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Materialbedarf oder Materialeinsatz

Folgende

haben wir zum Thema Materialbedarf & Materialeinsatz veröffentlicht.

Beiträge eigener Autoren

Mackenthun
Dr. G. Mackenthun

Wie groß sind die Umwelt- und Gesundheitsrisiken der unterschiedlichen Stromerzeugungsarten im Vergleich?

Kernenergie gilt den meisten Bundesbürgern als gefährlich. Sie vergessen dabei, dass auch die Nutzung anderer Energieträger wie Kohle, Öl und Gas ihre Gesundheits- und Unfallrisiken haben. In der Langfassung werden die aus dem unterschiedlichen Materialeinsatz oder auch -bedarf resultierenden Umwelt- und Gesundheitsrisiken der einzelnen Stromerzeugungsarten miteinander verglichen. … mehr

Rainer Friedrich
Prof. Dr.-Ing. habil.
R. Friedrich

Wie hoch sind die "externen Kosten" der verschiedenen Energie-Techniken bei der Stromerzeugung?

Die Stromerzeugung verursacht Risiken für die menschliche Gesundheit und Schäden an Pflanzen, Ökosystemen und Materialien. Diese unerwünschten, sogenannten externen Effekte sollten bei Vergleichen und Entscheidungen auf konsistente Weise mit berücksichtigt werden. … mehr

P. Borsch
Dr. P. Borsch

Welche Emissionen von Schwefeldioxid, Stickoxiden und Staub entstehen bei den verschiedenen Energiesystemen?

Bei der Verbrennung von Kohlen und Erdölprodukten sowie Erdgas entstehen – neben dem klimawirksamen Kohlendioxid (CO2) – als wichtigste Schadstoffe Schwefeldioxid (SO2), Stickoxide (NOx) und Staub. Deren Menge bzw. Anteile am Rauchgas hängt ab von der Zusammensetzung des Brennstoffs, der Verbrennungstechnik und dem Aufwand bei der Rauchgasreinigung. … mehr
Eine Übersicht (und weitere Diagramme) von Emissionen unterschiedlicher Kraftwerksarten finden sich in der PowerPoint Präsentation
Windenergie – Entwicklungen, Erwartungen und energiewirtschaftliche Einordnung (pdf, 1,8 MB)

Dr. Herrmann

Dr. Dieter Herrmann

Welche Auswirkungen hat eine weltweite Verteuerung von Rohstoffen auf die künftige Entwicklung der Energieversorgung?

Zwischen Mitte 2003 und Frühjahr 2004 sind die Preise vieler nicht-energetischer Rohstoffe auf den Weltmärkten sprunghaft angestiegen. Rohstoffpreise waren plötzlich ein öffentliches Thema. Vor allem von China mit seiner boomenden Wirtschaft wurde berichtet, dass es im großen Stil einkauft. Inzwischen hat sich dieser Preisauftrieb etwas verlangsamt. Seinen Platz im öffentlichen Bewusstsein hat die noch stärker spürbare Verteuerung von Erdöl und Erdgas eingenommen. Dennoch bleibt die Frage, ob nicht ein Zusammenhang zwischen beidem besteht, und wie es weiter geht, sowohl mit den Rohstoff- als auch den Energiepreisen? … mehr Veröffentlicht: 20. Oktober 2005

Dr. Herrmann

Dr. Dieter Herrmann

Bestätigen neuere Entwicklungen eine Trendwende globaler Rohstoffversorgung?

Bei anhaltendem Preisanstieg lohnen sich verstärkte Anstrengungen zu Einsparung und Substitution sowie zur Ausweitung von Recycling und primärer Rohstoffproduktion. Aber diese Maßnahmen verlangen selbst zunächst Vorleistungen an Rohstoff und Material, ehe sie langfristig zur Entlastung der Versorgungslage beitragen. Gleichzeitig sind sie mit erheblich wachsenden Anforderungen an die Energieversorgung verbunden. Deren notwendige Erweiterung wird den Rohstoffbedarf nochmals verstärken. Gleichzeitig dürfte sich die Wettbewerbsfähigkeit materialintensiver Energieversorgungslösungen verschlechtern. … mehr
Veröffentlicht: 12. Oktober 2006

