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Aspekt Globale Energiefragen

Folgende Artikel, Fragen (FAQ) und Links haben wir zu dem Aspekt Globale Energiefragen veröffentlicht. Wir haben sie unterteilt in die Bereiche

Ferner finden Sie

Da ein Artikel durchaus mehrere Aspekte behandeln kann, können Artikel unter mehreren Aspekten gelistet sein. Artikel müssen jedoch nicht alle Aspekte behandeln.

 

Eike Roth
Dr. E. Roth

Welche Umweltprobleme der Energieversorgung sind die wichtigsten?

Ohne Energiezufuhr gibt es kein Leben. Und wenn viele Menschen „gut“ leben wollen, brauchen sie viel Energie. Unsere Energieversorgung beeinflusst aber unvermeidbar auch unsere Umwelt. Wie und wie sehr, hängt von der Art der Energieversorgung ab. Sind diese Einflüsse zu groß, sprechen wir von Umweltproblemen. Die wichtigsten Umweltprobleme unserer Energieversorgung werden in dem Artikel erläutert. … mehr

Linkohr
Dr. R. Linkohr

Wie reagiert Europa auf die zunehmende Abhängigkeit von Energieimporten?

Die Abhängigkeit der Europäische Union von Energieimporten wächst. Damit werden die Europäer, die am Tropf der fossilen Energien hängen, immer mehr von Energielieferungen aus politisch instabilen Regionen abhängig. Im Extremfall können sie sogar erpressbar werden.… mehr

Eigene Beiträge

Regenerative Energien

Eike Roth
Dr. E. Roth

Holzpellets – Was können sie wirklich?

Holzpellets haben Hochkonjunktur. Sie können – so heißt es jedenfalls allgemein – billige Energie bereitstellen erschöpfbare Energieressourcen schonen unsere Abhängigkeit von politisch instabilen Ländern reduzieren und vor allem können sie einen erheblichen Beitrag zur Reduzierung von CO2-Fereisetzungen leisten. Infolge letzterem werden sie auch als wichtiges Hilfsmittel zur Erfüllung unserer Verpflichtungen zur Abwehr drohender Klimaänderungen auf der Basis des Kyoto-Protokolls angesehen. Da die Nutzung von Holzpellets eine bestimmte Form der Nutzung von Sonnenenergie ist, erfreuen sie sich auch gesellschaftlich einer großen Wertschätzung. … mehr

Joachim Grawe
Prof. Dr. Joachim Grawe

Wenn jetzt Öl und Gas so teuer werden, ist dann nicht die Sonnenenergie billiger?

Man muss - wie immer und überall - unterscheiden. Die Frage wird beantwortet im Hinblick auf:

  1. Als Alternative zur Bereitung von Warmwasser mit Öl und Erdgas .
  2. Für die Heizung im Winter mit Solar-Kollektoren.
  3. Die Stromerzeugung aus Solarenergie (Fotovoltaik).

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Eike Roth
Dr. E. Roth

Wieso gelten Sonne, Wind und Wasser als erneuerbar?

Im normalen Sprachgebrauch bedeutet die Nachsilbe „bar“, dass der Mensch etwas tut bzw. tun kann. „Lösbar“ ist z. B. eine Aufgabe, wenn wir sie lösen können, „erneuerbar“ ist etwas, wenn wir es erneuern können. Da Energie physikalisch gesehen aber nicht erzeugt, sondern nur von einer Form in eine andere umgewandelt werden kann, kann es genau genommen gar keine „erneuerbaren Energien“ geben. In nicht ganz korrektem, aber eingebürgertem Sprachgebrauch wird „erneuerbar“ bei Energien jedoch in der Bedeutung von „sich erneuernd“ bzw. „regenerativ“ verwendet. Bei diesen Energien sind es zwar nicht wir Menschen, die sie erneuern, sondern sie tun das von selbst, bzw. die Natur stellt sie uns immer wieder erneut zur Verfügung. … mehr

Prof. GraweProf. Dr. Joachim
Grawe

Warum kommt bei Ihnen die Solarenergie so schlecht weg?

Die Solarenergie kommt in den „Energie-Fakten“ keineswegs „schlecht weg“. Sie wird allerdings nicht – wie andernorts oft – euphorisch verfärbt, sondern realistisch beurteilt. … mehr

Martin Dehli
Prof. Dr. M. Dehli

Wie stehen die Aussichten für Solares Kühlen?

