vom Institut für Energiewirtschaft und Rationelle Energieanwendung (IER) der Universität Stuttgart gemeinsam mit dem Rheinisch-Westfälischen Institut für Wirtschaftsforschung (RWI), Essen, und dem Zentrum für Europäische Wirtschaftforschung (ZEW), Mannheim, erarbeitet.

Der Primärenergieverbrauch in Deutschland wird bis zum Jahr 2030 um 21 Prozent im Vergleich zum Jahr 2007 zurückgehen. Verantwortlich dafür sind vor allem deutliche Steigerungen bei der Energieproduktivität. Die Nachfrage nach Elektrizität wird bis zum Jahr 2030 steigen. Dies liegt vor allem an dem fortgesetzten Trend zu Singlehaushalten. Um den steigenden Stromverbrauch hierzulande zu decken, wird zunehmend Strom aus dem Ausland importiert werden müssen. Energieprognose 2009 bis 2030 (Link zum IER)

Dietmar Ufer
Dr. D. Ufer
Analyse der energiewirtschaftlichen Situation 2005 in Deutschland (pdf, 215 kB )

Links

 

Niedriger Strompreis – Fluch oder Segen?

Die Frage wird von Dr. Björn Peters, Ressortleiter Energiepolitik bei Deutschen Arbeitgeberverband beantwortet. Link zur Webseite des Deutschen Arbeitgeberverbands.

Eberhard Wagner
Dipl.-Ing.
E. Wagner

Verstehen Sie das EEG und die Strompreise?

Stromversorgung im Strompreis-Irrgarten

Steigende Strompreise werden immer mehr zum Ärgernis. Die Vorwürfe an die vermeintlichen Verursacher dieser Entwicklung, sind wohlfeil. Es sind immer die Anderen. Die Vorwürfe sind oft widersprüchlich oder sind falsch.

Die am 18. Jan. '14 von Minister Gabriel bekannt gewordenen Absichten zur Verminderung der ständigen steigenden Strompreise, überzeugen nicht. Solange die „Erneuerbaren“ Vergütungen erhalten, die erheblich über den Erzeugungskosten der konventionellen Kraftwerke liegen, wird auch die EEG-Umlage grundsätzlich steigen müssen. … mehr im Blog von Eberhard Wagner bei WordPress.com

Screenshot bmu

„Strompreisbremse: “Vorschlag zur Strompreissicherung

Bundeswirtschaftsminister Rösler und Bundesumweltminister Altmaier haben am 14. Februar in Berlin einen gemeinsamen Vorschlag zur „Strompreisbremse“, also zur Dämpfung der Kosten des Ausbaus der erneuerbaren Energien vorgestellt. Hintergründe werden auf der Webseite des Bundesumweltministeriums (Link zu bmu.de) erläutert.

Screenshot NZZ

Falsche Preissignale in den Energiemärkten

Ineffiziente Förderung der «Energiewende»

„2012 war ein Spitzenjahr für die neuen erneuerbaren Energieformen: In Deutschland gingen Solaranlagen mit einer Gesamtleistung von 7,6 Gigawatt (GW) ans Netz, nachdem bereits in den beiden Vorjahren mit je 7,5 GW Höchstwerte erzielt worden waren. Auch auf dem neuen Kontinent boomte die Branche. 2012 wurden in den USA Windenergieanlagen mit einer gesamthaften Kapazität von 12 GW in Betrieb genommen, auch dies ein Rekord, obwohl die Subventionen ab Anfang 2013 auszulaufen drohten. Gleichzeitig mussten aber die Teilnehmer dieses Booms hüben wie drüben Federn lassen.“ … zum Artikel (Link zu nzz.ch, der Neuen Zürcher Zeitung; Titel und Texte: NZZ, 12. Jan. '13)

Screenshot

Strompreis: Kleinkunden müssen für Milliardenausfall bezahlen

„Die schwarz-gelbe Bundesregierung schiebt der Industrie Milliarden zu. Die Kosten werden den Kleinverbrauchern aufgebürdet. Das fiel zunächst nicht einmal in Fachkreisen auf.“ … Link zu Frankfurter Rundschau Online (FR; Titel & Text: FR)
 

Screenshot vbw

Was kostet die Energiewende? (vbw-Studie)

Kosten des Ausbaus der erneuerbaren Energien

„Professor Dr. Georg Erdmann, Leiter Institut für Energietechnik der Technischen Universität Berlin, ermittelte im Auftrag der vbw - Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. die Kosten für den Ausbau der erneuerbaren Energien in Deutschland. Seine Untersuchungen basieren auf den Ausbauzielen der Bundesregierung und auf der Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) vom Juli 2011, welches die Förderungen der einzelnen Energiearten festlegt. Die Zusatzkosten des Ausbaus erneuerbarer Energien in Deutschland setzen sich aus direkten und indirekten Kosten zusammen“ ... Link zur Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft (vbw-bayern.de)
 

Eberhard Wagner
Dipl.-Ing.
E. Wagner

Energie-Autarkie von Gemeinden und Regionen - ist diese möglich?

Eine "Autarke Energieversorgung" von Gemeinden und ggf. Regionen wird, auch in Verbindung mit der sog. "Dezentralen Energieerzeugung", als die einzige zukunftsträchtige und von den Bürgern akzeptierte Versorgungstechnik beurteilt. Die Randbedingungen und Grenzen dieses Konzeptes werden dargelegt. … mehr im Blog von Eberhard Wagner bei WordPress.com

Eberhard Wagner
Dipl.-Ing.
E. Wagner

Die energie-autarke Gemeinde Güssing in Österreich – ist diese wirklich "autark"?

Die Problematik der Realisierung von sogenannten energie-autarken Gemeinden, Städten, Regionen etc. werden anhand der sog. „energie-autarken“ Gemeinde Güssing (Österreich) beschrieben. … mehr im Blog von Eberhard Wagner bei WordPress.com

R2B Studie BDI Cover Screebshot

Was kostet die Energiewende? (BDI-Studie)

Energieökonomische Analyse eines Ausstiegs aus der Kernenergie in Deutschland bis zum Jahr 2017 Link zur acht Seiten umfassenden Kurzfassung der Studie (pdf, 0,5 MB; Link zum Bundesverband der deutschen Industrie; BDI.eu)

TABBüro für Technikfolgen-Abschätzung beim Dt. Bundestag (TAB)

CO2-Abscheidung und -Lagerung bei Kraftwerken

Die gegenwärtige Energieversorgung in Deutschland und in der EU beruht zu über 80 % auf fossilen Energieträgern, bei deren Nutzung Kohlendioxid (CO2) entsteht, das zum vom Menschen gemachten Klimawandel beiträgt. Zur Minderung von Treibhausgasemissionen wird zurzeit daran gedacht, CO2 aus dem Abgasstrom von Kraftwerken und Industrieanlagen abzutrennen und anschließend in unterirdische Lagerungsstätten zu verbringen. Der Bericht schliest das Spannungsfeld zwischen «sauberer» Nutzung der Kohle und langfristig unkalkulierbaren Risiken auf. … mehr (Link zum Büro für Technikfolgen-Abschätzung beim Deutschen Bundestag)

 

Internationale Energieagentur (International Energy Agency - IEA)
(Link zu iea.org)

Erdölbevorratungsverband (Link zu EBV-oil.de)