Dr. Herrmann

Dr. Dieter Herrmann

Spielen die hohen Rohstoffpreise überhaupt noch eine Rolle für die Entwicklung der Energieversorgung, wo sich doch heute alles um den Klimaschutz dreht?

dieser Widerspruch besteht nur scheinbar. In Wirklichkeit handelt es sich um unterschiedliche Seiten ein und derselben Medaille, nämlich den unabdingbaren Übergang zu neuen Dimensionen und Formen der Nutzung sowie des Schutzes der Natur. … mehr
Veröffentlicht: 13. Dezember 2007

Dr. Herrmann

Dr. Dieter Herrmann

Was hat die aktuelle weltweite Finanz- und Wirtschaftskrise mit der Zukunft globaler Energieversorgung zu tun?

Zunächst fällt ins Auge, dass der Ölpreis mit dem offenen Ausbrechen der Krise von Spitzenwerten um 145 $/b Anfang Juli 2008 auf ein relativ stabiles Niveau um die 45 $/b im I. Quartal 2009 zurückgefallen ist. Die analoge Aussage gilt übrigens auch für die Rohstoffpreise, die ihr Maximum aber schon Anfang März 2008 erreicht hatten. Allerdings werden diese Preisrückgänge, die dem dramatischen Konjunktureinbruch geschuldet sind, kaum von langer Dauer sein. Konjunkturelle Wiederbelebung, Nachholbedarf der Entwicklungs- und Schwellenländer sowie globales Bevölkerungswachstum lassen wieder höhere Preise und einen künftig noch bedeutenden Ausbau der Rohstoff- und Energieversorgung erwarten. … mehr
Veröffentlicht: 5. Mai 2009

Allgemein interessierende Antworten auf Fragen von Lesern

Manfred Popp
Prof. Dr. M. Popp

Ist E10 nun ein Beitrag zum Klimaschutz oder nicht?

Der neue Kraftstoff E 10 ist seit einigen Wochen an den Tankstellen verfügbar, wird jedoch nur von wenigen Autofahreren angenommen. […] Aber auch der Umwelt-Vorteil ist umstritten. Das liegt daran, dass es keine genauen Öko- oder Energiebilanzen zu E10 gibt. Es kann sie auch nicht geben, weil die Energieeffizienz der Biomasse, die ja nur einen geringen Energieinhalt pro Masse bzw. Volumen aufweist, sehr stark von den individuellen Bedingungen abhängt, unter denen sie produziert, transportiert und verarbeitet wird. In ungünstigen Fällen, etwa bei Rapsöl, kann die Energiebilanz negativ werden, dann würden also in die Produktion mehr fossile Energien investiert als das Produkt nachher ersetzen könnte. … mehr

Beiträge der Stiftung Energie & Klimaschutz Baden-Württemberg

Manfred Popp
Prof. Dr. M. Popp

Führt die globale Wasserknappheit zu neuen Anforderungen an die Energieversorgung?

Wasser ist für Industrie- und Schwellenländer gleichermaßen von großer Bedeutung, aber 1,2 Milliarden Menschen haben keinen Zugang zu sauberem Wasser, alle 20 Sekunden stirbt ein Kind wegen ungesunden Wassers. Wenn die Weltbevölkerung von heute 7 auf voraussichtlich 9 Milliarden in 2050 angewachsen sein wird, wird der Wasserverbrauch aber dem heutigen Bedarf von 12 Milliarden Menschen entsprechen, weil der Wasserverbrauch etwa doppelt so schnell wächst wie die Weltbevölkerung. Zwar besteht die Erde, wie auch der Mensch, zu 70 % aus Wasser, aber über 97 % davon bilden die Ozeane, deren Salzwasser außer für Kühlzwecke zu keiner direkten menschlichen Verwendung geeignet ist. … mehr

Hintergrundmaterial & Links

A. VossProf. Dr.-Ing. A. Voß

Wege der Energiewirtschaft zu einer nachhaltigen Energieversorgung

Aus dem Inhalt: Bestandsaufnahme der Energieversorgung Deutschlands, CO2-Emissionen und Klimaschutz, Energiepreise, CO2-Vermeidungskosten, Nachhaltige Versorgung – Was ist das?, Stromerzeugungssysteme auf dem Prüfstand, Rohstoff- und Materialaufwand, Externe Kosten, Vollkosten, Szenarien der Entwicklung, durchschnittliche Stromkosten … zur Präsentation des Vortrags (pdf, rd. 2,5 MB) vom Mai 2011.