Der Energiebedarf für Klimatisierung und Kälte steigt weltweit: Sich mit dem technischen Fortschritt wandelnde Arbeitsbedingungen und wachsender Wohlstand erweitern das Bedürfnis nach passend temperierten Räumen. In heißen, sonnenreichen Regionen ist die Klimatisierung nicht selten sogar eine Grundvoraussetzung für die weitere Entwicklung. Längerfristig muss nicht zuletzt wegen der fortschreitenden Industrialisierung heutiger Schwellen- und Entwicklungsländer mit einem weltweit erheblich wachsenden Klimatisierungsbedarf gerechnet werden. … mehr

J. Giesecke
Prof. Dr.-Ing. habil. Dr.-Ing. e. h.
J. Giesecke

Wie verhält es sich mit der weltweiten Wasserkraftnutzung?

Zusehends wurde etwa ab Mitte des 19. Jahrhunderts aus Kostengründen und wegen der höheren Effizienz der Energieausbeute das Mühlrad als erste hydraulische Maschine durch Wasserturbinen ersetzt. In der Verbindung von Turbine und Generator entstand aus der Mühle ein Kleinwasserkraftwerk zur Erzeugung elektrischer Energie. Erst die Kombination der Nutzung natürlicher Wasserkräfte mit den Möglichkeiten der elektrischen Stromerzeugung, mit der Weiterleitung des elektrischen Stromes über große Entfernungen und mit der Umsetzung elektrischer Energie vor Ort erlaubte die vielfältige Anwendung der Wasserkraft in der Neuzeit.  … mehr

Eike Roth
Dr. E. Roth

Welchen Beitrag können die regenerativen Energien leisten?

Einen großen, für Klimaschutzzwecke aber trotzdem zuwenig!
Regenerative Energien sind alle jene Energien, die sich von selbst erneuern, also praktisch unerschöpflich sind, solange sie nicht stärker genutzt werden, als ihrer Erneuerungsrate entspricht. In der Praxis gelten wesentlich engere Grenzen. Diese können zwar verschoben werden, jedoch nur relativ langsam. Der mögliche Beitrag hängt also nicht nur vom Bedarf und vom Preis ab, den wir für die Regenerativen zu bezahlen bereit sind, sondern auch vom Betrachtungszeitraum, für den die Frage beantwortet werden soll. … mehr

Klima & Klimaschutz

Christoph Kottmeier
Prof. Dr. C. Kottmeier

Gibt es wissenschaftlich seriöse Argumente, die gegen eine vom Menschen verursachte Erwärmung des Erdklimas sprechen?

Vom 29. November bis 10. Dezember 2010 findet in Cancún (Mexico) wieder ein Welt-Klimagipfel statt. Vor allem von Ländern, die ein Klimaschutzabkommen ablehnen, werden Zweifel an der Eindeutigkeit der Klimaprognosen vorgebracht, die hier im Licht des neuesten Stands der Forschung bewertet werden sollen. … mehr

Joachim Grawe
Prof. Dr. Joachim Grawe

Was besagt und was bedeutet das Kyoto-Protokoll zum Klimaschutz?

Zur Abwehr befürchteter Klimarisiken durch verstärkten Ausstoß sog. Treibhausgase wurde auf der UN-Konferenz für Umwelt und Entwicklung 1992 in Rio de Janeiro eine Klima-Rahmenkonvention verabschiedet. Nachfolgende Konferenzen sollten Näheres regeln. 1997 einigten sich rd. 150 Staaten im „Kyoto-Protokoll“ auf quantitative Ziele für die Verringerung der Emissionen von sechs wichtigen Spurengasen, darunter Kohlendioxid (CO2) und Methan. … mehr

Eike Roth
Dr. E. Roth

Welche Rolle können die einzelnen Energieträger bei der Abwehr der Klimagefahren spielen?

Notwendigkeiten: Die große Mehrheit der Experten hält es für erforderlich, zur Abwehr drohender Klimagefahren die menschengemachten Freisetzungen von Kohlendioxid (CO2) weltweit bis 2005 um 20 %, bis 2020 um 50 % und längerfristig um 66 % zu reduzieren. Die Industrieländer werden den größten Beitrag hierzu leisten müssen. … mehr

Eike Roth
Dr. E. Roth

Was sind „No-regret-Maßnahmen“ im Klimaschutz?

