12. Juli '13: Endlagerung kontra Rückholbarkeit radioaktiver Abfälle?
von Dr. Klaus Tägder
12. Juli '13: Endlagerung kontra Rückholbarkeit radioaktiver Abfälle?
Die Endlagerung radioaktiver Abfälle bedeutet, die Abfälle so zu verpacken und end zu lagern, dass sie dem Menschen und der Umwelt auch nach tausenden von Jahren nicht gefährlich werden können. International unterscheiden sich die Endlagerkonzepte. In Deutschland müssen alle Arten radioaktiver Abfälle in tiefen geologischen Gesteinen endgelagert werden. Schutzziel ist – im Fachjargon – der dauerhafte und extrem langfristige Einschluss der Abfälle in tiefem Gestein und somit das Fernhalten der Abfälle von der Biosphäre. 

Um auch größtmögliche Sicherheit über und unter Tage während des Einlagerungsbetriebes zu gewährleisten, werden die Einlagerungsstrecken nach Einlagerung von Abfällen abschnittsweise verfüllt. Die Rückführbarkeit der Abfälle während und nach der Betriebsphase ist nicht Bestandteil des Endlagerkonzeptes Konrad, das von bis zu 80 Jahren Betrieb ausgeht.

In der Rubrik Herausgegriffen veröffentlichen die Energie-Fakten den Artikel Endlagerung kontra Rückholbarkeit radioaktiver Abfälle? von Dr. Klaus Tägder.