Energiespiegel COver

Der Blick aufs Ganze: Ökobilanzen

„Immer wieder sehen sich Entscheidungsträger vor die Aufgabe gestellt, bei der Optimierung von Prozessen oder Investitionsentscheiden zwischen Alternativen wählen zu müssen, die unterschiedliche Umweltwirkungen haben. Ein hilfreiches Instrument in solchen Situationen sind Ökobilanzen. Sie liefern die nötigen Daten, um verschiedene Optionen umfassend miteinander vergleichen zu können.“

Link zum Newsletter des Energy Science Centers der ETH Zürich (pdf, 1,4 MB);
Titel und Text: ESC-ETH

Energiespiegel COver

Nachhaltige Elektrizität: Wunschdenken oder bald Realität?

Energiespiegel – eine Publikations des Paul-Scherrer-Instituts (PSI, Villigen, CH Sommer 2010). Aus der Ankndigung der Publikation:

„Nachhaltigkeit ist heute in aller Munde. Kaum ein Begriff wird so oft gebraucht wie auch missbraucht. Der Wunsch nach einer nachhaltigen Entwicklung ist wohl unbestritten, aber was bedeutet das konkret im Energie- und Stromsektor? Kann die Nachhaltigkeit von Energiesystemen objektiv gemessen werden? Welche Technologien schneiden dabei gut ab? Die jüngste Forschung am PSI zeigt, dass es derzeit keine optimale Lösung gibt und dass es darauf ankommt, wo wir unsere Prioritäten setzen. Lesen Sie mehr in der aktuellen Ausgabe des PSI Energie-Spiegels.“ … mehr (pdf, rd. 2 MB, Link zum PSI)

COver Studie Energieszenarien

Energieszenarien für ein Energiekonzept der Bundesregierung

Studie von ewi, prognos und gws aus dem Jahr 2010 für das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie und das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit. … mehr (pdf, 2,3 MB)

A. VossProf. Dr.-Ing. A. Voß

Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWI): Energieprognose 2009 bis 2030

Die Energieprognose wurde vom Institut für Energiewirtschaft und Rationelle Energieanwendung (IER) der Universität Stuttgart gemeinsam mit dem Rheinisch-Westfälischen Institut für Wirtschaftsforschung (RWI), Essen, und dem Zentrum für Europäische Wirtschaftforschung (ZEW), Mannheim, erarbeitet.

Der Primärenergieverbrauch in Deutschland wird bis zum Jahr 2030 um 21 Prozent im Vergleich zum Jahr 2007 zurückgehen. Verantwortlich dafür sind vor allem deutliche Steigerungen bei der Energieproduktivität. Die Nachfrage nach Elektrizität wird bis zum Jahr 2030 steigen. Dies liegt vor allem an dem fortgesetzten Trend zu Singlehaushalten. Um den steigenden Stromverbrauch hierzulande zu decken, wird zunehmend Strom aus dem Ausland importiert werden müssen. Energieprognose 2009 bis 2030 (Link zum IER)

A. Voss
Prof. Dr.-Ing. A. Voß

Emissionen & Materialeinsatz

Eine Übersicht von Emissionen, Materialeinsatz (oder auch Materalbedarf) unterschiedlicher Kraftwerksarten finden sich im Arbeitsbericht 01 „Lebenszyklusanalyse ausgewählter Stromerzeugungstechniken – Stand 2005“ des IER. (zum Bericht, pdf, rd. 200 kB)

 

Internationale Energieagentur (International Energy Agency - IEA)
(Link zu iea.org)

Erdölbevorratungsverband (Link zu EBV-oil.de)

Dietmar Ufer
Dr. D. Ufer
Analyse der energiewirtschaftlichen Situation 2005 in Deutschland (pdf, 215 kB )