Klimaschutz ist zweifelsfrei eines der am meisten diskutierten Themen unserer Zeit. Zwei Meinungen stehen sich konträr gegenüber: Die Einen meinen, er wäre die wichtigste Aufgabe, die wir Erdenbewohner in der ersten Hälfte des 21. Lahrhunderts haben. Jede Anstrengung hierfür wäre gerechtfertigt. Die Anderen bezweifeln, dass der Mensch das Klima überhaupt beeinflussen kann. Sie befürchten, dass die enormen Summen für den Klimaschutz für andere, wesentlich wichtigere Aufgaben fehlen. … mehr (siehe insbes. auch die Langfassung)

Eike Roth
Dr. E. Roth

Klimaänderungen – ist der Mensch Schuld daran?

Klimadiskussionen haben Hochsaison. „Die Wissenschaft ist sich einig: Das Klima ändert sich, der Mensch ist schuld daran und ohne einschneidende Gegenmaßnahmen werden die Folgen katastrophal sein“, sagen die Einen. „Stimmt nicht, es gibt keinen Konsens, die Treibhaustheorie ist falsch, das Klima hat sich immer schon geändert, wir Menschen können es gar nicht beeinflussen, die Gegenmaßnahmen sind wirkungslos und werden die Wirtschaft kaputt machen“, sagen die Anderen. … mehr

Eike Roth
Dr. E. Roth

Klimagefahren – Wie viel kann uns die Kernenergie helfen ?

Auch wenn der Mensch als Klimaverursacher noch nicht zweifelsfrei fest steht, besteht doch ein weitgehender Konsens dahingehend, dass wir dringend vorbeugende Maßnahmen ergreifen müssen. Kernenergie wird vielfach als hierfür geeignet angesehen: Sie kann wirtschaftlich und im großen Maßstab eingesetzt werden. Zugleich schont sie die Rohstoffreserven und verringert die Importabhängigkeit im Energiebereich. Andere halten die Kernenergie aus den verschiedensten Gründen für ungeeignet. Was davon stimmt, soll in diesem Beitrag untersucht werden. … mehr

Eike Roth
Dr. E. Roth

Regenerative Energien – immer ein Schritt in die richtige Richtung ?

Der Mensch steht in Verdacht, das Klima zu verändern. Wirkliche Beweise hierfür gibt es noch nicht, aber es besteht doch ein weitgehender Konsens dahingehend, dass wir vorsorglich etwas gegen drohende Klimagefahren tun müssen. Häufig werden regenerative Energien als ein ganz besonders geeignetes Mittel hierfür angesehen. Auch wenn sie zum Teil noch nicht technisch ausgereift und vielfach (noch?) nicht wirtschaftlich konkurrenzfähig sind, werden sie zumindest als „Schritt in die richtige Richtung“ bezeichnet, den wir auf jeden Fall tun sollten, falsch könne man dabei nichts machen. … mehr

Eike Roth
Dr. E. Roth

Abwehr drohender Klimagefahren – Was bedeutet das?

Menschengemachte Klimaänderungen sind nicht wirklich bewiesen, aber doch sehr wahrscheinlich. Die meisten Menschen sind davon überzeugt, dass wir dringend etwas gegen die daraus drohenden Gefahren tun müssen. Auch über das Ausmaß des erforderlichen Tuns besteht – jedenfalls in abstrakten Formulierungen – weitgehend Einigkeit: Bis etwa Mitte dieses Jahrhunderts müssen wir die weltweiten Freisetzungen von CO2 (und anderen Treibhausgasen) auf die Hälfte des heutigen Wertes reduzieren, längerfristig sogar noch weiter. … mehr

 

Linkohr
Dr. R. Linkohr

Was hat es mit den handelbaren Emissions-Zertifikaten auf sich?

Als neues Instrument zur Verminderung der Umweltbelastungen steht der Handel mit Emissions-Zertifikaten in Europa vor der Einführung. Die USA (in Bezug auf Schwefeldioxid), aber auch multinationale Unternehmen für ihre internen Aktivitäten verfügen schon über Erfahrungen damit. … mehr

Eike Roth
Dr. E. Roth

Sonnenflecken – Wo bleibt der Zyklus Nr. 24?

