Energie-Fakten -> Wir über uns

 

Video: Willkommen bei
den Energie-Fakten.de

 

Prof. Popp Einführungsvideo mit
Prof. Dr. Manfred Popp
(rd. 2:30 Min.)

Wir über uns

Die Informations-Plattform „Energie-Fakten.de“ ist eine Initiative unabhängiger Fachleute, die sich beruflich in Wissenschaft und Wirtschaft mit unterschiedlichen Fragen der Energieversorgung und deren Wechselbeziehungen zu Umwelt und Gesellschaft beschäftigen. Sie wollen ihr Wissen und ihre Erfahrungen über das Internet einer möglichst breiten interessierten Öffentlichkeit "per Mausklick" zur Verfügung stellen, und zwar:

  • wissenschaftlich kompetent und unabhängig,
  • unentgeltlich,
  • so klar und leicht verständlich wie möglich.

Energie-Fakten e.V.

Im Oktober 2009 haben die Mitglieder des Autorenteams den Verein Energie-Fakten gegründet, um der ständig bedeutenderen Initiative eine Rechtsform zu geben. Werden Sie jetzt Mitglied! Den Aufnahmeantrag (pdf, rd. 50 kB) ausfüllen und einsenden.

Der Vorstand des Energie-Fakten e. V.

Herausgeber:

Die Herausgeber der Energie-Fakten handeln eigenverantwortlich im Auftrag des Energie-Fakten e.V.

Warum Energie-Fakten?

Energie ist ein Thema, das uns alle angeht. Fast alle unsere Aktivitäten in Beruf und Freizeit, auch unsere Mobilität und unsere Kommunikation sind auf eine sichere und zuverlässige Versorgung mit Energie angewiesen. Die in den letzten Jahren nach langer Pause wieder gestiegenen Energiepreise spürt jeder; sie haben dem Thema Energie wieder die größere politische Beachtung verschafft, die es aus anderen Gründen immer schon verdient hatte. Im internationalen Wettbewerb ist eine sichere und kostengünstige Energieversorgung ein wichtiger Standortfaktor für ein modernes Industrieland. Wir erleben jetzt, wie zwischen der Begrenztheit der Ressourcen, vor allem an Öl und Gas, und dem wachsenden Energiehunger der bevölkerungsreichen Länder Asiens eine wachsende Spannung entsteht.

Das andere Spannungsfeld betrifft die Umweltwirkungen des Energie-Sektors. In den letzten Jahren hat ist allem die Sorge gewachsen, dass der ständig steigende Verbrauch fossiler Energiequellen zu Veränderungen des globalen Klimas führen könnte, die die Lebensbedingungen des Menschen auf der Erde erheblich beeinflussen würden. Deshalb haben die hochentwickelten Länder jetzt eine besondere Verantwortung, den Übergang in eine nachhaltige Energieversorgung einzuleiten, die ihre Bedürfnisse langfristig besser in Einklang mit gesunden und umweltverträglichen Lebensbedingungen bringt.

Über die Frage, wie diese Energieversorgung künftig realisiert werden soll, besteht keinerlei Konsens. Alle wünschen sich eine möglichst große Rolle der Erneuerbaren Energien, aber wo liegt ihre Grenze angesichts ihrer hohen Kosten und schwankenden Verfügbarkeit? Das Erdöl wird als erste der fossilen Energiequellen zur Neige gehen, ist als Motor unserer individuellen Mobilität aber schwer zu ersetzen, weil keine andere Energiequelle so einfach und effektiv auf kleinem Raum zu speichern ist. Auch wenn dies insbesondere für den elektrischen Antrieb von Fahrzeugen noch nicht befriedigend gelöst ist, werden vielleicht bald erste Schritte in die Elektro-Mobilität beginnen. Der denkbare Übergang zu Bio-Treibstoffen führt schon jetzt im Anfangsstadium zu Konflikten mit der Ernährung der Menschen in der dritten Welt. Erdgas ist attraktiv für die dezentrale Verwendung und auch für Kraftwerke, auch weil es unter den fossilen Energiequellen die geringsten Klimaschäden verursacht, doch droht in Europa bald eine starke Abhängigkeit von Russland. Steinkohle ist weltweit noch reichlich vorhanden, stößt aber wegen ihrer möglichen Klimafolgen auf wachsende Akzeptanzprobleme. Braunkohle ist in Deutschland die einzige wirklich konkurrenzfähige heimische Energiequelle und ein wichtiger Arbeitsplatzgarant im Osten wie im Westen, ist aber die klimaschädlichste fossile Energieform. Deshalb gibt es Überlegungen, das bei der Verbrennung entstehende Klimagas CO2 einzufangen und unterirdisch zu lagern, aber das kostet viel Geld und Energie. Die klimaneutrale Kernenergie kann oder sollte weltweit nur in hochentwickelten Ländern einen Beitrag leisten, stößt aber vor allem in Deutschland und Österreich auf grundlegende Bedenken wegen der Sicherheit und der Endlagerung der radioaktiven Abfälle. Das Stromnetz in Europa muss ausgebaut werden, schon weil ein wachsender Anteil an erneuerbaren Energie wegen ihrer schwankenden Verfügbarkeit mehr Energietransport über größere Entfernungen erfordert; aber auch neue Leitungstrassen stoßen auf Ablehnung.