Sonnenflecken sind massive Energieausbrüche der Sonne. Sie treten in etwa 11-jährigem Zyklus auf, der allerdings starken Schwankungen unterliegt. Seit Jahren wird darüber diskutiert, welchen Einfluss sie auf unsere Erde und insbesondere auf deren Klima haben. Im 20. Jahrhundert waren sie überdurchschnittlich stark aktiv und Manche meinen, dass die beobachtete Klimaerwärmung der Erde auch darauf zurückzuführen wäre. Nachweis oder Widerlegung dieser Theorie waren bisher nicht möglich. … mehr

Energieeinsparung

Martin Dehli
Prof. Dr. M. Dehli

Wie energiesparend sind moderne Heizkessel?

Von den etwa 31 Millionen beheizten Wohnungen in Deutschland sind rund 75 % älter als 25 Jahre. In diesen Wohnungen werden 95 % der Heizwärme verbraucht. Dies verdeutlicht: Bei den Anstrengungen für eine sparsame Energieverwendung und für einen wirksamen Umweltschutz im Bereich der Haushalte steht vor allem der Gebäudebestand im Mittelpunkt. Denn ältere Gebäude weisen eine aus heutiger Sicht oft unzureichende Wärmedämmung und eine teilweise veraltete Heiztechnik auf. … mehr

Eberhard Wagner
Dipl.-Ing.
E. Wagner

Wo und wie können wir am meisten Öl sparen?

Wir können dort am ehesten Öl sparen, wo am meisten verbraucht wird. Das Sparen kann auf unterschiedliche Weise und mit unterschiedlicher Wirkung geschehen. In Deutschland werden Mineralölprodukte vor allem in den drei Bereichen Verkehr, Heizung und Warmwasser, sowie für die Chemie-Industrie eingesetzt. … mehr

Einfluß der Rohstoffpreise auf eine zukünftige Energieversorgung

Dr. Herrmann

Dr. Dieter Herrmann

Welche Auswirkungen hat eine weltweite Verteuerung von Rohstoffen auf die künftige Entwicklung der Energieversorgung?

Zwischen Mitte 2003 und Frühjahr 2004 sind die Preise vieler nicht-energetischer Rohstoffe auf den Weltmärkten sprunghaft angestiegen. Rohstoffpreise waren plötzlich ein öffentliches Thema. Vor allem von China mit seiner boomenden Wirtschaft wurde berichtet, dass es im großen Stil einkauft. Inzwischen hat sich dieser Preisauftrieb etwas verlangsamt. Seinen Platz im öffentlichen Bewusstsein hat die noch stärker spürbare Verteuerung von Erdöl und Erdgas eingenommen. Dennoch bleibt die Frage, ob nicht ein Zusammenhang zwischen beidem besteht, und wie es weiter geht, sowohl mit den Rohstoff- als auch den Energiepreisen? … mehr Veröffentlicht: 20. Oktober 2005

Dr. Herrmann

Dr. Dieter Herrmann

Bestätigen neuere Entwicklungen eine Trendwende globaler Rohstoffversorgung?

Bei anhaltendem Preisanstieg lohnen sich verstärkte Anstrengungen zu Einsparung und Substitution sowie zur Ausweitung von Recycling und primärer Rohstoffproduktion. Aber diese Maßnahmen verlangen selbst zunächst Vorleistungen an Rohstoff und Material, ehe sie langfristig zur Entlastung der Versorgungslage beitragen. Gleichzeitig sind sie mit erheblich wachsenden Anforderungen an die Energieversorgung verbunden. Deren notwendige Erweiterung wird den Rohstoffbedarf nochmals verstärken. Gleichzeitig dürfte sich die Wettbewerbsfähigkeit materialintensiver Energieversorgungslösungen verschlechtern. … mehr
Veröffentlicht: 12. Oktober 2006

Dr. Herrmann

Dr. Dieter Herrmann

Spielen die hohen Rohstoffpreise überhaupt noch eine Rolle für die Entwicklung der Energieversorgung, wo sich doch heute alles um den Klimaschutz dreht?

dieser Widerspruch besteht nur scheinbar. In Wirklichkeit handelt es sich um unterschiedliche Seiten ein und derselben Medaille, nämlich den unabdingbaren Übergang zu neuen Dimensionen und Formen der Nutzung sowie des Schutzes der Natur. … mehr
Veröffentlicht: 13. Dezember 2007

Dr. Herrmann

Dr. Dieter Herrmann

Was hat die aktuelle weltweite Finanz- und Wirtschaftskrise mit der Zukunft globaler Energieversorgung zu tun?

Zunächst fällt ins Auge, dass der Ölpreis mit dem offenen Ausbrechen der Krise von Spitzenwerten um 145 $/b Anfang Juli 2008 auf ein relativ stabiles Niveau um die 45 $/b im I. Quartal 2009 zurückgefallen ist. Die analoge Aussage gilt übrigens auch für die Rohstoffpreise, die ihr Maximum aber schon Anfang März 2008 erreicht hatten. Allerdings werden diese Preisrückgänge, die dem dramatischen Konjunktureinbruch geschuldet sind, kaum von langer Dauer sein. Konjunkturelle Wiederbelebung, Nachholbedarf der Entwicklungs- und Schwellenländer sowie globales Bevölkerungswachstum lassen wieder höhere Preise und einen künftig noch bedeutenden Ausbau der Rohstoff- und Energieversorgung erwarten. … mehr
Veröffentlicht: 5. Mai 2009

Beiträge der Stiftung Energie & Klimaschutz Baden-Württemberg

Manfred Popp
Prof. Dr. M. Popp

Energie-Wende – bleibt der Klimaschutz auf der Strecke?

Trotz aller Beschwörungen der Politiker, der Klimaschutz hat es nach der abrupten Energiewende schwerer. Die Argumente, die vor Mitte des Jahres 2010 zugunsten einer Laufzeitverlängerung der Kernkraftwerke ins Feld geführt wurden, waren ja nicht abwegig: 150 Mio. t CO2 sparten die deutschen Kernkraftwerke Jahr für Jahr ein, und das zu äußerst günstigen ökonomischen Bedingungen. Nun wird diese Entlastung 10 Jahre früher fehlen, und es wird kaum möglich sein, diesen Ausfall zu kompensieren, schon gar nicht zu gleichen ökonomischen Bedingungen. … mehr

Manfred Popp
Prof. Dr. M. Popp

Führt die globale Wasserknappheit zu neuen Anforderungen an die Energieversorgung?

Wasser ist für Industrie- und Schwellenländer gleichermaßen von großer Bedeutung, aber 1,2 Milliarden Menschen haben keinen Zugang zu sauberem Wasser, alle 20 Sekunden stirbt ein Kind wegen ungesunden Wassers. Wenn die Weltbevölkerung von heute 7 auf voraussichtlich 9 Milliarden in 2050 angewachsen sein wird, wird der Wasserverbrauch aber dem heutigen Bedarf von 12 Milliarden Menschen entsprechen, weil der Wasserverbrauch etwa doppelt so schnell wächst wie die Weltbevölkerung. Zwar besteht die Erde, wie auch der Mensch, zu 70 % aus Wasser, aber über 97 % davon bilden die Ozeane, deren Salzwasser außer für Kühlzwecke zu keiner direkten menschlichen Verwendung geeignet ist. … mehr

Beiträge in denen globale Energiefragen am Rande behandelt werden

Kraft-Wärme-Kopplung

E. Schulz
Dipl.-Volkswirt.
E. Schulz

Welche Bedeutung hat die Kraft-Wärme-Kopplung?

Für die gekoppelte Erzeugung von Strom und Nutzwärme (Kraft-Wärme-Kopplung – KWK) stehen heute ausgereifte Techniken zur Verfügung. Sowohl fossile wie nukleare Energieträger als auch Biomasse können für sie eingesetzt werden. Bei sachgemäßem Vergleich mit der Erzeugung von Strom und Nutzwärme in getrennten Anlagen, nämlich Kondensations-Kraftwerk und moderne Heizkessel, zeigen sich ein um 15 - 20 % geringerer Energieaufwand und entsprechend geringere Emissionen der KWK. … mehr

Kernenergie

Manfred Popp
Prof. Dr. M. Popp

Was sagen die Fachleute der Energiewirtschaft zur Energiewende?

Keine guten Noten erhielt die deutsche Energiepolitik auf der Jahrestagung der VGB Powertech1 2011 in Bern. Die 1100 Energie-Fachleute aus Deutschland, dem diesjährigen Gastgeberland Schweiz und den anderen 26 Mitgliedsländern des VGB diskutierten die Folgen der deutschen Energiewende betont sachlich, aber mit deutlich spürbarem Unbehagen. … mehr

Joachim Grawe
Prof. Dr. Joachim Grawe

Was soll die Bezeichnung der Kernkraft als Übergangsenergie bedeuten ?
Wie lange geht die Übergangszeit?