Was bieten die Energie-Fakten?

Energie-Fakten.de will in allen diesen und vielen weiteren Fragen Fakten liefern, Fakten, die es den Besuchern unserer Seiten erlauben sollen, sich ein eigenes Bild zu machen. Unsere Autoren sind erfahrene Fachleute auf den Gebieten, in denen sie zu den Energie-Fakten beitragen. Wir wählen die Autoren so aus, dass sie nicht die Interessen von Unternehmen oder Verbänden vertreten und keine einseitige Haltung zu einzelnen Energietechnologien haben. Bewusst verzichten wir darauf, aus der Summe der Beiträge Empfehlungen für die Energiepolitik abzuleiten, wir wollen nur die individuelle Meinungsbildung durch sachliche Grundlagen fördern.

Die Energie-Fakten geben den heutigen Stand von Wissenschaft und Technik wieder. In allen Fällen, in denen die Diskussion in der Wissenschaft und Technik abgeschlossen ist, können Sie sich auf die Korrektheit unserer Aussagen verlassen. Wo es unterschiedliche Auffassungen auch in Fachkreisen gibt, etwa über die Dringlichkeit der Reduzierung der Klimagase oder über Chancen und Risiken der Speicherung von CO2, versuchen wir, alle Argumente und Fakten dazustellen, enthalten uns aber eines eignen Urteils in der Sache.

Was brauchen die Energie-Fakten?

Mit über 2 Millionen Zugriffen im Jahr (Stand Ende 2013) bei wachsender Tendenz sind die Energie-Fakten eine der größten unabhängigen Informationsplattformen im deutschsprachigen Internet zu Energiefragen. Hinter diesem Erfolg steckt viel Aufwand an Arbeit, Zeit und Finanzmitteln für die Internetpräsentation, der bisher aus Spenden finanziert wurde. Wenn Sie unsere Arbeit unterstützen wollen, freuen wir uns über eine Spende, für die wir gerne eine steuerlich absetzbare Spendenquittung ausstellen. Der Verein ist als gemeinnützig anerkannt.

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Um die Energie-Fakten noch attraktiver zu machen, werden wir künftig um große Aktualität bemüht sein und mehr Videos und Pod-Casts einbauen. Um den dadurch steigenden Mittelbedarf zu decken, laden wir auch zur Werbung auf den Seiten der Energie-Fakten ein (pdf, rd. 2 MB).

Was wir auch brauchen, ist konstruktive Kritik. Schreiben Sie uns an anfragen@energie-fakten.de, wenn unsere Artikel nicht ausreichend verständlich sein sollten oder wenn Sie zu Ihren Fragen keine Informationen bei uns finden. So helfen Sie uns, die Energie-Fakten immer besser zu machen.

Wie unabhängig und neutral sind die Energie-Fakten?

Diese Frage hat Prof. Dr. Manfred Popp nach mehreren Anfragen hier beantwortet.

Wie entstehen die Fragen und Antworten der Energie-Fakten?

Diese Frage hat Klaus Theißing hier beantwortet.

Wie aktuell sind ihre Daten?

Diese Frage hat Klaus Theißing hier beantwortet.