In der Energieversorgung gibt es - wie auch sonst in Technik, Wirtschaft und Gesellschaft – laufenden Strukturwandel. Bessere Technik ersetzt ältere. „Übergangsenergie“ ist aber ein politischer Begriff. Je nach der Position zur Kernkraft wird darunter etwas anderes verstanden. … mehr

Eberhard Wagner
Dipl.-Ing.
E. Wagner

Wie ist der Stand beim Ausstieg aus der Kernenergie in Schweden ?

Aufgrund der Ölpreiskrisen Anfang der 1970er Jahre wurde die schwedische Energiepolitik darauf ausgerichtet, die Importabhängigkeit von Erdöl zu vermindern. Durch die Verlagerung der Energieversorgung auf die Anwendung von Strom – vorwiegend aus Wasserkraftwerken und Kernkraftwerken – ging der Erdölbedarf seit 1970 bis auf etwa 25 % zurück. Der restliche Strom wird aus Erdgas, Steinkohle, Torf, Holz, Holzlauge und in geringem Maße aus Windkraft gewonnen. … mehr

Joachim Grawe
Prof. Dr. Joachim Grawe

Glauben Sie wirklich, dass durch Atomenergie das Klima gerettet werden kann ?

Im Artikel wird der CO2-Ausstoß div. Systeme zur Erzeugung elektrischer Energie vergleichen. Die Möglichkeiten und Grenzen der Atomenergie werden anschliessend aufgezeigt. … mehr

Joachim Grawe
Prof. Dr. Joachim Grawe

Wenn die deutschen Kernkraftwerke nicht aus politischen Gründen abgeschaltet werden müssten, wie lange könnten sie dann technisch sicher betrieben werden?

Nach dem „Gesetz zur geordneten Beendigung der Kernenergienutzung zur gewerblichen Erzeugung von Elektrizität“ vom 22. April 2002 müssen die vorhandenen 20 deutschen Kernkraftwerke im Ergebnis nach durchschnittlich 32 Betriebsjahren stillgelegt werden. Damit ist der Deutsche Bundestag entgegen den Warnungen von 680 deutschen Hochschul-Professoren (pdf, rd. 30 kB) früheren Parteitags-Beschlüssen der Regierungsparteien SPD und Bündnis 90/DIE GRÜNEN gefolgt. … mehr

Henssen
Dr. rer. nat. H. Henssen

Widerspricht die Nutzung der Kernkraft dem biblischen Auftrag zur Bewahrung der Schöpfung?

Viele Christen, die gegen die Nutzung der Kernenergie protestieren, begründen dies mit dem göttlichen Gebot, die Schöpfung zu bewahren, und berufen sich dabei auf kirchliche Stellungnahmen. In einer Reihe solcher Verlautbarungen wird jedoch ausdrücklich darauf hingewiesen, dass diese Schlußfolgerung aus dem biblischen Auftrag nicht von allen Christen geteilt wird. Für ein eigenes Urteil muss man genauer hinschauen. … mehr

Schilling
Prof. Dr. H.-D.
Schilling

Welche Bedeutung hat die Kernenergie für die Welt ?

6 Milliarden (Mrd.) Menschen leben heute auf der Erde. Jeder von ihnen verbraucht im Durchschnitt jährlich die 2 Tonnen (t) Steinkohle entsprechende Energiemenge, in den Entwicklungsländern meist sehr viel weniger, in den Industrieländern mehr. Die Weltbevölkerung wächst weiter. 2050 werden 9 Mrd. Menschen erwartet. Heute decken Kohle, Erdöl und Erdgas fast 90 % des Welt-Energiebedarfs. Anteil und Menge dieser fossilen Energieträger müssen wegen der Begrenztheit der Vorräte und zum Klimaschutz bis 2050 drastisch gesenkt werden. Energiesparen, höhere Nutzungsgrade und Substitution durch Regenerative Energien reichen dafür nicht aus.  … mehr

Eberhard Wagner
Dipl.-Ing.
E. Wagner

Warum ist der elektrische Wirkungsgrad von Kernkraftwerken in der Regel niedriger als der von Kohlekraftwerken?

Sowohl Kernkraftwerke als auch Kohlekraftwerke sind Wärmekraftwerke. In ihnen wird zunächst Wärme erzeugt – in den Kohlekraftwerken durch Verbrennung, in den Kernkraftwerken durch Kernspaltungen. Die Wärme in Form von Wasserdampf wird dann in Turbinen in mechanische Arbeit (Energie) und danach in Generatoren in Strom umgewandelt. Der sog. elektrische Wirkungsgrad von Kraftwerken ist ein Maß für die Güte der Energieumwandlung. Er ist das Verhältnis aus der Ziel-Energiemenge, also Elektrizität, und der eingebrachten Energiemenge in Form von Brennstoff. Der Wert ist immer kleiner als Eins bzw. 100 Prozent (%). …mehr

Wingender
Dr. phil. nat. H.-J. Wingender

Schwerter zu Pflugscharen – Megatonnen zu Megawatt:
Kann Atomwaffenmaterial für friedliche Zwecke genutzt werden?

Die Großmächte hatten während des Kalten Krieges riesige Mengen an Atomsprengköpfen angesammelt. Insbesondere nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion wurden Verhandlungen darüber geführt, wie die Zahl der Atomsprengköpfe reduziert werden kann und wie das Atomwaffenmaterial so aus dem Verkehr gezogen werden kann, dass es nicht mehr zur Herstellung von Atomwaffen benutzt werden kann. … mehr

Regenerative Energien

Eike Roth
Dr. E. Roth

Biomasse oder Kernenergie – was setzt weniger CO2 frei?

Kraftwerke gibt es nicht umsonst. Kein Kraftwerk fällt vom Himmel, kein Kraftwerk läuft völlig von alleine und kein Kraftwerk verschwindet von selbst wieder spurlos von der Erde. Im Gegenteil, für die Errichtung eines jeden Kraftwerkes, für seinen Betrieb einschließlich Wartung, Instandhaltung und ggf. Brennstoffbeschaffung und für seinen Abriss muss immer Geld ausgegeben werden, und die entsprechenden Tätigkeiten sind immer mit einem mehr oder weniger großen Energieverbrauch verbunden. Dass dieses Geld bei der Berechnung der Stromgestehungskosten zusätzlich zu den reinen Brennstoffkosten berücksichtigt werden muss, ist selbstverständlich. Aber auch die für die Errichtung, die komplette Betriebsführung und den Abriss einschließlich aller zurechenbaren Tätigkeiten erforderlichen Energiemengen müssen bei einer vollständigen Betrachtung mit berücksichtigt werden.  … mehr

Eike Roth
Dr. E. Roth

Biomasse-Kraftwerke zur Klimavorsorge?

Immer, wenn man Biomasse verbrennt, entsteht dabei CO2, das dann in die Atmosphäre freigesetzt wird. Die "Philosophie des Gesetzgebers" zur Förderung der Biomasse geht davon aus, dass bei der Verbrennung von Biomasse genau so viel CO2 freigesetzt wird, wie seinerzeit zum Aufbau der Biomasse aus der Atmosphäre entnommen wurde. Das stimmt natürlich, aber die daraus abgeleitete Behauptung, die energetische Biomassenutzung wäre auch in der Praxis klimaneutral, stimmt nicht, und sie ist auch nicht zielführend. … mehr

Kaltschmitt
Dr. M. Kaltschmitt

Potenziale regenerativer Energien - Was ist realistisch machbar?

Die technischen Strom- und Wärmeerzeugungspotenziale in Deutschland sind beachtenlich und sehr wohl energiewirtschaftlich relevant; ihrer Erschließung stehen aber eine Vielzahl nachfrageseitiger und ökonomischer Restriktionen entgegen; letztere wurden durch energiepolitische Weichenstellungen (z.B. EEG) der letzten Jahre verändert. … mehr

Prof. GraweProf. Dr. Joachim
Grawe

Warum baut man in Deutschland nicht große Sonnen-Kraftwerke wie in Kalifornien?

Sie haben in Kalifornien wahrscheinlich die Solarfarm-Kraftwerke an der Kramer Junction, einer Straßenkreuzung in der Mojave-Wüste, gesehen. Dort sind insgesamt neun Anlagen mit zusammen 345 Megawatt (MW; 1 MW = 1.000 Kilowatt - kW) Leistung in Betrieb. Die letzte (und mit 90 MW größte) davon wurde 1990 fertiggestellt. … mehr

Fossile Energien

Schilling
Prof. Dr. H.-D.
Schilling

Wie haben sich die Wirkungsgrade der Kohlekraftwerke entwickelt und was ist künftig zu erwarten?

Die Stromerzeugung aus Kohle begann Ende des 19./Anfang des 20. Jahrhunderts. Die ersten Anlagen hatten einen Wirkungsgrad von 1 Prozent, d. h. es wurden 12,3 kg Kohle zur Herstellung einer elektrischen kWh verbraucht.

Die Technik zielt in den nächsten 10 Jahren auf einen Wirkungsgrad bis zu 55 %. Dies würde einen spezifischen Kohleverbrauch von 223 g SKE je kWh bedeuten. Der Beitrag zeigt die Meilensteine der Entwicklung auf. … mehr

Joachim Grawe
Prof. Dr. Joachim Grawe

Geht uns bald das Öl aus ?

Schon nach dem 1. Weltkrieg tauchte die Sorge auf, die Öl-Vorräte könnten bald zur Neige gehen. Durch die vom Club of Rome in Auftrag gegebene Studie „Die Grenzen des Wachstums“ schien das 1974 zur Gewissheit zu werden. Der Bericht sagte die Erschöpfung der Vorkommen um die Jahrtausendwende voraus. Doch in diesem Punkt wie bei fast allen Prognosen haben sich die Verfasser gründlich geirrt. … mehr

Joachim Grawe
Prof. Dr. Joachim Grawe

Wenn jetzt Öl und Gas so teuer werden, ist dann nicht die Sonnenenergie billiger?

Man muss - wie immer und überall - unterscheiden. Die Frage wird beantwortet im Hinblick auf:

  1. Als Alternative zur Bereitung von Warmwasser mit Öl und Erdgas .
  2. Für die Heizung im Winter mit Solar-Kollektoren.
  3. Die Stromerzeugung aus Solarenergie (Fotovoltaik).

… mehr

Hintergrundmaterial

Studie Kraftwerke 2010 Plus

Kraftwerke 2020+ – Kraftwerksoptionen für die Zukunft

„Der Wissenschaftliche Beirat des europäischen technischen Fachverbandes für die Strom- und Wärmeerzeugung VGB PowerTech, zusammengesetzt aus 30 Professoren der Kraftwerkstechnik aus acht europäischen Ländern, hat seine Sicht der Situation der europäischen Elektrizitätsversorgung und seine Besorgnisse und Empfehlungen zur Ausgestaltung der zukünftigen Forschungserfordernisse auf diesem Gebiet in einer neuen 32-seitigen Stellungnahme Kraftwerksoptionen für die Zukunft - Kraftwerke 2020+ zusammengefasst.“
(Aus der Ankündigung des VGB; Link zu vgb.org)

Cover Studie Energieszenarien

Energieszenarien für ein Energiekonzept der Bundesregierung

Studie von ewi, prognos und gws aus dem Jahr 2010 für das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie und das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit. … mehr (pdf, 2,3 MB)

Links

Energiespiegel COver

Der Blick aufs Ganze: Ökobilanzen

„Immer wieder sehen sich Entscheidungsträger vor die Aufgabe gestellt, bei der Optimierung von Prozessen oder Investitionsentscheiden zwischen Alternativen wählen zu müssen, die unterschiedliche Umweltwirkungen haben. Ein hilfreiches Instrument in solchen Situationen sind Ökobilanzen. Sie liefern die nötigen Daten, um verschiedene Optionen umfassend miteinander vergleichen zu können.“

Link zum Newsletter des Energy Science Centers der ETH Zürich (pdf, 1,4 MB);
Titel und Text: ESC-ETH

  Internationale Energieagentur (International Energy Agency - IEA)
(Link zu iea.org)

Generation IV - Internationales Rahmenprogramm zur Entwicklung künftiger Kernenergiesysteme (PowerPoint 2,9 MB oder PDF, 1,1 MB)

Wie vertragen sich nationale und europäische Energiepolitik ?
(Link zu Linkohr.de)

Informationen zu erdgasbetrieben KFZ finden Sie unter Erdgasfahrzeuge.de

Welche neuen Kernreaktoren sind in der Entwicklung ?
Link zu Kernenergie-wissen.de

Einstieg in den Ausstieg ?
Die Antwort zu dieser Frage finden Sie unter www.technikwissen.de

Wie ist die Bedeutung der deutschen Stein- und Braunkohle im Vergleich zur Importkohle ?
Diese Frage wird unter Hausarbeiten.de beantwortet.

Wie funktioniert ein Wellenkraftwerk ?
Link zu Energieinfo.de

Welche Vor- und Nachteile hat die Sonnenenergie ?
Infos finden Sie auf dem Server der AVES.